Linksfahrgebot

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LinksfahrgebotAsterix zeigt sich auf Seite 17 des Abenteuers "Asterix bei den Briten" erschrocken, als Teefax den Wagen auf der linken Seite der Straße lenkt. Hier portraitieren die Autoren das Linksfahrgebot auf den britischen Inseln. Allerdings achten sie auf Seite 24 weniger genau darauf, denn dort ist ihnen der Fehler unterlaufen, dass die rote Doppeldeckerkutsche kontinental auf der rechten Seite fährt (Abbildung links).

Im Straßenverkehr fahren bei Linksverkehr die Verkehrsteilnehmer auf der linken Straßenseite, im Rechtsverkehr auf der rechten Straßenseite - jeweils in Fahrtrichtung gesehen. Von den 221 Staaten und Gebieten der Welt haben derzeit 58 Linksverkehr. Ob in den Zeiten vor den Römern in einzelnen Kulturen Links- oder Rechtsverkehr herrschte, ob es überhaupt diesbezüglich Regelungen gab, ist unbekannt.

Aus römischer Zeit sind Münzen bekannt (römischer Denar, um 50 v. Chr. bis 50 n. Chr.), auf denen zwei Reiter auf der rechten Schulterseite aneinander vorbeireiten (Linksverkehr). Belegt ist auch, dass römische Soldaten auf der linken Seite marschierten. Die Begegnung Bewaffneter auf einer Straße kann als Erklärung für den Linksverkehr herangezogen werden, denn danach ist es wegen der überwiegenden Rechtshändigkeit des Menschen sicherer, sich mit der bewaffneten, rechten Seite, also im Linksverkehr, zu nähern, um einen potentiellen Angriff effektiver abwehren zu können.



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 20. März 2007
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
die unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation steht. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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