Wenige Charaktere der Piraten haben in den Asterix-Bänden einen Namen erhalten. Der Numide, der kein "r" aussprechen kann und den Ausguck besetzt hält, wird in Band 30 Baba genannt. Auch der lateinkundige Pirat mit Holzbein wird als Dreifuß namentlich benannt. Der Sohn des Piratenkapitäns, der ebenfalls aus dem Comic "Barbe Rouge" stammt, nennt sich Erix. In Band XIII der Werkedition "Asterix und der Kupferkessel", die teilweise offenbar auch mit neuen Texten versehen worden ist, erhält der Piratenkapitän den passenden Namen Enternix.

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In folgenden Bänden (8 mal) treten die Piraten NICHT in Erscheinung:
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FLAGGE

In folgenden Bänden wird das Schiff der Piraten in Mitleidenschaft gezogen:
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FLAGGE

In folgenden Bänden (6 mal) bleibt das Schiff unversehrt:
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Die Szenen der Piraten in chronologischer Reihenfolge:
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II - Asterix und Kleopatra
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PiratenDer erste Auftritt der Piraten, dessen Piratenchef eine Karikatur der Comicfigur "Barbe Rouge" ist, ist bereits im zweiten Band "Asterix und Kleopatra" zu sehen. Dort kreuzen sie den Weg unserer Helden, die auf dem Schiff von Abstosis, der Schiffschraublosen, mit dem ägyptischen Baumeister Numerobis nach Ägypten fahren. Die Freude auf das ägyptische Schiff währt nur kurz, bis sie entdecken, daß die Gallier an Bord sind. Daraufhin versenken sie sich selbst und werden von Obelix als Spielverderber beschimpft. Auf die Frage von Numerobis, warum sie ihr Schiff versenken, antwortet ihm Miraculix, daß es Bekannte wären, die sie oft auf dem Meer treffen. Die Erklärung hierfür resultiert aus der Tatsache, daß die französischsprachigen Originalbände anfangs in einer anderen Reihenfolge erschienen sind.

Auf der Rückfahrt nach Gallien besteht die Rudermannschaft der Galeere unter anderen aus den Seeräubern, die diese Arbeit annahmen, um das letzte Schiff bezahlen zu können.

III - Asterix als Gladiator
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Auf dem Weg nach Rom, wo Asterix und Obelix Troubadix aus der Gewalt der Römer befreien wollen, nimmt sie die phönizische Galeere von Epidemais mit. Nach kurzer Fahrt treffen sie auf die Piraten, die sich angesichts der reichen Beute, das Schiff angreifen. Nach kurzem Kampf entkommen sie mit geknicktem Hauptmast, aber unversehrt.

Auf der Rückfahrt treffen sie wieder auf die Piraten, die kurzerhand versenkt werden.

VI Tour de France
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Auf ihrer Tour durch Frankreich treffen Asterix und Obelix auf der Etappe von Burdigala nach Gesocribate auf dem Schiff eines Händlers die Piraten, die sich nun ein neues Schiff geleistet haben und nun nach Beute suchen, um die Raten bezahlen zu können. Als sie die Gallier auf dem Schiff sehen, versuchen sie noch beizudrehen, aber dafür ist es zu spät: sie werden versenkt.

VIII Asterix bei den Briten
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Gleich zu Beginn des Heftes kreuzen sie im Ärmelkanal zwischen Gallien und Britannien und geraten in die Flotte Cäsars, der auf dem Weg ist, Britannien zu erobern. Gegen die Flotte haben sie keine Chance und gehen mit Mann und Maus unter.

Als sie zum Ende einer kleinen Barke begegnen, denken sie noch an nichts Böses, doch als sie bemerken, daß darauf Asterix und Obelix nach ihrem hilfreichen Besuch in Britannien auf dem Rückweg nach Gallien sind, ruft der Kapitän noch zu Flucht auf, die aber erfolglos ist. Zwar werden sie nicht versenkt, stranden aber zerstörerisch. Trotzdem ist die Freude auf Seiten so groß: "Ich bin gestrandet, aber untergekriegt haben sie mich nicht!"

IX Asterix und die Normannen
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EnternixHier werden die Piraten gleich zweimal von den Normannen versenkt. Am Anfang in einer Aufzählung der Taten der Normannen und dann, als der Piratenkapitän nur nach dem Weg fragen wollte, als die Normannen wieder aus Gallien nach Hause segeln.

