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Asterix in Troja

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Asterix in Troja

Autor: Harald Holzer

Bitte beachten Sie: die Rechte der jeweiligen Geschichten liegen ausschließlich beim Autor.
Setzen Sie sich mit dem Autor in Verbindung, wenn Sie weitere Fragen zur Geschichte haben.
Comedix hat die Erlaubnis zur Veröffentlichung ausschließlich im Rahmen dieses Wettbewerbs.

In dem kleinen, uns wohlbekannten gallischen Dorf herrscht tiefer Frieden. Schon lange haben es die römischen Besatzer aufgegeben, das Dorf unserer unbeugsamen Freunde anzugreifen. So kann jeder friedlich seiner Arbeit nachgehen wie es Obelix macht und gemeinsam mit Idefix wie schon so oft einen Hinkelstein ausliefert. Doch auch der kleine Idefix will dann und wann seinen Spaß. So geht er gerne mit in den Wald, als Automatix' Sohn und dessen Kameraden Obelix fragen, ob sie Idefix mitnehmen dürften zum spielen.

Doch das war leider keine so gute Idee wie wir noch erfahren werden: Denn zur selben Zeit treiben griechische Krieger, die an Land gegangen sind, um Proviant aufzunehmen, ihr Unwesen in den kleinen Wäldchen, in dem sich nun auch die kleinen Gallier befinden. Wie es der Zufall will, treffen die beiden Gruppen auf-einander und der Blick des Anführers der Griechen, die sich auf dem Weg nach Troja befinden wie sich aus einem Gespräch ergibt, fällt sofort auf den armen Idefix, der seine jungen Freunde beschützen möchte. Als er dessen Kampfbereitschaft und Mut bemerkt, kommt ihm der Gedanke ihn doch mitzunehmen nach Troja, als persönlichen Kampfhund. Blitzschnell greifen seine Leute den kleinen Idefix, der sich noch immer verbissen wehrt - im wahrsten Sinne des Wortes. Bevor die kleinen Jungs noch reagieren können, sind die griechischen Kämpfer schon weg und auf ihrem nahe gelegenen Schiff.

Nun handeln die kleinen Gallier aber hurtigst. Schnell laufen sie zum Dorf zurück, um dort von dem dreisten Überfall zu berichten. Als Asterix und Obelix von diesem Vorfall erfahren, eilen sie geschwind zur beschriebenen Stelle, wo das Schiff vor Anker lag. Doch sie waren zu spät! Kein Schiff war mehr in Sicht. Der verzweifelte Obelix zweifelt schon daran seinen lieben Idefix je wiederzusehen. Doch als er - im Dorf wieder angekommen - von den Jungs erfährt, daß sie gehört haben wie von einem Ort namens Troja die Sprache gewesen ist, beschließt er sofort sich auf die Reise zu diesem Troja machen. Allerdings scheitert dies an der Tatsache, daß er nicht weiß, wo es liegt, dieses Troja. Natürlich weiß Obelix an wen er sich in diesem Fall wenden kann und der weise Mirakulix gibt ihm gerne Auskunft. Gerne gibt er auch Asterix, der sich selbstverständlich dazu bereit erklärt, Obelix zu helfen, eine mit Zaubertrank gefüllte Feldflasche mit auf die lange und gefährliche Reise.

Asterix und Obelix gehen zum Strand und begeben sich mit einem der kleinen Boote von Verleihnix auf See. Viele Wochen vergehen bevor sie endlich das sagenum-wobene Troja erreichen. Natürlich treffen sie auch diesmal auf unsere alten Bekannten, die Piraten. Doch die Lust auf eine Schlägerei hat der sich sorgende Obelix ausnahmsweise verloren. Stattdessen versenken sich die Piraten wieder mal selber. Er malt sich nur aus wie er es den Halunken, die seinen kleinen Hund entführt haben, heimzahlen könnte.

Endlich sind sie angekommen und Asterix und Obelix springen entschlossen aus dem kleinen Boot, mit dem sie die Reise gewagt haben und begeben sich sogleich auf die Suche nach Idefix. Sie fragen einen jungen Mann, der am Ufer sitzt und Achilles heißt, ob er einen kleinen Hund gesehen hätte auf den die Beschreibung paßt. Achilles hält die beiden für Spione und ruft die Wache. Kurzerhand beginnt ein Duell zwischen Obelix und Achilles. Doch Obelix muß feststellen, daß seine Schläge seinem Gegner nichts anhaben können. Erst als Achilles über einen Stein stolpert und sich am Fußgelenk verletzt, ist er k.o. Schnell eilen die beiden weiter und gelangen zu einem großen Zelt, in das sie hineinschauen, weil sie dort den Anführer der Krieger vermuten. Sie treffen dort auf Odysseus und weitere Krieger und siehe da: Idefix liegt still und deprimiert in einer Ecke und ist natürlich begeistert als er sein Herrchen sieht. Schnell springt er zu Obelix, um ihn zu begrüßen.

Doch so einfach gibt Odysseus, dem das kleine Hündchen zum Geschenk gemacht worden ist, es nicht her. Er verlangt von den beiden Galliern die Formel des Zaubertranks, da er schon von dem Dorf der unbeugsamen Gallier gehört hat. Asterix beteuert natürlich diese nicht zu kennen und bietet ihm stattdessen seine Hilfe an. Er meint, man müßte die Trojaner mit einer List bezwingen. Er meint die Griechen sollen einen hölzernen Hund bauen und Odysseus zeigt sich sichtlich begeistert von der Idee. Doch ziehe er ein Pferd einem Hund vor, weil es edler und mächtiger wirke. Gesagt getan. Die griechischen Feldherrn setzen die Idee mit Hilfe des starken Obelix in die Tat um. Die List gelingt und Asterix und Obelix dürfen die Heimreise in einem mächtigen Schiff ihrer Wahl antreten. Dieses ist natürlich reich beladen. Zuvor werden sie allerdings noch über die Gefahren der Reise informiert und daß die Götter es vielleicht böse mit ihnen meinen könnten, weil sie ihnen geholfen hätten. Doch Asterix belächelt dies und meint nur, daß die griechischen Götter für sie nicht zuständig seien.

So segeln die zwei Helden mit ihrem Idefix endlich gen Heimat und umsegeln auch eine kleine Insel, von der seltsame Geräusche zu hören sind. Schnell füllt Asterix seine Ohren und die von Obelix und Asterix mit Petersilie. Denn er war bereits vom weisen Mirakulix von diversen Gefahren gewarnt worden wie er Obelix auf eine Frage antwortet. Und so entgehen sie auch den Sirenen. Nun geht die Reise aber friedlich fort.

Kurz vor der heimatlichen Küste stoßen sie noch auf eine römische Galeere und Obelix hat endlich wieder einmal seinen Spaß und dies ist das Ende der Geschichte. Ach Nein! Natürlich nicht. Denn das Ende der Geschichte wird natürlich wieder einmal mit einem ordentlichen Festessen gefeiert.

 

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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2009, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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