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Obelix GmbH & Co. KG - Band XXIII

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
sehr gut (3.7)
Anzahl der Bewertungen: 1991

Erstauflage des Buches Obelix et compagnie 1976 bei Dargaud als Band 23 der Reihe. Seit 1999 Neuauflage des Buches in Frankreich bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches 1978 bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte). In Deutschland gelangt dieses Abenteuer als letzte Asterix-Geschichte vor der Einstellung des Magazins MV Comix in dessen Ausgaben 19/1976 bis 14/1977 zum Abdruck.

Wie aus dem Titel bereits hervorgeht, steht Obelix zum ersten Mal im Zentrum einer Geschichte, die ab der Nummer 598 vom 25. April 1976 bis zur Nummer 604 vom 6. Juni 1976 in Le Nouvel Observateur zum Abdruck gelangt. Fast zeitlich erscheint der Band als Album in einer Auflage von 1,35 Millionen Exemplaren. Als "Obelix & Co." erscheint die Geschichte auch in der Fernsehzeitung "GONG" in den Ausgaben von September 1977 bis März 1978 jeweils wöchentlich.

Die Parodie einer Wirtschaftsgeschichte, bei der das Dorf der Gallier durch den Reiz des Goldes als Feind des römischen Imperiums ausgeschaltet werden soll, erhält durch die Person des Technokratus einen besonderen Charakter, da dieser durch den französischen Politiker Jacques Chirac, der von 1974 bis 76 als Ministerpräsident im Amt war, dargestellt wird. Eine von Cäsars Wirtschaftsfachmann Technokratus geschickt eingefädelte Intrige bringt Geld und Gold in das Dorf und schwächt dort die Kampfmoral. Denn wer, so ihre Rechnung, auf die gesellschaftliche Stellung Wert legt, hat keine Zeit zum Kämpfen. So wird Obelix zum Hinkelsteinhändler mit Großproduktion und eigenen Wildschweinjägern...

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Rezension von MK am 01. Januar 2013
Mir gefällt "Obelix GmbH & Co KG" besonders gut, weil Asterix hier mal nicht die Hauptrolle spielt, sondern sich aus dem Geschehen meist heraushält. Man erhält einen tieferen Einblick in die anderen Charaktere, besonders in Obelix. Der Comic zeigt, wie durch Werbung und das einfache Prinzip der sozialen Marktwirtschaft völlig unnütze Produkte plötzlich modern werden können. Und damit hat er eine sehr lehrreiche Botschaft finde ich.
Der einzige Schwachpunkt ist, dass die durch den neuen Reichtum aufkommende Dekadenz der Gallier vielleicht manchmal etwas zu überzeichnet dargestellt ist, aber ansonsten gehört der Band zu meinen klaren Favoriten.
Meine Note: sehr gut minus (1-)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Altoix am 09. August 2008
Lustigste Stelle: Miraculix: "Und das Lustigste an der Sache ist ja doch, dass wir bis heute noch nicht wissen, wozu ein Hinkelstein gut sein soll." Es entsteht ein Marktboom um eine völlig nutzlose Sache.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Asteric` am 15. Juli 2008
Ein Band der die kommplette Reihe definiert! Lustig, unterhaltsam und sogar lehrreich. Als ich jünger war hätte ich nie gedacht, dass ich diesem Band diese Bewertung geben werde, aber jetzt wo ich reifer und mit dem wahren Leben etwas mehr vertraut bin gebe ich diesem Band ein ganz klares AUSGEZEICHNET!!!!
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Eine geniale Wirtschaftsparodie. Noch besser als "Die Trabantenstadt" da man hier dem Thema ein ganzes Album widmet. Die Szenen in Rom sind einfach nur genial (und parodieren gekonnt den Lebenszyklos eines Produkts), aber auch die Szenen im Gallierdorf wo einer reicher als der andere ist vermögen zu überzeugen. Eindeutig einer meiner Lieblingsbände:

AUSGEZEICHNET
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Adlerhorstix am 30. August 2005
Die Römer versuchen die Gallier mit den Verlockungen des Geldes schwach zu machen und der allgegenwärtige Hinkelstein gerät in den Mittelpunkt des Geschehens.

Der Leser bekommt in gewisser Weise eine erweiterte Lektion in Sachen Wirtschaftslehre. Ich finde, den beiden Autoren ist es hier gelungen, auf geniale Weise moderne Methoden mit antiker Geschichte zu verbinden - ohne maßlose Übertreibungen und ausufernder Phantasie. Insbesondere die Szenen in Rom gefallen mir immer wieder vorzüglich.

"Obelix GmbH + Co.KG" ist definitiv ein Highlight, das für mich beste Heimspiel, am oberen Level von SEHR GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Hannibal am 13. August 2005
Ich weiss nicht ob man es wagen kann "GmbH" als den besten Heimspielband zu bezeichnen. Ich wäre zwar geneigt dies zu wagen, weil die Geschichte einfach flüssig lesbar ist und der Nebenschauplatz Rom gefällt, allerdings muss man nüchtern auch erkennen, dass die Römer sich in ihr eigenes Schicksal handeln. Die vorgebliche List von Asterix, die Menhir-Produktion extrem zu fördern, lag doch nur in der Absicht Technokratus'. Die Römer haben halt nur nicht fleißig genug BWL-Hausaufgaben gemacht. ;)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!


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