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Der Papyrus des Cäsar - Band XXXVI

Egmont Ehapa Media Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
gut (2.7)
Anzahl der Bewertungen: 349

Erstauflage des Buches "Le Papyrus de César" bei Hachette als Band 36 der Reihe. Gleichzeitig erscheint dieser Band europaweit mit 4 Millionen Exemplaren am 22. Oktober 2015, davon in Deutschland mit einer Erstauflage von 1,5 Millionen Ausgaben.

Das zweite Album des Zeichners Didier Conrad und dem Autoren Jean-Yves Ferri handelt von den Schriften des Julius Cäsar über den gallischen Krieg, "De bello gallico". Die Geschichte spielt mit dem Themen Wahrheit und Lüge der Informationen in den Beschreibungen des römischen Kaisers über Gallien, schließlich behauptet Cäsar, dass ganz Gallien durch römische Truppen besetzt sei, während die Asterix-Leser die wirkliche Wahrheit kennen.

Diese Wirklichkeit wird in der vorliegenden Geschichte strapaziert und von sowohl der römischen Seite durch den Agitator Syndikatus (in Frankreich: Bonus Promoplus) vertreten als auch auf der gallischen Seite durch den Gallier Polemix, dessen Figur eine Karikatur von Wikileaks-Gründers Julian Assange ist. Wahrlich ein guter Plot für eine Intrige und die Aufdeckung derselben. Der Römer Syndikatus ist von Jacques Séguéla inspiriert, einem französischen Publizisten und Gründer der Agentur Euro RSCG (jetzt Havas Advertising), einer in einschlägigen Kreisen sehr bekannten Marketing- und Werbeagentur, die als so genannte "Spin Doctors" die Geschicke berühmter französischer Politiker begleitete.

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Comedix' Meinung

Nach nur 2 Jahren haben die beiden Asterix-Autoren Didier Conrad (Zeichnungen) und Jean-Yves Ferri (Text) mit ihrem zweiten Asterix-Album "Der Papyrus des Cäsar" ihr nächstes Werk vorgelegt. Dieser Zeitraum scheint in der kurzlebigen Welt des Internets und der weltweiten sekundenschnellen Kommunikation eine halbe Ewigkeit zu sein, wenn man aber bedenkt, dass zuvor 4 oder auch mal 5 Jahre auf ein neues Abenteuer gewartet werden musste, dann ist das schon vergleichsweise modern.

Ebenso modern sind auch die Themen Information und Kommunikation, die sich wie ein roter Faden durch die 48 Seiten schlängeln: In der Geschichte soll Cäsar in seinen bekannten Schriften über den gallischen Krieg "De bello Gallico" auf den Rat seines Beraters Syndicus die wichtige Passage über den Widerstand des uns bekannten gallischen Dorfes nicht erwähnen, um den Mythos über die Eroberung ganz Galliens nicht zu gefährden um Geld für weitere Feldzüge bewilligt zu bekommen.

Dieses Ansinnen zu untergraben ist der unbändige Wille des Kolporteurs Polemix. Diese Figur, die passender Weise von Wikileaks-Gründer Julian Assange inspiriert wurde und auch äußerlich gewisse Ähnlichkeiten nicht zufällig sind, will mit der Veröffentlichung der Teile über das gallische Dorf "das römische Reich in seinen Grundfesten erschüttern" - beweise es doch, dass der große Feldherr lüge!

Naturgemäß freue ich mich über ein neues Asterix-Abenteuer erst einmal vorurteilsfrei. Im Hinterkopf die Plots von 35 zuvor erschienenen Abenteuern, lese ich einen neuen Asterix-Band mehrmals:

Phase 1: Der erste Eindruck

Durchaus gelungen. Man merkt den Autoren an, dass sie den heiligen Respekt etwas ablegen und trotz der sicher strengen Augen des in die Jahre gekommenen Meisters Albert Uderzo ihren eigenen Weg finden. Das ist sowohl an den Zeichnungen festzustellen als auch am Plot der Geschichte. Da werden beispielsweise neue Figuren deutlich besser charakterisiert, als es noch beim Vorgänger "Asterix bei den Pikten" der Fall war. Altbewährte Charaktere erhalten neue Facetten. Der Zeichenstil wird moderner und die Dichte der Ereignisse auf den 48 Seiten enger und abwechslungsreicher. Dies wird sicherlich auch dadurch unterstützt, dass das neue Abenteuer im gallischen Dorf spielt und keine langwierige Reise unternommen werden muss. Das Fazit nach dem ersten Durchlesen bleibt gut.

