zurück blättern Der Sohn des Asterix Asterix und Maestria vor blättern

Erstauflage des Buches Astérix chez Rahàzade 1987 bei Albert René als Band 28 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches 1987 bei Ehapa. Das Leben der lieblichen indischen Prinzessin Orandschade gerät ernsthaft in Gefahr, wenn die große Dürre in dem kleinen Königreich am Ganges noch länger anhält. Schon fordert der schurkische Guru Daisayah ihren Kopf, um die Götter günstig zu stimmen. In seiner Not schickt der gute Radscha Nihamavasah seinen Fakir Erindjah auf die weite Reise ins gallische Dorf. Dort soll es jemanden geben, dessen markanter Gesang sogar die Schleusen des Himmels zu öffnen vermag...

Wichtig!Veröffentlichungen & Nachdrucke | Danksagungen


Charaktere in diesem Band

Sprachspiel   Zeichnung
Seite 6
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"Himmel und E... Erde müssen vergehn, aber die Musici..." - Das volkstümliche Lied "Himmel und Erde müssen vergeh'n", das als zweistimmiger Kanon gesungen wird, zitiert Troubadix wörtlich. weitere Informationen im Internet   Seite 15
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FrankensteinZu den Piraten hat sich ein neues Gesicht gesellt: Mary Shelleys Romanfigur Frankenstein wie man ihn in den Darstellungen des Schauspielers Boris Karloff kennt. [mehr]
Seite 7
Bild 9
"Am Tag als der Rääägän kam..." - Hier stimmt Troubadix den Schlager "Am Tag als der Regen kam" von Dalida aus dem Jahre 1956 an. Der deutsche Text wurde von Ernst Bader geschrieben, das Original von Gilbert Becaud. weitere Informationen im Internet   Seite 27
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KlepsydraDie abgebildete Wasseruhr geht auf eine Erfindung des alexandrinischen Mechanikers Ktesibios zurück. [mehr]
Seite 8
Bild 9
"[...] Sie haben eine solche Konzentrationskraft, daß sie mit egal was Levitation machen können!" - Miraculix beschreibt mit Respekt die Leistungen von Fakiren. Die nicht rational erfaßbare Fähigkeit die Schwerkraft aufzuheben wird Yogis sowie Fakiren nachgesagt. [mehr]      
Seite 10
Bild 1
"Ich komme aus einem Königreich, das im Tal des Ganges liegt [...]" - Erindjah spricht hier, als Synonym für das Morgenland, von Indien. Zur Zeit der Römer existierte im Gebiet des heutigen Patna (Nordindien) das erste indische Großreich unter König Ashoka. [mehr]      
Seite 10
Bild 9
"Regentropfen, die an mein Dächlein klopfen!" - Welchem Lied diese Zeilen von Troubadix zugrunde liegen ist leider nicht bekannt, nur daß diese poetischen Zeilen für verschiedene Lieder getextet wurden, unter anderem vertont von den Comedian Harmonists.      
Seite 12
Bild 6
"Sagt dem fetten Pachyderme, er soll das ja nicht noch mal machen..." - Etwas außer sich beschmipft Erindjah Obelix mit diesem nicht sehr feinen Ausdruck. [mehr]      
Seite 13
Bild 6
"Praktisch, die Gasthäuser, wo man sich selbst bedient!" - Nachdem sich die Reisenden von drei Wildschweinen aus einer Taverne bedient haben, folgt die Anspielung auf die in heutigen Tagen verbreiteten Restaurants mit einem Selbstbedienungsbuffett.      
Seite 15
Bild 1
"Wir sind jetzt über dem Tyrrhenischen Meer. [...]" - Das Tyrrhenische Meer ist ein Teil des Mittelmeers und liegt westlich von Italien zwischen dem Festland, Sardinien und Sizilien. [mehr]      
Seite 15
Bild 2
"Ganz einfach! Ich mach's genau wie die Brieftauben!" - Erindjah orientiert sich wie die Brieftauben. Die Tauben "messen" mit einem Magnetrezeptor das Magnetfeld der Erde und finden so auch aus unbekannten Gebieten den heimischen Taubenschlag. weitere Informationen im Internet      
Seite 16
Bild 8
"Sic transit gloria mundi." - "So vergeht der Ruhm der Welt." [mehr]      
Seite 17
Bild 3
"Äskulap hat über dich gewacht, o Cäsar!" - "Äskulap" war der griechische Gott der Heilkunde. [mehr]      
Seite 17
Bild 4
"[...] Über sieben Hügeln ist Ruh', in allen Lüften spürest du kaum einen Rauch!" - Das Zitat stammt aus "Ein Gleiches" von Johann Wolfgang von Goethe. [mehr]      
Seite 18
Bild 5
"Mein lieber Schwan! [...]" - Obelix zitiert aus Richard Wagners Lohengrin. [mehr]      
Seite 18
Bild 6
"Draussen auf dem Meere steht ein Leiermann!!!" - Das Original "Der Leiermann" mit der Zeile "Drüben hinterm Dorfe steht ein Leiermann" stammt von Wilhelm Müller, aber Obelix möchte damit nur Troubadix mit den eigenen Waffen schlagen.      
Seite 18
Bild 7
"Ich steh' im Regen und warte auf dich. Auf allen Wegen erwart' ich nur dich..." - Troubadix reizt die Nerven der Mitreisenden bis zum Äussersten: Erindjah kann den Gesang nicht mehr ertragen und fällt ins Leere. Das Original des gleichlautenden Liedes wurde von verschiedenen Interpreten gesungen, das Original stammt jedoch von Zarah Leander und wurde von Ralph Benatzky (1884 - 1957) komponiert. weitere Informationen im Internet      
