In diesem Bereich wird aufgezählt, wie oft Asterix, Obelix und andere Bewohner des Dorfes durch die römische Besatzungsmacht oder andere Völker in Gefängnissen oder Kerkern einsitzen müssen. Natürlich basiert diese Gefangennahme nicht auf heutigen rechtsstaatlichen Prinzipien, sondern auf der Macht der Herrschenden und der Willkür von Offizieren und Präfekten. Ebenso schaffen es die Gallier immer wieder, sich aus der Gefangenschaft zu befreien und am Ende jedes Abenteuers ein rauschendes Fest zu feiern. Latürnich!
Die Aufzählung basiert auf der deutschen Erscheinungsweise, die von der original französischen abweicht, was jedoch für die folgende Auflistung unerheblich ist.
In folgenden Abenteuern wird ein Gallier im Sinne einer Bestrafung eingekerkert, in einem Gefängnis inhaftiert oder in einer anderen Form festgesetzt:
Im ersten Abenteuer findet zwar eine Gefangennahme von Asterix und Miraculix statt, jedoch nicht im Sinne der Festsetzung im Sinne des in diesem Themenbereich assoziierten Kontextes. Miraculix und später auch Asterix werden von Gaius Bonus gefangengenommen, damit der Druide das Geheimnis des Zaubertrankes an den Kommandanten des Lagers Kleinbonum verrät.
Kleopatra übt als Machthaberin des ägyptischen Staates gleichermaßen in Personalunion die gesetztgebende (wer ihr nach dem Leben trachtet, wird mit dem Tode bestraft), die rechtssprechende (spricht die Todesstrafe gegen Asterix, Obelix und Miraculix aus) und die ausführende Gewalt (lässt die Gallier vom Kerkermeister einsperren) aus. Als mutmaßliche Giftmischer, die der Königin einen vergifteten Kuchen unterschieben wollten, warten sie im Kerker von Kleopatra auf die Vollstreckung des Urteils.
Troubadix wird hier von Cäsar nicht zur Strafe in den Kerker verbannt, um ihn bei den nächsten Spielen den Löwen vorzuwerfen. Am Barden soll ein Exempel statuiert werden und somit ist dessen Haft nicht im Sinne des in diesem Themenbereich untersuchten Strafrechts.
In diesem Abenteuer findet gar keine Festsetzung eines Galliers statt. Diesmal versucht die römische Besatzungsmacht mittels eines gallischen Gesetzes zur Häuptlingswahl und mit Hilfe des Galliers Augenblix die Gewalt über das Dorf zu bekommen.
In diesem Abenteuer erfolgt in der deutschsprachigen Reihenfolge erstmals die Festnahme von Asterix und Obelix durch Legionäre, als die Gallier das Lokal von Bossix zertrümmern und die Legionäre sie zur Instanz "Zenturio" bringen, der sie in den Kerker werfen lässt, wo sie auf die Strafe warten sollen - die wahrscheinlich auch von ihm festgesetzt wird. Durch eine übergeordnete Entscheidung des Präfekten Überdrus kommen die Gallier jedoch wieder frei.
Nach der Verwüstung des Hauses von Stupidix werden Asterix und Obelix erneut eingebuchtet - und wieder schenkt ihnen Überdrus, der an chronischer Langeweile leidet und durch die Eskapaden der Gallier offensichtlich etwas Abwechslung erhält, die Freiheit.
Bei der dritten Gefangennahme werden Asterix und Obelix schließlich in Ketten getrennt in den Kerker geworfen (Abbildung 1).
Wieder bilden Legionäre die ausführende Gewalt, als sie Asterix und Obelix als Vogelfreie identifizieren und sie im Namen der höchsten Instanz (Julius Cäsar) festnehmen wollen. Als etwas später Asterix vom Gallier mit dem bezeichnenden Namen Heuchlerix verraten und von den Römern in das Gefängnis geworfen wird, lässt sich Obelix kurzerhand auch verhaften, damit sie gemeinsam ausbrechen können.
Als Asterix und Obelix auf ihrem Weg durch Gallien inmitten eines Römerlagers aufwachen, lässt der Zenturio des Lagers sie deren eigenen Verlangen festnehmen und in Ketten legen, da sie sich davon eine bequeme Weiterreise nach Tolosa erhoffen (Abbildung 2).
Zuerst kommen (wieder einmal) Asterix und Obelix in das Gefängnis der Goten, weil sie sich als Goten verkleidet von der Truppe entfernen. Etwas später landen sie dann auf Befehl des gotischen Chefs Cholerik im Kerker, weil herauskommt, dass der gefangen genommene Miraculix nie vor hatte, das Rezept des Zaubertrankes zu verraten und die Gallier nun überflüssig geworden sind (Abbildung 3).
Auf der Suche nach dem Fass Zaubertrank kommen Asterix und Obelix in das Visier der römischen Besatzer, worauf Obelix in betrunkenem und bewusstlosem Zustand in den Turm von Londonium (Bild links) geworfen wird.