Phase 2: Der zweite Blick für das Detail

Etwas später nehme ich mir den Band wieder zur Hand und schaue etwas genauer auf die Texte, den Ablauf der Geschichte und den Aufbau der Spannung bis hin zum Finale mit dem obligatorischen Festbankett. Gut, der Konflikt zwischen Gutemine und Majestix wirkt auf mich etwas aufgetragen und die Auflösung der Geschichte mit Majestix, der dann wieder von allen gefeiert wird, einem Asterix, der das Ende der Geschichte für meinen Geschmack etwas zu forsch herbeiführt und einem für mich bislang unverständlichen Prozedere eines "Notprotokolls", haben mich etwas gestört, aber insgesamt gibt es keine Brüche, Längen oder störende Faktoren, die mich wesentlich vom Fluss der Geschichte abgelenkt haben.

Phase 3: Der Expertenblick

Wo sind die Anspielungen und wie fügen sie sich in die Asterix-Atmosphäre ein? Wie sind die Pointen vom Übersetzer Klaus Jöken gerettet oder neu geschaffen worden? Wie wird der rote Faden im Detail gesponnen? Und welche Sprachspiele entwickeln erst nach mehrmaligem Lesen ihren Witz?

Hier habe ich vieles gefunden, das ein Leser im Asterix-Forum zurecht als Asterix' "drittes Leben" bezeichnet hat. Nach der Hochzeit, die mit dem Tod von René Goscinny 1977 ein abruptes Ende gefunden hatte, dann anschließend den von Albert Uderzo alleine produzierten Abenteuern, die eher durchwachsen waren, ist Asterix mit dem Neubeginn der beiden neuen Autoren seit 2013 wieder auf dem Wege der Besserung.

Jetzt, zwei Jahre später, knüpft "Der Papyrus des Cäsar" aus einem spannenden und aktuellen Thema, wunderbaren Anspielungen auf die moderne Kommunikation - da übermittelt ein Druide, umringt von blauen Vögelchen, eine Nachricht mit einer Flöte ("Twieet! Twitt!") - und der allseits bekannten Zutaten (Asterix: "Verstehst du, Obelix?" - Obelix: "Nein.") eine frische und enggewobene Geschichte, die unter anderem für den Themenbereich "Sprachspiele und Assoziationen" im Asterix-Archiv eine schöne Bereicherung sein wird.

Zudem ist nicht verwunderlich, dass das Thema der freien Informationen diesmal auch durch die Bank von den Kritikern der ansonsten auf Comics im Allgemeinen und Asterix im Besonderen bezogenen kritischen Presse der vergangenen Jahre wie beispielsweise dem SPIEGEL, der WELT oder dem Handelsblatt (Links zu den Artikel am Ende dieser Rezension) entsprechend gefeiert wird. Da werden Texte als "saukomisch" (Handelsblatt) bezeichnet, von "frischen Dialogen" und "hochaktuellen Anspielungen zu Medienkritik, Technologie und Überwachung" geschwärmt (SPIEGEL) und die Geschichte als "sogar witzig" betitelt (WELT).

SPIEGEL: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/asterix-der-papyrus-des-caesar-starker-comic-zu-wikileaks-twitter-verlagswesen-a-1059017.html
WELT: http://www.welt.de/kultur/article147895328/Das-ist-der-unterhaltsamste-Asterix-seit-langem.html
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/wikileaks-im-comic-neuer-asterix-macht-assange-unsterblich/12483330.html

Dieses Abenteuer erscheint auch als ...

