Asterix der Gallier
Band I
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Erstauflage des Buches Astérix le Gaulois 1961 bei Dargaud als Einzelalbum, ab 1966 Nachdruck als Band 1 der Reihe "Asterix", seit 1999 Neuauflage bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches am 16. Dezember 1968 bei Ehapa (Abbildung unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung oben). In Deutschland wurde die Geschichte als "Siggi der Unverwüstliche" in Lupo modern der Ausgaben 3 - 14/1966 und in MV 16 - 23/1968 zuerst veröffentlicht.
Wie alles begann: Die Ur-Geschichte, in der ein Spion der Römer das Geheimnis des Zaubertranks in Erfahrung bringen soll und es Asterix deshalb zum ersten Mal mit den Legionären aus den römischen Lagern rund um das Dorf zu tun bekommt. Für Gaius Bonus wird das eine ziemlich haarige Sache....
Seinen Einstand gab Asterix am 29.Oktober 1959 in der Erstausgabe von "Pilote", einer wöchentlich erscheinenden Jugendzeitschrift, die von René Goscinny, Jean-Michel Charlier und dem Zeichner Albert Uderzo geleitet wurde. Die Serie lief bis Ausgabe 38 im Jahre 1960. Zwei Jahre später wurde das Abenteuer beim Pariser Verlag Dargaud als Buchband herausgegeben.
Sprachspiele und Anspielungen in Asterix der Gallier
- Asterix der Gallier (ohne Jahr)
- Asterix Gallus (Latein, 1974) [kaufen]
- Das große Asterix Buch (1976)
- Asterix Sammelband 1 (1984)
- neukolorierte Sonderausgabe zum 20. Jubiläum (1988)
- handgeletterte, um ein Lexikon erweiterte Werkedition (1989)
- Reprint bei Bertelsmann in einem Doppelband mit den Bänden 1 und 2 (1996)
- Asterix Gesamtausgabe Band 1 (2000)
- Ultimative Edition im Großformat Band 1 (2006)
- BILD Comic-Bibliothek (2005)
- Mundart Band 42 Asterix dr Gallchor, Sächsisch I (2001)
Die Geschichte selbst ist amüsant erzählt und ab den Szenen im Lager Kleinbonum auch spannend. Man bemerkt, dass Uderzo und Goscinny die von den Käufern der Hefte geliebten Pointen und Anspielungen auf die Neuzeit in dieser ersten Geschichte noch nicht berücksichtigt haben. Von der Wertigkeit ist dieser Band deshalb etwa im unteren Drittel anzusiedeln.
Natürlich ist es noch ungewohnt, dass Asterix sein Abenteuer ohne Obelix besteht, dafür mit Miraculix. Aber es ist der erste Band und verdient Anerkennung.
Wir lernen die wichtigsten Charaktere und Rituale kennen. Der geschichtliche Hintergrund wird auch kurz dargestellt. Die Zeichnungen sind zwar noch nicht vollständig optimiert, aber da sollte man angesichts der ersten Ausgabe noch hinwegsehen.
Was man noch vermisst sind die für spätere Asterix Ausgaben typischen Anspielungen in Wort und Bild. Die Geschichte selbst ist zwar recht simpel, aber in sich schlüssig. Obelix hat hier nur eine Nebenrolle und die großen Lacher halten sich sicherlich in Grenzen, dennoch darf das Debut als gelungen bewertet werden. Einige Passagen speziell in der ersten Hälfte des Heftes bringen mich auch heute noch zu Schmunzeln.
Das Potential ist vorhanden und fraglos wird der Leser für noch folgende Asterix-Großtaten motiviert.
Fazit: Asterix der Gallier ist schlicht und einfach-GUT!
GEHT SO
Besser als so manche Neuerscheinung der letzten Jahre!!
Zeichnerisch nicht ganz so schön für verwöhnte Augen. Dennoch etliche gute Gags :D
Obwohl es der erste Teil ist ,schlägt er sich ziemlich gut den anderen gegenüber :-)
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