Da dieses Abenteuer ausschließlich in und um das Dorf der Gallier herum spielt, muss sich diesmal kein Gallier ein Gefängnis oder einen Kerker von innen ansehen.
Überraschend, weil sich Asterix und Obelix sehr ausgiebig in römisch besetzten Städten aufhalten, muss auch hier keiner der beiden Gallier auf seine Freiheit verzichten. Selbst als Legionäre in der römischen Armee nehmen sie sich die Freiheiten die sie benötigen, um ihre Mission erfolgreich auszuführen.
Auch in diesem Album spielen Gefängnisse keine Rolle.
Eine wichtige Gerichtsbarkeit hat hier ihren Auftritt, jedoch ohne Folgen für eine Figur aus diesem Abenteuer.
In diesem Abenteuer tritt ein wichtiges Gremium zum ersten Mal in Aktion: der Dorfrat. Ausführliche Informationen zum Dorfrat gehören jedoch auf die Seite der Gerichtsbarkeiten.
Asterix und Bockschus landen auf Seite 44 im Kerker des Standortkommandanten von Hispalis, weil sie einer Patrouille in die Arme gelaufen sind. Da durch Bockschus' Dummheit der römische Friede in Hispanien gebrochen wurde, soll er zusammen mit Asterix, der Pepe wieder nach Spanien brachte, in der Arena beim wilden Auerochs zum Vergnügen der Zuschauer auftreten.
Hinter die viel später in Mode kommenden "schwedischen Gardinen" muss in diesem Abenteuer kein Gallier.
Asterix und Obelix wissen sich allen Zugriffsversuchen der römischen Einheiten zu widersetzen und geraten deshalb nicht in Gefangenschaft.
In diesem Band finden keine Verhaftungen statt, was wohl auch dem Umstand zu verdanken ist, dass sich das Abenteuer ausschließlich in und um das Dorf der Gallier herum abspielt.
Auf Kurzschlus' Bestreben werden Asterix und Obelix durch Cäsars Wachen festgenommen und in den Kerker des Palastes geworfen, weil sie es auf den Kopf des Kaisers abgesehen haben sollen. In einem beispielhaften Verfahren, das optimal in den Bereich der Gerichtsbarkeiten fällt, werden sie für schuldig befunden und im Circus Maximus den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen (Abbildung 4).
Da sich dieses Abenteuer fast ausschließlich im und um das Gallierdorf herum abspielt und die römischen Legionäre erst spät eine Rolle spielen, werden in diesem Abenteuer keine Gallier ihrer Freiheit beraubt.
Zwar wird hier Osolemirnix und der Piratenkapitän von den Römern gefangen genommen, aber ein Gallier wird in diesem Album nicht festgesetzt.
Dieses Dorfabenteuer beinhaltet keinerlei Festnahme von Asterix oder Obelix.
Asterix wird zwar von den Indianern entführt und an einen Marterpfahl gefesselt, doch das ist keine Festnahme von Institutionen im Sinne dieses Themenbereiches.
Trotz der Prügelei am Ende des Abenteuers wird auch in diesem Abenteuer weder Asterix noch Obelix eingelocht.
In diesem Album spielen Gefängnisse keine Rolle.
Und auch hier wird niemand in einen Kerker geworfen.
Auch wenn die Römer mit aller Macht zu verhindern versuchen, dass Asterix und Obelix ihre Mission erfolgreich abschließen können, werden sie im Laufe des Abenteuers nicht verhaftet.
Auf ihre gewohnt widerspenstige Art verhindern die Gallier jede Handlung gegen ihren freiheitlichen Bewegungsdrang. Verhaftet wird hier niemand.
Im Morgenland laufen Asterix und Obelix niemals Gefahr in einem Gefängnis zu landen.
In Abenteuern, die sich wie in diesem hauptsächlich im Gallierdorf abspielen, begeben sich Asterix und Obelix selten in Situationen, in denen sie eingekerkert werden könnten.
Da die Römer wegen Obelix' Kräfte kaum Chancen haben ihn in wachem oder körperlich unversehrtem Zustand festzusetzen, gelingt ihnen das in diesem Abenteuer nur weil Obelix durch eine Überportion Zaubertrank zu einem kleinen Kind geworden ist (Abbildung 5).
Als Geisel soll er das Pfand sein, damit die Gallier die Galeere Cäsars wieder an Submersus übergeben. Glücklicherweise nimmt Asterix mit den Sklaven um Spartakis schnell die Verfolgung auf und befreit seinen besten Freund.
Hier geraten die Väter von Asterix und Obelix, Astronomix und Obelodalix, gemeinsam mit Keinentschlus in das Gefängnis der Präfektur von Condate. Nachdem Keinentschlus von Bonusmalus freigelassen wird, informiert der ehemalige Legionär Falbala und Tragicomix über die Inhaftierung der Gallier, worauf diese von Asterix und Obelix befreit werden.
In keiner der in diesem Album abgedruckten Kurzgeschichten landen Asterix und Obelix in einem Gefängnis oder einem Kerker.
Und auch in dieser Geschichte, die sich ausschließlich in und um das Gallierdorf herum abspielt, wird keine Exekutive aktiv.
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