Troubadix

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TroubadixTroubadix ist der Barde des Dorfes. Die Meinungen über sein Talent sind geteilt: Er selbst findet sich genial, alle anderen finden ihn unbeschreiblich. Doch wenn er schweigt, ist er ein fröhlicher Geselle und hochbeliebt. Seinen ersten Auftritt hat er auf Seite 10 des Albums "Asterix der Gallier", als seine Ankündigung eine Hymne anzustimmen, um den Kriegern Mut einzuflößen, von den Dorfbewohnern mit Ausreden begegnet wird. Trotzdem ist der Barde später auf Seite 19 die erste Wahl, als für ein Fest Musik benötigt wird. Selbst beim abschließenden Festbankett darf er noch seine Künste präsentieren, allerdings schon mit ersten Misstsimmungen seiner Tischnachbarn.

gefesselter TroubadixIm in der Originalreihenfolge zweiten Album "Die goldene Sichel" ist Troubadix bei seiner Tätigkeit als Lehrer zu sehen, als er die Kleinen in Mathematik und Geschichte unterrichtet. Auf der letzten Seite wird er auch zum ersten Mal gefesselt, als er zum Abschluss ankündigt eine Siegeshymne komponieren zu wollen. In welchen Abenteuer Troubadix ebenfalls nicht am abschließenden Festbankett teilnehmen durfte, kann man im Themenbereich "Das Schlussbankett" nachlesen.

Als Künstler und Lehrer steht seine Bildung über dem Durchschnitt der übrigen Dorfbewohner. Im Asterix-Abenteuer "Gallien in Gefahr" wird dies auch deutlich, als er in den Wald geht, fern der Banausen, die noch nicht einmal wüssten, was eine anakreontische Ode sei oder was sein onomatopoetischer Gesang bedeute. Entsprechend passt auch, dass er als Minnesänger die Lieder vieler Länder kennt (u.a. "Hätt' ich einen Hammer!" oder "Ob blond, ob braun ...") und auch im Zitieren von Redewendungen bewandert ist ("Der Prophet gilt nichts im eigenen Land!", "Mein lieber Schwan!").

Sein Name stammt vom französischen Wort Troubadour (provenzialischer Minnesänger des 12.-14.Jahrhunderts) ab. Im französischen Original trägt er den Namen Assurancetourix, was dem Ausdruck "assurance tous risque", also einer Vollkaskoversicherung entspricht. Und tatsächlich rettet er die Gallier aus schier ausweglosen Geschichten, zum Beispiel als er im Band "Asterix und die Normannen" Grautvornix mit seinem Gesang das Leben rettet oder in "Asterix im Morgenland" den Kopf der Prinzessin Orandschade eine Sekunde vor der Stunde Null vor dem Henker rettet. Mehr Details erfahren Sie im Themenbereich zu den Barden im allgemeinen und Troubadix im besonderen.

Seine Musikinstrumente, die Leier, die Carnyx und der Dudelsack, benutzt Troubadix nicht immer zu Freude seiner Mitbewohner. Die Leier haben ursprünglich die Römer aus Griechenland mitgebracht. Der griechische Gott der Kunst, Apollo, wird ebenfalls mit einer Leier dargestellt. Bei "Asterix bei den Normannen" hat der Barde auch einen Dudelsack dabei. Der Dudelsack ist jedoch kein typisch gallisches Musikinstrument. Er wurde ursprünglich von Hirten gespielt.

Weitere Informationen zu Troubadix:



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 4. Januar 2008
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
die unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation steht. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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