X Asterix als Legionär
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Zuerst vorsichtig aus Furcht vor den Galliern, greifen sie eine römische Galeere an, als der Ausguck ruft, daß nur römische Uniformen zu sehen seien. Doch Asterix und Obelix, die in die römische Legion eingetreten sind, um den Verlobten von Falbala in Afrika zu finden und sich an Bord befinden, versenken kurzerhand das Schiff.

Nachdem sie das Floß, auf das sie sich gerettet hatten, verlassen haben, um auf einem Schiff, das sie einem Phönizier abgehandelt hatten, wieder in See stechen, geraten sie wieder Asterix und Obelix in die Hände, die sich auf dem Rückweg nach Gallien befinden und die Piraten noch einmal versenken.

XII Asterix bei den Olympischen Spielen
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Als sie ein Schiff voll mit Galliern sehen, die sich auf dem Weg nach Griechenland befinden, versenken sie sich selbst. Aber da der Kapitän des von den Galliern gecharterten Schiffes sich weigert die Fahrt zu unterbrechen, wäre diese Selbstversenkung umsonst gewesen.

Auf deren Rückfahrt von Griechenland geraten die Piraten noch einmal in die Quere der Gallier und werden diesmal versenkt.

XIII Asterix und der Kupferkessel
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Die Piraten haben aus Frust vor den Überfällen der Gallier die Kneipe "Zum gestrandeten Piraten" eröffnet, die sich in einem Schiff am Strand befindet. Auf der Suche nach den Sesterzen aus dem Kupferkessel machen aber Asterix und Obelix auch Halt in der Taverne und zerstören die Inneneinrichtung, worauf die Piraten beschließen, den Kahn wieder flott zu machen.

Am Ende der Geschichte fällt ihnen, als sie unter einem überstehenden Felsen entlang fahren, der mit Sesterzen gefüllte Kupferkessel in das Boot. Dieses eine Mal sind die Piraten zufrieden!

XIV Asterix in Spanien
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Die Piraten, die sich gerade mit Proviant eingedeckt und Laderäume voll mit gepökeltem Wildschwein haben, werden von Asterix und Obelix entdeckt, als diese im Fischkutter von Verleihnix Pepe an die südfranzösische Grenze geleiten. Diesmal werden sie nicht versenkt, müssen aber den ganzen Proviant abgeben.

XV Streit um Asterix
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Die Piraten geraten in Streit und versenken ihr eigenes Schiff, als sie auf hoher See dem Schiff begegnen, auf dem Destructivus nach Gallien gebracht werden soll. Dieser bezichtigt Baba, den Ausguck, Geld dafür erhalten zu haben, daß das römische Schiff nicht überfallen wird.

In der Schlacht um das Dorf, die zum Ende des Heftes in einer Gesamtansicht gezeigt wird, wird das Piratenschiff von Galliern versenkt, die von Begeisterung getrieben am Strand ankamen, dort aber feststellten, daß hier keine Römer waren und deshalb keine Zeit verschwenden wollten.

XVI Asterix bei den Schweizern
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Zwar werden hier die Piraten von Quästor Incorruptus nur namentlich erwähnt, aber er erzählt, dass sein Schiff auf der Überfahrt vom Rom von Piraten überfallen wurden, die sich jedoch gestritten hätten und ihr eigenes Schiff versenkt hätten. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um "unsere" Piraten, die damit diese Erwähnung verdient haben.

XVII Die Trabantenstadt
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Die Piraten haben in diesem Band nur eine kleine Nebenrolle. Sie werden als freigelassene Sklaven dargestellt, die beim Bau des ersten Gebäudes Trabantenstadt ihren Lohn erhalten haben und sich nun ein neues Schiff kaufen wollen.

XVIII Die Lorbeeren des Cäsar
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DreifussHier kommt den Piraten nur eine Statistenrolle zu. Zuerst bemerkt ein Kerkermeister gegenüber Asterix und Obelix, daß Cäsar an einem Ereignis im Circus Maximus nicht teilnehmen kann, weil er sich auf einem Feldzug gegen die Piraten befände.

Die Bestätigung erhält man dann auf der vorletzten Seite des Heftes, als während des Triumphzuges die Piraten als Gefangene daran teilnehmen. Dabei wird bemerkt, daß die Gefangenen recht malerisch wirken würden...

