Raffcus, Gaius

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Gaius RaffcusDas Eintreffen des raffgierigen Steuereintreibers des Statthalters Agrippus Virus von Condate ist auf Seite 8 im Album "Asterix bei den Schweizern" der Grund dafür, dass Virus seine Teilnahme an der Orgie kurz unterbricht. Nachdem Gaius Raffcus das Gold von den Steuern und Geldstrafen, den Parkgebühren, der Maut der Römerstraßen sowie das Platzgeld für das Recht, den öffentlichen Ausrufern zuhören zu dürfen, beim Statthalter abgeliefert hat, erhält er selbst einen reichhaltigen Anteil (Bild rechts).

Seine Bedenken, dass der minimale Anteil, der nach Rom geschickt wird, so gering sei, dass Rom sich irgendwann wundern wird, dass aus der Provinz so wenig Steuern eingezogen werden, wischt Virus beseite. Die folgenden Ereignisse malt Raffcus schon prophetisch aus, denn er ist sich nicht sicher, was passieren würde, wenn Rom einen Quästor als Steuerprüfer nach Condate schicke. Durch in Auerochsfett gebratene Schweinskaldaunen mit Honig lässt er sich zwar schnell von seinen Gedanken abbringen, doch schon auf Seite 10 meldet sich der befürchtete Quästor tatsächlich an.

Nachdem Virus Claudius Incorruptus vergiftet hat und Miraculix zur Rettung geholt wird, gibt der Statthalter Gaius Raffcus den Befehl als Bote zum Statthalter von Genava Feistus Raclettus zu reiten und diesen zu bitten, den Erfolg der Mission von Asterix und Obelix in Helvetien zu sabotieren. Natürlich erhält er als Wegzehr ein Orgienpaket mit kalter Bärenblutwurst, doch ist eine Orgie nach seiner Meinung so ganz allein auch nicht gerade lustig.



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 2. Oktober 2007
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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