Asterix der Gallier
Band I
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Erstauflage des Buches Astérix le Gaulois 1961 bei Dargaud als Einzelalbum, ab 1966 Nachdruck als Band 1 der Reihe "Asterix", seit 1999 Neuauflage bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches 1968 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Wie alles begann: Die Ur-Geschichte, in der ein Spion der Römer das Geheimnis des Zaubertranks in Erfahrung bringen soll und es Asterix deshalb zum ersten Mal mit den Legionären aus den römischen Lagern rund um das Dorf zu tun bekommt. Für Gaius Bonus wird das eine ziemlich haarige Sache....
Seinen Einstand gab Asterix am 29.Oktober 1959 in der Erstausgabe von "Pilote", einer wöchentlich erscheinenden Jugendzeitschrift, die von René Goscinny, Jean-Michel Charlier und dem Zeichner Albert Uderzo geleitet wurde. Die Serie lief bis Ausgabe 38 im Jahre 1960. Zwei Jahre später wurde das Abenteuer beim Pariser Verlag Dargaud als Buchband herausgegeben.
In Deutschland wurde die Geschichte als "Siggi der Unverwüstliche" in Lupo modern der Ausgaben 3 - 14/1966 und in MV 16 - 23/1968 zuerst veröffentlicht.
| Rezension von Comedix am 25. Juni 2003 |
Seinen Einstand in Albenform gab 'Asterix der Gallier' in Deutschland 1968 mit einer Erstauflage von 6000 Exemplaren. Sehr gut kann man im Vergleich zu neuen Heften die Entwicklung der Zeichnungen verfolgen. Für das verwöhnte Auge sind die Charaktere noch sehr kantig gezeichnet, einige Bewohner des Dorfes, wie zum Beispiel Majestix, seine Frau Gutemine und der Fischverkäufer Verleihnix oder auch der Dauerzwist zwischen Automatix, dem Schmied, und Methusalix, finden noch keine Beachtung und entwickeln sich erst in späteren Veröffentlichungen zu fein herausgearbeiteten Darstellern.
Die Geschichte selbst ist amüsant erzählt und ab den Szenen im Lager Kleinbonum auch spannend. Man bemerkt, dass Uderzo und Goscinny die von den Käufern der Hefte geliebten Pointen und Anspielungen auf die Neuzeit in dieser ersten Geschichte noch nicht berücksichtigt haben. Von der Wertigkeit ist dieser Band deshalb etwa im unteren Drittel anzusiedeln. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Beeke am 08. Juli 2004 |
Im unteren Drittel finde ich ein wenig zu niedrig angesetzt. Dies ist immerhin der erste Band - und seinem Erfolg ist es zu verdanken, dass wir all die folgenden Hefte genießen durften. Und man sollte nicht vergessen, dass dieser Asterix der Ur-Asterix ist. Zudem wird die Geschichte um die Wichtigkeit des Zaubertranks hier eingeführt. Ebenso erfahren die Römer zum ersten Mal von dem Trank und Cäsar spricht die folgenschweren Worte aus: "Für diesmal geht's unentschieden aus, Gallier. Aber wir sehen uns wieder!" Damit nimmt er fast alle folgenden Bände vorweg - wie eine self-fullfilling-prophecy sozusagen.
Natürlich ist es noch ungewohnt, dass Asterix sein Abenteuer ohne Obelix besteht, dafür mit Miraculix. Aber es ist der erste Band und verdient Anerkennung. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Adlerhorstix am 28. Juni 2005 |
Das Band 1 unserer Helden ist ein "Sich-kennenlernen"! Eine strenge Bewertung ist meines Erachtens (noch) nicht gerechtfertigt.
Wir lernen die wichtigsten Charaktere und Rituale kennen. Der geschichtliche Hintergrund wird auch kurz dargestellt. Die Zeichnungen sind zwar noch nicht vollständig optimiert, aber da sollte man angesichts der ersten Ausgabe noch hinwegsehen.
Was man noch vermisst sind die für spätere Asterix Ausgaben typischen Anspielungen in Wort und Bild. Die Geschichte selbst ist zwar recht simpel, aber in sich schlüssig. Obelix hat hier nur eine Nebenrolle und die großen Lacher halten sich sicherlich in Grenzen, dennoch darf das Debut als gelungen bewertet werden. Einige Passagen speziell in der ersten Hälfte des Heftes bringen mich auch heute noch zu Schmunzeln.
Das Potential ist vorhanden und fraglos wird der Leser für noch folgende Asterix-Großtaten motiviert.
Fazit: Asterix der Gallier ist schlicht und einfach-GUT! |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Mah WegDa Ghandi am 12. August 2005 |
| Nun ja, eine effektive Einführung in die "Whereabouts". Es fehlt natürlich der Hintersinn, noch mehr Humor, echte historische und gegenwärtige Anspielungen und Obelix. Dafür ist die Story äußerst schlüssig und hält bei der Stange. Dennoch muss man schon sagen, dass der Erstling gegenüber den weiterentwickelten Asterix' stark in den meisten Hinsichten abfällt, aber er ist auf seine Weise immer noch besser, als die schlechten Uderzo-Alleingänge. |
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| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Zum Glück war "Asterix der Gallier" nicht mein Asterix-Einstieg. Dann wäre ich vermutlich nicht zum Fan geworden. Irgendwie kommt kaum "Asterix-Feeling" auf. Es fehlt der typische Humor, Obelix, die Charktere sehen tlw. noch anders aus und auch der Zeichenstil ist anders. Es gibt zwar einige gute Lacher (vor allem im letzten Drittel), diese halten sich allerdings in Grenzen. Weil's der erste Band ist will ich mal gnädig sein:
GEHT SO |
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