XIX Der Seher
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Hier kommen die Piraten in einer kleiner Nebenrolle, im Zusammenhang mit Sehern zum Einsatz. Dort gibt ihnen nämlich ein Seher den Rat, einzuschiffen, weil die Götter gnädig wären und nicht der geringste Sturm am Horizont zu sehen wäre. Aber dies ist ein Trugschluß und sie schwimmen im Meer.

Im weiteren Verlauf aber wird ihr Schiff trotzdem noch versenkt. Sie ankern trotz einiger Bedenken zwischen dem Festland und der vorgelagerten Insel, auf die sich die Einwohner des gallischen Dorfes vor den stinkenden Rauchschwaden gerettet haben. Auf ihrem Weg zurück an das Festland wird das Piratenschiff versenkt.

XX Asterix auf Korsika
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Hier bieten die Piraten ihr Schiff als Schmuggelschiff für Passagiere nach Korsika an. Ohne ihr Wissen kommen dann Asterix, Obelix und Osolemirnix an Bord. Als sie die schlafenden Passagiere überfallen wollen, bemerken sie ihr Dilemma und suchen auf einem Beiboot das Weite. Als sie auf das leere Schiff zurückkehren, nachdem die Passagiere an Land geschwommen sind, geht der Piratenkapitän mit einer Fackel in den Innenraum, wobei der zurückgebliebene Käse eine Explosion auslöst, die das Schiff zerstört.
Durch römische Legionäre festgenommen, muß der Kapitän dem Prätor Crassus Vampus erzählen, welche Passagiere er nach Korsika schmuggelte. Sie sollen dem Prätor helfen, vor dem Angriff der Korsen auf Aleria die Schmuggelware von der Insel zu schaffen, aber gerade als sie ablegen wollen kommen Asterix und Obelix auf das Schiff gerannt und versenken es im Hafen.

XXII Die große Überfahrt
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Hier geraten die Piraten wieder unter kulinarischen Umständen an die Gallier. Gerade soll der Geburtstag des Piratenkapitäns mit einem opulenten Mahl gefeiert werden, als Asterix und Obelix auf dem Fischerboot von Methusalix treibend, auftauchen. Ihnen wird bis auf eine Wurst der ganze Vorrat abgenommen. Das Schiff bleibt unbehelligt.

XXIII Obelix GmbH & Co KG
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Durch die Hinkelsteinschwemme treffen die Piraten nur noch Schiffe, die Hinkelsteine geladen haben. Diese Beute ist aber leider so schwer für ihr Schiff, daß es dadurch versenkt wird.

XXIV Asterix bei den Belgiern
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Durch einen von Obelix zu weit geschleuderten Felsbrocken werden die Piraten in den Kampf der Römer gegen Asterix, Obelix und Majestix hineingezogen: der Stein trifft ihr Schiff und versenkt es.
Mit einer Schiffsplanke in der Hand versucht der Piratenkapitän nun einen Verantwortlichen zu finden, der ihm den Verlust ersetzen kann. Auf dem Weg über die Schlachtfelder, die die Belgier und die Gallier hinterlassen, geraten sie sogar bis in das Zelt Julius Cäsars. Als die Schlacht gegen die Römer voll entbrennt, machen sie sich lieber aus dem Staub.

XXV Der große Graben
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Die Piraten fangen auf einem Fluß Greulix und Grienoline. Greulix macht ihnen den Vorschlag, das Lösegeld für seine weibliche Geisel mit den Piraten zu teilen, wenn sie ihn freilassen. Gerade in diesem Augenblick erblickt der Kapitän Asterix, Obelix und der Häuptlingssohn Grünix, die auf sein Schiff zurennen. Grünix und Greulix, beide voll mit Zaubertrank beginnen sich auf dem Schiff zu bekämpfen und versenken dabei das Schiff.

XXVI Die Odyssee
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BabaWieder machen sich die Piraten die Hoffnung, den phönizischen Segler von Epidemais kapern und eine Ladung Gold erbeuten zu können. Leider befindet sich auf dem Schiff Asterix, Obelix und der Druidenspion Nullnullsix auf dem Weg nach Mesopotamien. Nach einem kurzen Kampf werden die Piraten gezwungen, alle Waren abzukaufen, wobei das Schiff verschont bleibt.
Später treffen sie ein zweites Mal auf Epidemais, der diesmal auf einer römischen Galeere Asterix und Obelix nach Gallien geleitet. Und wieder müssen die Piraten die Ladung abkaufen. Auch hier wird das Schiff nicht versenkt.