Seite 19
Bild 4
"Nein, aber ich habe einen sintflutartigen Regen niedergehen sehen, den das Orakel von Meteosat wie üblich nicht vorhergesagt hat." - Herzas ist zu recht vom plötzlichen Regen und der schlechten Vorhersage enttäuscht. Das doppelte Wortspiel kombiniert das Orakel von Delphi und das Wissen von Meteosat, einem Wettersatelliten. [mehr]      
Seite 19
Bild 5
"Der schönste Platz ist in... der Apotheke..." - Das vom betrunkenen Erindjah angestimmte Stimmungslied wird während der Karnevalszeit gerne als "Der schönste Platz ist an der Theke..." interpretiert.      
Seite 20
Bild 1
"Orandschade? Der hat doch in Wein gelegen!" - Herzas kann mit dem Namen der Prinzessin im Zusammenhang mit Erindjah nichts anfangen, dabei ist Orandschade durchaus schmackhaft und süß. [mehr]      
Seite 20
Bild 6
"Wenn der Wind weht über das Meer..." - Das Lied, mit dem Troubadix die Wogen des Meeres aufwühlt und einen Schiffbruch provoziert stammt im Original "Und es weht der Wind" von Bruce Low. weitere Informationen im Internet      
Seite 21
Bild 5
"Wenn ich daran denke, was Odysseus für eine Geschichte aus seinem Sirenengesang gemacht hat!" - Der Grieche Herzas vergleicht die Wirkung von Troubadix' Gesang mit den Erlebnissen der griechischen Sagengestalt, dem Held des Trojanischen Krieges. [mehr]      
Seite 23
Bild 1
Die Frage von Orandschade "Vluglodsah, Vluglodsah, und siehst du nichts dort?" an Vluglodsah und deren Antwort "Prinzeß, Prinzeß, ich seh' es genau! Die Sonne ist rot und der Himmel blau!"sind eine Anspielung auf die Ballade "Der Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe: "Mein vater, mein vater, und siehst du nicht dort... Erlkönigs Töchter am düsteren Ort! - Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau: Es scheinen die alten Weiden so grau!" weitere Informationen im Internet      
Seite 23
Bild 2
"Prinzeß, Prinzeß, ich seh' es genau! Die Sonne ist rot und der Himmel blau!" - Nach indischer Tradition dienen Farben dem Lob der Schöpfung und bringen dem Menschen Glück und Gesundheit. Für Inder ist das Rot ein Glücksbringer und in Blau leuchten die höchsten Götter im Hinduismus. Ein besonderer Zusammenhang besteht jedoch entgegen der Erklärung im Heft es wären magische Farben nicht. weitere Informationen im Internet      
Seite 27
Bild 10
"Die Räuber!!! Die skythischen Räuber kommen!" - Die Angst der Teppichknüpfer vor diesem nordiranischen Reitervolk ist im Nachhinein Dank der gallischen Kräfte unbegründet. [mehr]      
Seite 28
Bild 6
"Beim Ahura Mazda! [...]" - Der genannte Gott Ahura Mazda ist das höchste Wesen bei den Persern und stellt eine gute Gottheit dar. [mehr]      
Seite 29
Bild 6
"[...] Das ist nur ein Armeleuteessen. Wir nennen es Kaviar. [...]" - Erst im 19. Jahrhundert wurde der Kaviar als Delikatesse entdeckt. Bevor ihn die russische Aristokratie als ein Symbol der "feinen" Lebensweise entdeckte, stand der Kaviar vor allem auf dem Speiseplan der ärmeren Bevölkerung. [mehr]      
Seite 33
Bild 8
"Wenn er nicht singen soll, singt er, und wenn er singen soll, kann er nicht mehr singen! Das nenn' ich einen Meistersinger!" - Mit Ironie begegnet Asterix dem heiseren Troubadix, denn der Begriff Meistergesang als bürgerliche Liedkunst, in ihrem Sprachstil geziert und gekünselt, bildete vom 14. bis 16. Jahrhundert die formale Einführung des Minnesangs.      
Seite 34
Bild 5
"Contraria contrariis curantur!" - "Gegensätzliches wird mit Gegensätzlichem geheilt!" [mehr]      
Seite 34
Bild 5
"Quot capita tot sensus!" - "So viele Köpfe, so viele Meinungen" [mehr]      
Seite 35
Bild 2
"[...] Hier sind Kühe heilig. Sie können sich überall frei bewegen, und niemand darf ihnen Leid antun. [...]" - Der Hinduismus räumt der Kuh eine Sonderstellung ein. Die heiligen Kühe, die nicht geschlachtet werden dürfen, gehören in Indien zum Straßenbild. weitere Informationen im Internet      
Seite 43
Bild 5
"Nach der Tochter kommt der Vater, und nach dem Vorbild meines Vetters Isnogud bin ich von der Stunde Null an Radscha anstelle des Radschas!" - Der herrschsüchtige Guru Daisayah hofft nach der Hinrichtung der Prinzessin und der Beseitigung ihres Vaters seinem Vetter Isnogud nacheifern zu können. Isnogud ist eine Figur von Jean Tabary. [mehr]      
Seite 46
Bild 9
"Aim singin in se rejnnn..." - Das "alte gallische Lied vom Regen" ist eine Anspielung auf das im Jahr 1952 mit Gene Kelly, Donald O'Connor und Debbie Reynolds gedrehte Musical "Singin' in the rain" mit dem gleichnamigen Welthit. weitere Informationen im Internet      

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Asterix im Morgenland

letztes Update dieser Seite:
18. Februar 2004