 
Rezension von Marcel am 21. Oktober 2016
Bisher ist der Neustart gelungen.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Schadnix am 13. Januar 2016
Die letzten Hefte von Uderzo mögen nicht berauschend gewesen sein. Bis "Majestia" haben sie mir aber alle gut gefallen. Jedenfalls besser als das, was die beiden Neuen jetzt vorlegen. Erzählerisch ist das mindestens genauso mies, zeichnerisch eine Katastrophe. Conrad gelingt es leider überhaupt nicht. Asterix und Obelix gehen einigermaßen. Die Nebenfiguren sehen jedoch zum Teil grotesk aus. Sie sind sehr einfach gezeichnet und treffen die lieb gewonnenen Charaktere nur selten.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Linus Weber am 02. Januar 2016
Ganz ehrlich. Uderzo war zwar ein guter Zeichner, aber als Autor eher mies. Die beiden packen es einfach besser.
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Rezension von FeOe am 29. Dezember 2015
Zwar kommt das Werk an die Goscinny-Bände nicht heran, denn die Geschichte nicht sehr spannend, es gibt keine großen Überraschungen, der Goscinny-Humor fehlt leider komplett, auch konnte das Autoren-Team es wiederholt nicht lassen, schwachsinnige Fabelfiguren (diesmal Einhörner) in die Geschichte einzubinden...
Dennoch ist dem neuen ein solides Werk gelungen. Grafisch sehr gut, liest es sich ganz nett, alles macht einigermaßen Sinn ...
Insgesamt könnte man den Band etwa zwischen die besseren Uderzo Solo-Bände und die schwächeren Goscinny / Uderzos einordnen.
Es ist also gut zu wissen, dass alles seinen gesicherten Weg geht und Gallien nicht mehr in Gefahr ist aber weiterhin ist noch viel Luft nach oben.
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Rezension von krud am 17. November 2015
Vieles wurde zum neuen Asterix-Band schon erwähnt. Daher beschränke ich mich auf wenige Punkte. Es ist eine gelungene Geschichte und seit Jahren mal wieder ein Album, bei dem ich nicht ständig mit dem Kopf schütteln musste. Conrad schafft es in seinen Bildern kleinste Details zu zeichnen (z.B. alles rund um die Tauben), die einen schmunzeln lassen. Lediglich die "rollenden" Beine als Ausdruck hoher Laufgeschwindigkeit wurden überstrapaziert und wirken teilweise unpassend. Die Story ist relativ einfach, aber durch die Verbindung zur Gegenwart sehr ansprechend. Die - meiner Meinung nach - zu häufigen Szenenwechsel, stören den Lesefluss leider immer mal wieder. Insgesamt freue ich mich darüber, dass der Asterix-Kult, ohne Aliens, mit neuen kreativen Köpfen auf gutem Niveau weiter gehen kann!
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Rezension von sebi am 15. November 2015
ich würde den neusten Asterixband im Mittelfeld ansiedeln. Es war Zeit, wieder ortsnah in Gallien zu agieren und nicht einen neuen exotischen Kulturkreis kennenzulernen. Etwas fehlten mir Überraschungseffekte (für deren Lösung man in anderen Heften auf die nächste Seite blättern musste), während die Anspielungen auf die modernen Kommunikationmedien sehr gelungen sind ("Anhang vergessen" bei der Brieftaube -passiert mir auch ständig!)
Ich freue mich, wenn Asterix bald wieder neue Kulturen entdeckt. Ich finde in der Beziehung Asterix bei den Belgiern am gelungensten.
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Rezension von Adlerhorstix am 01. November 2015
Auch ich sehe eine Steigerung zum Pikten-Album. Die Geschichte basiert auf einer guten Idee, die teilweise etwas schleppend daherkommt und erst gegen Ende hin - etwas zu plötzlich - an Fahrt gewinnt. Aber sie ist durchgehend immer wieder mit amüsanten Späßen angereichert. Es gibt einige Querverweise zu alten Bänden. Die Horoskop-Sache zieht sich durchs ganze Album, ist aber recht witzig umgesetzt. Auch die Anspielungen speziell an moderne Kommunikationsmittel sind orginell gelungen. Etwas übernatürlich und geradezu monumental im Vergleich zum Goten-Album ist der Karnutenwald geraten. Aber es ist ja in gewisser Weise ein "besonderer" Wald. Das geht für mich in Ordnung und sorgt zudem auch für ein paar Lacher. Das Album hat für mich die Klasse des besten Uderzo-Albums "Odyssee" und einige Werke von Goscinny/Uderzo sind nicht weit weg davon. Ich hoffe, dass Ferri/Conrad diesen Weg beibehalten. Klares GUT.
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Rezension von Mathix am 29. Oktober 2015
Beim neuen Heft mach das Lesen viel Freude. Die Geschichte ist stimmig, logisch, spannend, und super von Didier / Conrad umgesetzt. Natürlich gibt es wieder ein paar Ungereimtheiten, v.a. beim Karnutenwald im Vergleich zu früheren Heften, die lassen sich in der Serie aber nie ausmerzen. Ich habe auch die Kommentare im "Forum" gelesen: Die Schreiber jammern aber alle auf einem sehr hohen Niveau. Ich finde, das ist ein stimmiges Heft, das sich schon auf Augenhöhe der Bände 13 - 23 befindet. Für die "Pikten" gab's eine 2, für "Papyrus" eine 1-.
