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Asterix und der Kupferkessel
Band XIII
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Erstauflage des Buches Le Chaudron 1969 bei Dargaud als Band 13 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches 1972 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Mit der Nummer 469 von Pilote vom 31.Oktober 1968 startet der Vorabdruck bis zur Nummer 491. Asterix wird aus dem Dorf verbannt, weil er sich einen Kessel voller Sesterze, der dem Dorf von Moralelastix anvertraut wurde, hat stehlen lassen. Gemeinsam mit Obelix, der sich freundschaftlicherweise mit "bannt", versuchen unsere beiden Helden nun, diesen Kessel wieder auf die vielfältigsten Arten zu füllen - mehr oder weniger erfolgreich...
Der Aspekt 'Geld' ist für den Verlauf des Dramas um die Verbannung von Asterix aus der Dorf das alles überragende Antriebsmoment. Die Figur des Moralelastix erlaubt Parallelen zur klassischen Literaturgeschichte. Am auffälligsten ist die Anleihe bei der Figur Euclio aus dem Stück "Die Goldtopfkomödie", die der Komödiendichter Plautus bearbeitet hat. Die Geschichte funktioniert im Prinzip ebenfalls wie ein Theaterstück, in dem die verschiedenen Handlungsabläufe erkennbar werden:
- Einführung: Verbannung von Asterix
- Steigerung: Niedergeschlagenheit des Titelhelden
- Höhepunkt: Völlige Entmutigung
- Umschwung: Cäsars Steuereinzieher
- Abschluß: Entlarvung
Erstmals in den MV Comix-Ausgaben 23/1969 bis 7/1970 zu sehen. Als 13. Asterixband gelangt die Geschichte im Jahr 1972 zur Publikation.
| Rezension von Adlerhorstix am 05. August 2005 |
Auch die 13. Ausgabe beweist einmal mehr das Gespür der Autoren für klug durchdachte Geschichten.
Der Raub des Geldes, die Verbannung von Asterix, die Suche nach Einnahmemöglichkeiten, der Steuereintreiber als letzte Hoffnung, die Entlarvung von Moralelastix. Eine Geschichte ohne Durchhänger, mit einer klaren Linie und vielen lustigen Einlagen.
Höhepunkte sind sicherlich der Versuch eine Bank auszurauben, die Person des Steuereintreibers und natürlich das Geschehen im Theater. Lustig auch, wie Idefix sichtlich genervt seinen Knochen nicht fressen kann, weil Obelix "unauffällig" die Bank beobachten soll.
Ich finde es auch eine gute Idee, dass die Piraten zum Schluß gut davon kommen - in dieser Geschichte haben sie es sich auch verdient. Kurzum, es gibt nichts zu bemängeln.
Die absolute Großtat ist die Geschichte meines Erachtens zwar nicht ganz, aber es reicht locker für ein klares SEHR GUT. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Mah WegDah Ghandi am 13. August 2005 |
| Ich frage mich persönlich ob man "Kupferkessel" als Auswärtsabenteuer werten kann. Man ist zwar nicht im Dorf, aber in Condate, wo man schon war und es ist halt auch "nur" Gallien. Zudem geht es im Verlauf der Handlung nicht um die Ortschaft sondern um Aktionen. Ich weise dem Band deshalb eine Sonderstellung zu: man nutzt die Entfernung zum Dorf, um Asterix neue, spezielle Dinge tun zu lassen, man geht aber auch nicht so weit fort, dass man Regionales thematisieren müsste. "Kupferkessel" ist eine kompromisslose Spaß-Odyssee, die ich mit zu der Asterix-Spitze zähle. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Herrliche Wirtschaftsparodie. Asterix und Obelix auf Geldsuche ist schon eine Sache für sich (der Bankraub, Obelix' Idee deren Abenteuer einfach weiterzuerzählen was Asterix mit einem "die interessiern doch niemandem abtut" usw.). Dazu kommt noch die herrliche Theater-Handlung mit so richtig schön schwarzem Goscinny-Humor:
SEHR GUT |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Rixelix am 21. Oktober 2005 |
| Ein tolles Abenteuer, in dem sich die Freundschaft von Asterix und Obelix zeigt, weil Obelix alles für Asterix macht ohne darüber nachzudenken ganz am Ende: Obelix: "Ich hoffe, dass Asterix es mir erklärt. Im Allgemeinen möchte ich gern wissen warum wir uns hauen." Ausserdem fiebert man das ganze Abenteuer mit, ob sie es schaffen das Geld zu besorgen. Einziges Manko, finde ich ist, dass Asterix erst Tag und Nacht die Bank bespizelt um dann doch alles kurz und klein zu hauen. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von rh am 10. Juli 2007 |
| Einer der schwächsten klassischen Asterix. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
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