Asterix bei den Schweizern
Band XVI
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Erstauflage des Buches Astérix chez les Helvètes 1970 bei Dargaud als Band 16 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches am 25. Oktober 1973 bei Ehapa (Angabe in MV Comix, Abbildung unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung oben).
Miraculix benötigt ein Edelweiß, um den Quästor Claudius Incorruptus von den Folgen einer Vergiftung zu heilen. Asterix und Obelix begeben sich daraufhin in die Schweiz, um in alpinen Höhen und unter eifriger Mithilfe der Ureinwohner eben dieses Gewächs zu finden....
Mit der Ausgabe 557 vom 9. Juli 1970 von Pilote startet die 16. Geschichte mit den Gallier, die bis zur Nummer 578 als Vorabdruck zu sehen ist. In Deutschland gelangt die Story erstmals in den Heften 7 bis 17 des Jahrganges 1971 von MV Comix zum Abdruck. Der Band läßt den Schwarzen Humor von Goscinny besonders zur Geltung kommen. Im Essoguck läßt die Hoffnung auf ein Unglück auf der Strasse das Warten auf das Essen nicht zu lange werden, eine Fondue-Orgie, an der auch ein beinamputierter Veteran teilnimmt, kommt als Sado-Maso-Spiel daher und ein Römer mimt den "Toten Mann" im See.
Sprachspiele und Anspielungen in Asterix bei den Schweizern
- Asterix der Held (ohne Jahr)
- Asterix apud Helvetios (Latein) [bestellen]
- Asterix Sammelband 4 (1984)
- handgeletterte, um ein Lexikon erweiterte Werkedition (1997)
- Reprint bei Bertelsmann in einem Doppelband: Asterix Buch 8 (1997)
- Asterix Gesamtausgabe Band 6 (2001)
Wenn man einem Unkundigen Asterix näher bringen müsste, wäre das die richtige Medizin. Nicht umsonst erhält dieser Band die beste Bewertung aller Bände hier bei Comedix.de
Und deshalb hasse ich diesen Band nicht, sondern liebe ihn. Kaum ein anderes Werk dieser Welt zeigt uns Schweizer so "präzise" dargestellt wie hier! Der beste Asterix aller Zeiten!
In der Tat zähle auch ich das "Schweizer-Album" zu den Besten. Zahlreiche Anspielungen in Wort und Bild, massenweise komische Szenen und die wundervolle Art, wie die sympathischen Schweizer dargestellt werden, sprechen für sich. Auch der Nebenschauplatz im gallischen Dorf mit der Träger-Problematik finde ich lustig. Genial gezeichnet und auch textlich umgesetzt sind natürlich die dekadenten Orgien.
Kurzum, ich schließe mich meinen Vorrednern nahtlos an - AUSGEZEICHNET!
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