Als Barden bezeichnet man im deutschsprachigen Raum Dichter und Sänger des keltischen Kulturkreises. Im Keltischen bedeutet "Barde" so viel wie "der die Stimme erhebt". Zwei Barden stehen in "Asterix und Maestria" in direkter Konkurrenz zueinander: Maestria und Troubadix.

Troubadix erlebt eine wenig kunstsinnige Haltung seiner gallischen Freunde, die er als barbarischen Ausdruck von Unverstand und zutiefst ungerecht empfindet. Die Barden in der gallischen Geschichte haben jedoch das, was Troubadix gerne haben würde: Anerkennung als Inhaber einer wichtigen Funktion im Stammesverband in der Rolle des Barden, der Loblieder über die Heldentaten der Häuptlinge singt und als Lehrer die Kinder unterrichtet. Im Film "Asterix bei den Olympischen Spielen" trifft er auf seinen alten Freund, den Barden Francix Lalannix.

Während die Barden in Gallien mit der Romanisierung verschwanden, standen sie in Wales, Schottland und Irland bis in die Neuzeit in hohem Ansehen und bildeten einen eigenen Stand. Sehr bekannt sind die Aufzeichungen des walisischen Barden Taliesin, der um 500 gelebt haben soll, die in dem Manuskript "Book of Taliesin" aus dem 14. Jahrhundert überliefert sind.

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