Einleitung | Sein Leben | Sein Werk | Grüße an Uderzo
„Das einzige, was ich in meinem Leben bedaure, ist, dass ich niemals Comics gezeichnet habe.“
(Pablo Picasso)

Abbildung 1

Abbildung 2
Zu Beginn soll an die Auftritte und Besonderheiten in den Asterix-Abenteuern erinnert werden, die von den Autoren an den Leser hinterlassen wurden. Albert Uderzo hat sich selbst in vier der 33 Hefte als Darsteller illustriert:

Abbildung 3
In Band XIII, "Asterix und der Kupferkessel" sind Goscinny und Uderzo auf Seite 30, Bild 9, als Premierengäste zu sehen. Beide in angeregte Gespräche vertieft, Goscinny am rechten Bildrand, Uderzo in Bildmitte (Abbildung 2).
Bei genauer Betrachtung des letzten Bildes auf Seite 6 bei "Obelix GmbH & Co. KG" offenbart sich das Wein schluckende Schwergewicht auf dem Schild als Karikatur von Pierre Tchernia, Freund von Goscinny/Uderzo und Mitarbeiter bei den Zeichentrickfilmen, während seine Träger keine geringeren als die beiden Asterix-Autoren sind (Abbildung 3).

In der Geschichte "Obelisc'h", die im Kurzgeschichtenband "Asterix plaudert aus der Schule" abgedruckt ist, erkennt man als die beiden Männer, die hier in einem kleinen bretonischen Hafen spazieren gehen, die beiden Asterix-Erfinder: Albert Uderzo (rechts) und Rene Goscinny (links). Im gleichen Band erzählt die Kurzgeschichte "Die Geburt einer Idee" mit einer liebevoll gezeichneten Bilderfolge mit Goscinny und Uderzo, wie die beiden Autoren eine Idee versinnbildlichen. Diese Bilderfolge wurde bereits im Themenbereich "Wie ein Comic entsteht" des Asterix-Archivs aufgegriffen (Bild rechts).
Und schließlich tritt er als er selbst im Album "Asterix und Obelix feiern Geburtstag" als Urheber einer Jubiläumsgeschichte auf, in der er die Helden um 50 Jahre altern lässt. Als Greise im Jahr 1 unserer Zeitrechnung sind alle Charaktere aus dem gallischen Dorf alt und grau. Obelix ist die Lust zum Erzählen vergangen, während Asterix im Kreise seiner Enkel glücklicher zu sein scheint. Als Albert Uderzo schließlich Obelix gegenüber erwähnt, dass diese Alterung doch sehr lustig sei, wird er von Obelix durch einen Kinnhaken auf den Boden geschickt (Abbildung rechts).
Während seines Berufslebens hat Albert Uderzo viele Auszeichnungen verliehen bekommen, unter anderem:
- 1969 - Chevalier des Arts et des Lettres
- 1970 - Ordre national du Mérite
- 1983 - Prix du Génie für „Der Sohn des Asterix“
- 1984 - Goldene Leinwand für den Film „Asterix erobert Rom“
- 1989 - Ritter der Ehrenlegion Frankreichs
- 1997 - DIVA-Award
- 2004 - Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk (verliehen auf dem 11. Internationalen Comic-Salon Erlangen)

