Asterix und die Normannen
Band IX
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Erstauflage des Buches Astérix et les Normands 1967 bei Dargaud als Band 9 der Reihe. Seit 1999 Neuauflage des Buches in Frankreich bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches 1971 bei Ehapa (zweite Abbildung). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Die Normannen kommen und die Gallier freuen sich. Alle Gallier? Nein! Grautvornix bibbert vor Angst. Gerade das, was die Nordmänner suchen - die Angst - kann ihnen der Neffe aus Lutetia nicht beibringen. Doch die Gallier haben nicht nur den Zaubertrank, sondern eine noch viel effektivere Geheimwaffe...
Mit dem aufkommenden Zeitgeist der 60er Jahre kommt in der Ausgabe des Pilote 340 am 28. April 1966 bis Ausgabe 361 die Geschichte zum Abdruck. Der Generationskonflikt, das Aufeinanderprallen von autoritären und antiautoritären Erziehungsmethoden, die aufkeimende Beat- und Popkultur, die Flower-Power-Bewegung spiegelt sich in der Geschichte um Grautvornix und Troubadix in vielen Szenen wider.
In den Heften 9 bis 16 der Abenteuer-Illustrierten MV-Comix erscheint das Spektakel erstmals 1968 in Deutschland.
Zum Erscheinen des Zeichentrickfilms "Asterix und die Wikinger", der auf diesem Buch basiert, wurde ein Hardcoverband mit einem neuen Titelbild in limitierter Auflage präsentiert. Gleichzeitig wurde die Softcoverausgabe für die Promotion mit einem Filmposter (Bild unten) ausgestattet.
| Rezension von Adlerhorstix am 26. Juli 2005 |
Der neunte Band beschehrt uns wieder eine Begegnung mit einem fremden Volk, wobei das Abenteuer diesmal vor der Haustür stattfindet. Ausgerechnet die Angst wollen diese wilden Normannen in Gallien kennenlernen - eine ebenso raffinierte, wie witzige Idee der Autoren.
Auch die Umsetzung der Geschichte ist durchweg gelungen. Der Einbau der Römmer, die Darstellung der normannischen Krieger mit Hintergrundinfo, Toubadix mit seiner urtypischen Art, den Charakter Grautvornix als modernen, aufmüpfigen, jugendlichen Gallier - all dies kann überzeugen.
Der Zeitgeist der End60er-Jahre läßt hier und da grüßen.
Die ganz große Geschichte ist "Asterix und die Normannen" als Nachfolger des großartigen "Briten"-Albums zwar nicht, aber Unterhaltung auf einem hohen Niveau bietet der Band allemal - es reicht noch für ein SEHR GUT! |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Mah WegDah Ghandi am 13. August 2005 |
| Wenn man ehrlich ist, ist die leicht plakative Grundstory (Angstlernwillige Normannen) dem Stil der Uderzo-Alleingänge gar nicht so unverwandt, dennoch funktioniert dieser Band wesentlich besser als die meisten von diesen genannten. Dennoch ersieht man ja so, dass man sich auch mit den Uderzo-Bänden arrangieren kann. Jedenfalls ist "Normannen" eine gut gestrickte, besonders comicartig konstruierte Geschichte, die man immer wieder gerne liest, weil sie aufgrund der fast reinrassigen Comichandlung (ohne großartige historische Bezüge) so leicht zugänglich ist und offensichtlich den Autoren so leicht von der Hand ging. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Nett mit Grautvornix die Jugend der 60er aufs Korn zu nehmen. Auch die angstsuchenden Normannen sorgen für so manche Lacher. Alles in allem eines der besten "Heim-Abenteuer":
SEHR GUT |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Leseratte am 12. April 2007 |
Der 9. Band ist einer der letzten guten die ich gekauft hab. Perfekt gezeichnete Figuren und Hintergründe und klasse Gags. Vor allem die Szenen in denen Römer "mitspielen" sind zum Brüllen ("Nur ein paar Badegäste, die sich balgen.").
Trotzdem fehlt diesem Band eine Nuance zur Höchstwertung, deshalb ein sehr gutes SEHR GUT. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Alto am 09. August 2008 |
| Irgendwie gefällt mir dieser Band nicht besonders. Was nicht heißt, dass er schlecht ist (Goscinny ist nie schlecht!!!), aber die Story um die furchtlosen Normannen ist doch recht albern und eben ähnlich dem Kampf der Häuptlinge sehr comicartig. Besonders der Aufhänger "Angst verleiht Flügel" ist doch etwas absurd. Witzig dagegen ist die Handlung um Grautvornix und Troubadix. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
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