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Das wichtige Arbeitswerkzeug von Druiden wird schon auf Seite 7 des ersten Asterix-Bandes "Asterix der Gallier" erwähnt. Als Asterix nach einer neuen Ration Zaubertrank dürstet, vermutet er Miraculix auf dem Baum beim Schneiden der Misteln mit seiner goldenen Sichel. Im Abenteuer "Die goldene Sichel" erfahren wir auch, dass die Misteln mit einer goldenen Sichel geschnitten werden müssten, damit sie die benötigte Zauberkraft hätten. Da diese in diesem Album zerbricht, erhoffen sich Asterix und Obelix ein neues Exemplar beim berühmten Hersteller Talentix in Lutetia für etwa 100 Goldstücke kaufen zu können.

goldene SichelnDa sich herausstellt, dass Talentix von einer Sichelschieberbande entführt und das Angebot einer Sichel erster Wahl deshalb inzwischen schon 3000 Goldstücke kosten soll, machen sich Asterix und Obelix auf die Suche des Handwerkers und entdecken schließlich das Lager der Sichelschieberbande im Wald in der Nähe eines Hünengrabes.

Eine andere Quelle für den Bezug von Sicheln nennt ein Druide auf Seite 10 des Bandes "Asterix und die Goten", als er während des Treffens im Karnutenwald gegenüber einem anderen Druiden berichtet, dass er eine (goldene?) Klappsichel bei einem Trödler in Dariorigum erstanden habe. Und auf Seite 40 des Abenteuers "Streit um Asterix" erfahren wir, dass offensichtlich nicht nur Druiden das Händchen besitzen, mit einer goldenen Sichel Misteln schneiden zu können, sondern auch andere - in diesem Fall Obelix - mit dieser Aufgabe betraut werden können.

In den Schriften des römischen Staatsbeamten Plinius (23 - 79 n.Chr.) ist die Handhabung der goldenen Sichel durch den Druiden bei einer Kulthandlung überliefert. Sie diente zum Schnitt der auf einer Eiche gewachsenen Mistel. Der Ausdruck leitet sich vom lateinischen Wort "secula" (schneiden) ab, ein "secare" ist ein kleines Schnittgerät.



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 28. Dezember 2007
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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