Natürlich fällt beim Thema "Haare" in der Asterix-Serie zuerst Miraculix' Rezept im ersten Abenteuer "Asterix der Gallier" ein. Dort benutzt er nämlich mit Hilfe von Asterix einen Trank der die Haare der Römer außerordentlich schnell wachsen lässt, um ihnen eine Lektion zu erteilen. Ursprünglich hatte es Gaius Bonus nämlich auf den Zaubertrank abgesehen und besorgt den Gallier deshalb alle Zutaten, die diese von ihm verlangen. Unter anderem fordert Miraculix Misteln, Wurzeln, Gräser, Feldblumen, Salz, Pfeffer und Erdbeeren, die aber dann doch nicht gebraucht werden. Im ersten Asterix-Zeichentrickfilm "Asterix der Gallier" (Bild rechts) werden dagegen folgende Bestandteile aufgezählt: Misteln, Schnuffelkraut, Höllenwurz, gezwirbelte Borkenkäferscheren, Schelmenspat, Hornraspel, Häuflein getrocknete Tränen und - wieder - Erdbeeren.
Das ganze Unternehmen wird eine ziemlich haarige Angelegenheit, denn durch das Haarwuchsmittel mit hervorragender Wirkung wird das Haupt- und Barthaar überhaupt nicht mehr aufhören zu sprießen, wie der Druide versichert. Die Römer sind den Gallien mit Haut und Haar ausgeliefert und verhandeln, jedoch ohne lange Haarspaltereien. Natürlich ist es klar, dass die Römer um Zenturio Gaius Bonus zum Ende stehts Haare lassen müssen ...
In anderen Abenteuern werden Haare nur kurz erwähnt:
- Der Häuptling Augenblix weist auf Seite 7 des Albums "Der Kampf der Häuptlinge" einen Gallier in seinem römischen gesinnten Dorf Serum an, dass dieser seine Haare abschneiden und eine Toga tragen solle, schließlich seien sie gallische Römer.
- Die überlangen Haare und die bei den glatt rasierten Römern untypischen Bärte von Asterus und Obelus fallen einem Legionär in "Asterix und die Goten" auf. In der Regel kümmert sich nämlich ein Tonsor um ausuferenden Haarwuchs.
- Um Troubadix' simmlosen Gesang wieder Ausdruck zu verleihen schlagen indische Ärzte auf Seite 34 des Albums "Asterix im Morgenland" vor, ihn in Elefantenkuhmilch zu baden, der frischer Fladen eines jungen Elefanten und zerstoßenes Haar eines alten Elefanten zuzusetzen sei.
- Und schließlich bemüht sich Praline, Asterix' Mutter, auf Seite 11 des Abenteuers "Asterix und Latraviata" ihrem Sohn die Haare zu waschen.
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