Im altrömischen Mondkalender der erste Tag des römischen Monats.

  1. Nach Auskunft von Augenblix wird nach dem Gesetz beim Kampf der Häuptlinge, der an den nächsten Kalenden stattfinden soll, der Sieger Häuptling über den Stamm des Besiegten - IV/17
  2. Brutus entschuldigt sich für sein Zuspätkommen bei der Zusammenkunft mit Cäsar auf dessen Zweitresidenz mit den angeblich an den Kalenden immer so verstopften Straßen - XV/6
  3. der Seewirt in Helvetien zum Thema Wehrübung, an einer Kalende üben sie den Umgang mit den Waffen - XVI/33.

Die Kalenden waren neben den Nonen, Iden und Terminalien einer der vier feststehenden Feiertage, die jeder Monat des römischen Kalenders hatte. Diese vier Feiertage bezeichneten ursprünglich die Mondviertel (Kalenden: Neumond, Iden: Vollmond, Nonen und Terminalien: zunehmender bzw. abnehmender Halbmond). Das Wort leitet sich von calare ("ausrufen") ab, da die jeweils ersten Tage eines Monats die auszurufenden waren, weil dann die Schulden bezahlt wurden.