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Gallien in Gefahr
Band XXXIII
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Erstauflage des Buches "Le Ciel lui tombe sur la tête" 2005 bei Albert René als Band 33 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches 2005 bei Ehapa. Mit einer weltweiten Startauflage von 8 Millionen Exemplaren erscheint dieser Band am 14. Oktober 2005 zeitgleich europaweit. Von diesem Abenteuer erschien im gleichen Monat auch eine Luxusausgabe mit den Vorzeichnungen des Autors.
Es ist was faul in Gallien! Ein schlimmer Verdacht bewahrheitet sich, als Asterix und Obelix von ihrer glücklosen Wildschweinjagd ins Dorf zurückkehren: Nichts regt sich! Starr wie Statuen geben ihnen ihre Freunde Rätsel auf. Automatix, Verleihnix, Gutemine, Majestix – das ganze Dorf scheint wie versteinert. Das ganze Dorf? Nein! Ein uns wohlbekannter Druide wankt geschwächt aus seinem Haus. Ein Ringen nach Erklärungen beginnt. Was ist die Ursache für diese nie da gewesene Krankheit? ...
| Rezension von Frank Schäfer am 14. Oktober 2005 |
Leute! - Kauft diesen Asterix Bank n i c h t ! ! Es lohnt sich wirklich nicht. Eine vollkommen alberne Story mit veränderter nicht comicgerechter Schrift in den Sprachblasen disqualifiziert die neuen Asterix-Hersteller. Als ob der historische Konflikt Gallier-Römer nicht mehr hergibt, als kindische Geschichten mit Außerirdischen. Nein, wenn dieser Stil sich durchsetzt, war das der letzte Asterix, den ich gelesen habe.
Frank Schäfer |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Bender am 14. Oktober 2005 |
Was war das? Im Augenblick befinde ich mich immer noch in einer Art Schockzustand. Ab der neunten Seite kam es mir so vor, als würde ich Micky Maus mit den falschen Figuren lesen. Tut mir leid, aber von der Story her, ist das der schlimmste Asterix, den ich je gelesen hab. Die Widmung an Walt Disney auf der letzten Seite, erklärt zwar nichts, aber dadurch ist zumindest für mich der Zusammenhang zu Micky Maus gefunden. *ironiemodus aus*
Die Texte sind im Vergleich zu Latraviata immerhin besser geworden, was aber nicht bedeutet, dass sie an die alten Hefte heranreichen. Die Story machte es mir auch echt schwer, sich überhaupt darauf zu konzentrieren, so perplex war ich. Das war wohl nix, leider. :-( |
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| Rezension von Markus Riester am 14. Oktober 2005 |
| "Gefahr für Gallien" od. besser "Asterix und die dümmliche Invasion der Außerirdischen" !!! Was ist bloß aus dem Asterix meiner Kindertage geworden? Wo sind die liebenswerten Geschichten geblieben, die ganze Generationen bewegt haben? Und was halte ich nach 5-jähriger Wartezeit in den Händen? Ein Comic, das sich von dem üblichen Müll kaum mehr unterscheidet!! Armer Asterix, armer Obelix!!! Für die Fan-Gemeinde jedenfalls ist dieser Band ein Schlag ins Gesicht. Jetzt ist mir jedenfalls die Geheimnistuerei im Vorfeld klar. So ein miserabler Band liese sich anders nicht verkaufen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser Stil bei Asterix nicht durchsetzt und schnellstens für Wiedergutmachung gesorgt wird. Schade... Schade... Schade... |
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| Rezension von Peter am 14. Oktober 2005 |
"In den See, in den See mit ihm." Generationen von Asterix-Lesern wussten nicht nur jedes Zitat punktgenau jedem Album zuzuordnen – sie entwickelten daraus geflügelte Worte oder Wortspiele. In den See könnte man den neuen Band "Gallien in Gefahr" wahrlich verbannen, hat er doch nichts gemein von dem Tiefgang und feinsinnigen Humor früherer Bände.
Seit dem Tod des Texters und Ideengebers René Goscinny im Jahre 1977 ist auch der achte Solo-Band von Zeichner Albert Uderzo nur ein Abklatsch längst vergangenen Ruhms. Mehr noch: Der Versuch einer Parodie auf Superhelden, Micky Mäuse, SF-Comics und Mangas gerät zur Parodie der eigenen Figur Asterix selbst. So schade es ist - aber Uderzo sollte seine Arbeit an Asterix einstellen. Bevor der Schaden nicht wiedergutzumachen ist.
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| Rezension von Adlerhorstix am 16. Oktober 2005 |
Das "Außerirdische" in einen Asterix einzubauen und den damit zuletzt ohnehin hohen Anteil an Übernatürlichem bis zum oberen Limit auszuschöpfen, geht weit über meine Toleranzgrenze hinaus.
Anleihen bei "Independence day", "Superman", usw. haben meines Erachtens in einem Asterix nix zu suchen. Unabhängig davon bietet die an den Haaren herbeigezogene Geschichte nix wirklich spannendes und kaum lustiges. Der Übersetzer tut mir etwas leid. Seine Bemühungen, sich wieder an den alten Alben zu orientieren, werden durch diese Handlung zunichte gemacht.
Das Uderzo im Schlusswort auch noch vor Disney in die Knie geht, halte ich für äußerst fragwürdig und unangebracht. Auf Seite 45 löscht der kleine Tuun den Galliern die Erinnerung an dieses "groteke Abenteuer" - das hat schon was von einer traurigen Ironie. Im Vergleich zu "Latraviata" bewegt sich Album-Nr. 33 - aber leider in die falsche Richtung - SEHR SCHLECHT! |
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