Geld stinkt nicht!

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Mit "Geld stinkt doch nicht!" kommentiert Obelix in "Asterix und der Kupferkessel" die Aufforderung von Asterix, am Kupferkessel zu riechen, nachdem sie das Geld vom römischen Steuereintreiber einkassiert haben. Auch der fahrende Händler Quellnix verwendet dieses Zitat auf Seite 25 des Albums "Obelix GmbH & Co. KG" als Antwort auf Verleihnix' Frage, ob er die Waren auch mit Fisch bezahlen könne.

GeldDas Zitat "Geld stinkt nicht!" geht auf den römischen Kaiser Titus Flavius Vespasian und dessen Idee, auf die Benutzung der Bedürfnisanstalten eine Steuer zu erheben zurück. Überliefert hat dies der Geschichtsschreiber Sueton (70 - 140 n.Chr.) in seinem Werk "Vespasian".

Geld im allgemeinen und Sesterzen im besonderen spielen in den Asterix-Heften natürlich auch eine wichtige Rolle. Ganz besonders zum Tragen kommt das Zahlungsmittel im bereits erwähnten Abenteuer "Asterix und der Kupferkessel", als Asterix und Obelix nach dem Diebstahl des Geldes von Moralelastix auf verschiedenen Wegen versuchen den Kessel wieder mit Sesterzen zu füllen. In "Obelix GmbH & Co. KG" spielt die Ökonomie in Form des Angebotes und der Nachfrage von Hinkelsteinen in Verbindung mit fliegenden Märkten und Preisen eine wichtige Rolle. Obelix wird dabei zeitweise zum reichsten Mann im Dorf, bevor auch die anderen Bewohner vorübergehend der Macht des Geldes erliegen.

Neben der einheimischen Währung, den Sesterzen, kommen in den Asterix-Heften auch weitere Währungen vor: As, Aureus, Drachmen, Minen, Obolen, Talent. Zudem werden der kleine Obelix in "Obelix auf Kreuzfahrt" und die Tochter des Häuptlings Grobianix, Grienoline, in "Der große Graben" als Geiseln im Austausch für Lösegeld in Anspruch genommen.



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 11. September 2007
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2009, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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