XXVII Der Sohn des Asterix
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Die Piraten helfen Brutus den entführten Sohn von Cäsar und Kleopatra nach Brivates Portus zu bringen. Die Piraten ergreifen die Flucht als sie sehen, daß Obelix und Asterix dem Schiff hinterher schwimmen. Die Gallier revanchieren auf ihre Art sich bei Brutus und verlasen mit dem Sohn das Schiff.

XXVIII Asterix im Morgenland
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Auf völlig überraschende Weise begegnen die Piraten diesmal den Galliern. Auf hoher See meldet Baba, der Ausguck, "Teppich direkt vor uns!". Und tatsächlich: auf dem fliegenden Teppich von Erindjah machen Asterix, Obelix und Troubadix "Zwischenstop" auf dem Schiff der Piraten und erleichtern sie um deren Essen, nur damit das nagelneue Schiff nicht zerstört wird. Leider hat Baba inzwischen eigenhändig den Rumpf zerschlagen, um die Ehre der Besatzung zu retten, nichtsahnend, daß diese Selbstversenkung diesmal nicht nötig gewesen wäre.

XXIX Asterix und Maestria
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Eigentlich wollten sich die Piraten diesmal dem Schutz eines römischen Schiffes unterstellen, doch leider befanden sich auf der Galeere Claudius Nimdenbus und eine geheimnisvolle Frauenzenturie auf dem unbeirrbaren Weg nach Gallien und so werden sie, damit keine Zeugen übrig bleiben, gerammt und versenkt.

XXX Obelix auf Kreuzfahrt
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Wieder wiegen sich die Piraten zu früh in Sicherheit, als sie Cäsars römische Galeere sehen. Auf dieser verfolgt Asterix und Miraculix eine römische Galeere, die den durch einen Zaubertrank zum Kleinkind gewordenen Obelix nach Rom schaffen soll. In der Eile rammen und versenken sie das Piratenschiff.
Die Besatzung wird dieses mal allerdings von den Römern gerettet und erhält die Galeere Cäsars inclusive Besatzung. Sie hoffen, daß Cäsar dadurch glücklich sein wird, weil er sein Schiff zurückerhält. Aber leider werden sie vom Admiral Aquis Submersus von Bord geworfen und gehen dadurch wieder leer aus.

XXXI Asterix und Latraviata
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Diesmal kommen die Piraten ohne Schaden davon. Als sie im Sturm Asterix auf einem Felsen stehen sehen und ihn für ein Gespenst der Gallier halten, drehen sie bei und verschwinden in der Nacht.

XXXIII Gallien in Gefahr
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Beim etwas chaotischen Start der Rakete der Nagmas wird das Schiff der Piraten zerstört, als die Rakete die Wasseroberfläche just an der Stelle berührt, wo kurz zuvor das Piratenschiff entlang fuhr.

XXXIV Asterix und Obelix feiern Geburtstag
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Offensichtlich wird das Schiff als Geburtstagsgeschenk an Asterix und Obelix von den Pirat selbst versenkt. Im weiteren Verlauf des Albums sind sie zu Gast im fiktiven Gallier-Museum, das den beiden Galliern gewidmet ist. Vor einem Gemälde, das Baba mit schreiendem Mund zeigt - eine Adaption des Gemäldes "Der Schrei" - treffen Baba, Enternix und Dreifuß auf die Gallier: "Die Ga ... die Gaga ... die Gallier!".

XXXV Asterix bei den Pikten
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Auf der Fahrt in Verleihnix' Boot treffen Asterix, Obelix und der Pikte Mac Aphon auf der Fahrt nach Schottland auf dem offenen Meer auf die Piraten. Nach einem kurzen Intermezzo auf dem Schiff der Piraten, bei dem dieses versenkt wird, segeln diese dann auf den Überresten, die zu einem Floß umfunktioniert wurden, weiter.

XXXVI Der Papyrus des Cäsar
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Die Auftritte der Piraten sind in diesem Album rar gesät. Auf Seite 16 fangen sie eine Kommunikationstaube der Römer ab und behalten sie. Ein klarer Fall von Datendiebstahl. Und auf Seite 40 interpretiert Baba das Signal des Notprotokolls als eine Sirene. Als gestandene Seemänner wissen seine Mitstreiter, dass man nicht auf Sirenen hören solle, weil diese das Schiff ins Verderben locken wollen. Weil die Piraten in beiden Fällen nicht auf die Gallier treffen, bleiben sie unversehrt.