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Rezension von Roman S. am 28. Oktober 2015
Didier Conrad ist nicht Uderzo! Diese Binsenweisheit sollte jeden der Vergleiche ziehen muss, klar sein. Aber ich habe auch lange nicht mehr ein so detailiertes und "lebendiges" Asterixabenteuer gesehen. Natürlich kann der Zeichner nur dann enthemmt und genial virtuos sein, wenn er nicht Charaktäre zeichnet, die eben nur abgemalt sind. Aber auch hier sei erwähnt, dass Uderzo ein halbes Jahrhundert an seinem unverwechselbaren Stil gearbeitet hat. Conrad gerade mal 5 (mit Vorlaufzeit). Diese Kopien fallen bisweilen auf, wenn dieselben Köpfe an starr den Gallierkörpern kleben und auch nur in eine Richtung schauen. Dennoch und das allen Zweiflern zum Trotz ist dieser 36. Band den Kauf wert. Den Kindern hat es riesen Spaß gemacht mit Papa durchzuschmökern!
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Rezension von Gefälltmirnix am 26. Oktober 2015
Ich kann die positiven Rezensionen nicht nachvollziehen. Der Comic sieht schrecklich aus. Conrad kann es einfach nicht. Kaum eine der Figuren trifft er. Die Perspektiven sind schlecht gewählt, die Gesichtsausdrücke stimmen nicht, die Farbgebung ist daneben, die Bildkomposition ist simepl. Majestix, Gutemine, Methusalix, dessen Frau - alle kaum wieder zu erkennen. Mir sind schlechte Geschichten mit Uderzos Zeichnungen lieber als bessere (aber noch lange nicht gute) Geschichten mit Conrads mißlungenem Zeichenstil. Aufhören, aufhören!
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Rezension von Rekiruff am 24. Oktober 2015
Die Grundidee der Geschichte ist hier wirklich richtig gelungen und schafft es, diesen Band zu einem gelungenen Werk zu machen. Cäsars "Kommentare zum Gallischen Krieg" (und eben jene Kommentare, die darin nicht enthalten sind) zum Ausgangspunkt der Handlung zu machen, war ein wunderbarer Einfall. Die Geschichte mag zwar etwas vor sich hin plätschern, enthält aber dennoch genug gelungene Gags und Anspielungen. Die Figuren, ob alt oder neu, wirken endlich wieder richtig lebendig und werden noch gekonnter als im Vorgänger-Heft in Szene gesetzt. Der Band hat auch ein paar schwächen, die in erster Linie in der zu langsamen Handlung und der fehlenden Spannung zu finden sind, im Gesamten jedoch ist der Band zufriedenstellend. Das Heft ist das Beste, was es seit Jahren neues aus der Asterix-Welt hab und übertrifft in meinen Augen fast alle Uderzo-Bände. Auf diesem Niveau darf Asterix gerne fortgesetzt werden.
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Rezension von Wolgang Berlin am 24. Oktober 2015
Gegenüber „Asterix bei den Pikten“ ist dieser Band eine deutliche Steigerung. Gut gelungen ist m.E. die deutsche Übersetzung, sehr gut bei den Zeitungen „Imago“ und „Tempus“ am Anfang. "Syndicus" ist eine gelungene Figur. Er erinnert mich etwas an "Tullius Destructivus". Auf jeden Fall übertrifft "Der Papyrus des Cäsar" alles andere, was nach Goscinnys Tod kam. Was mich etwas stört sind die Fantasy – Elemente wie die Einhörner – auch wenn die nicht so aufdringlich waren wie Nessi in „Pikten“. Wenn sich der nächste Band dann noch mal deutlich besser wird, bin ich guter Hoffnung, dass auf uns noch schöne Bände warten – mit etwas anderem Stil, aber durchaus in der Nähe des „alten“ Niveaus. Insgesamt finde ich den neuen Band sehr unterhaltsam.
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Rezension von Schönerkik Seeblik am 24. Oktober 2015
Der Comic ist super!Mach meiner Meinung sogar der beste seit Der Seher.So kann Asterix neue und schöne Abenteuer erleben.Die besten Namen des Comics:Bigdatha,Archaeopetrix,Sputnix,Apollosix und Pyrotechnix
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Rezension von Felix am 24. Oktober 2015
Der neueste Asterix ist gelungen und eine schöne kleine Geschichte geworden. Die Anspielungen auf moderne Medientechnik und aktuelle Skandale werden sich wahrscheinlich nicht als so zeitlos erweisen, wie die vielfältigen Spiegel, die uns Goscinny vorgehalten hat. Die Fantasy - Elemente waren in gewisser Weise unpassend, aber sehr schön gestaltet. Insgesamt hat mir der neue Asterix besser gefallen, als jeder andere Band seit den Belgiern. ABER: Messen darf ich ihn natürlich nicht z.B. an irgendeiner Massenproduktion aus einem Studio für Siebenjährige, sondern ausschließlich an den anderen Asterixgeschichten. Und da komme ich nur auf ein "schlecht", eben besser als ohne Goscinny aber davon doch meilenweit entfernt.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!


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