Startseite
Neues aus der Asterixwelt
Newsletter
Asterix von A-Z
Hefte - Filme - Zubehör
Suchen in der Datenbank
Comedix Interaktiv
 
Schwarzes Brett
Mail an Comedix
Grußkarten

Newsletter

Ausgabe 75 vom 13. Mai 2005

Zur Hauptseite
Home
 
 
 

Willkommen bei der Newsletter-Ausgabe 75 vom 13. Mai 2005

  • Vorwort
  • Neues aus der Asterix-Welt
    • "BILD" startet Comic-Bibliothek
    • Asterix im Sommer bei SAT.1
    • Bodenschätze der Antike
    • Gastmahl mit Exzessen
  • Neuigkeiten bei Comedix
    • Asterixtreffen in München
    • Der neue Asterix-Band
    • Besucherrekord im April
    • Kennen Sie die?
    • Comedix-Funktion des Monats

VORWORT

Nicht ohne Stolz kann ich berichten, dass zum ersten Mal mehr als 100.000 Besucher im Monat April die Asterix-Seiten von Comedix.de besucht haben. Damit steht Comedix.de wohl neben den Seiten asterix.de als Synonym für den kleinen Gallier und seine Freunde aus dem Dorf. Etwas ins Detail geht es zum Thema in diesem Newsletter in "Besucherrekord im April". Nebenbei möchte ich bemerken, dass Comedix.de bisher komplett ohne finanziellen Zuschuss von irgendwelchen Verlagen oder Sponsoren von mir als Hobby betrieben wird. Nur unterstützt von zahlreichen Asterix-Fans, ohne deren Hilfe diese Seiten lange nicht den derzeitigen Umfang erreicht hätten.

In "Der neue Asterix-Band" präsentiere ich nun regelmäßig bis zum Erscheinen des neuen Bandes die Neuigkeiten der letzten vier Wochen. Da außerhalb der offiziellen Informationen durch die französische Internetseite so gut wie keine Details veröffentlicht werden, biete ich auf der Startseite von Comedix.de und hier im Newsletter zumindest diese Informationen den interessierten Lesern an.


NEUES AUS DER ASTERIX-WELT

"BILD" STARTET COMIC-BIBLIOTHEK

Axel Springers 'Bild-Zeitung' und die Weltbild-Gruppe legen im Sommer gemeinsam eine Comic-Bibliothek auf.

Wie das Fachmagazin W&V berichtet, soll in der zwölfbändigen Buchreihe jede Woche ein Klassiker der Comic-Literatur vorgestellt werden, darunter Asterix, Donald Duck, Mickey Maus und den Meisterdetektiv der 50er Jahre, Nick Knatterton. Laut Weltbild-Chef Carel Halff schafft das Projekt Aufmerksamkeit für eine 'unterschätzte, aber hoch beliebte Kunstform'. In den Sprechblasen-Geschichten sieht er Potential für den Buchmarkt.

Erst vor wenigen Tagen hatte bereits die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' das Thema besetzt und in Kooperation mit der Stuttgarter Panini-Gruppe eine Comic-Bibliothek für den Sommer angekündigt. Die Serie soll unter der Federführung ihrer Feuilletonisten Andreas Platthaus und Patrick Bahners laufen. Details wurden noch nicht genannt.

Für die Veröffentlichung der Comic-Geschichten schließen die Verlage Lizenzverträge mit den Comic-Verlagen. Die Weltbild-Gruppe unterhält bereits eine lange Geschäftsbeziehung zu Egmont Ehapa in Berlin (Micky Maus, Lucky Luke, Asterix) und gibt unter anderem Asterix-Werke heraus.

Termine und Neuigkeiten in der Welt der Gallier:
http://www.comedix.de/neues/


ASTERIX IM SOMMER BEI SAT.1

Man kennt das ja schon und könnte meinen, alle guten Sendungen haben im Sommer geschlossen. Für viele Fern-Seher hat die Sommerpause aber auch seine Vorteile, denn was "Colombo" für RTL ist, darf "Asterix" für SAT.1 sein. Asterix und Obelix sind der ideale Lückenfüller, schaffen sie es doch, während der allgemeinen Urlaubs- und Ferienzeit wöchentlich gute Quoten einzufahren. Gute Nachrichten für Asterix-Fans!

Der Gallier wird auch in diesem Sommer wieder samstags mit seinem Freund Obelix gegen die Römer kämpfen. Ob nur die Zeichentrickfilme gezeigt werden oder auch die beiden Realfilme "Asterix und Obelix gegen Cäsar" und "Asterix: Mission Kleopatra" ist bisher ebenso wenig bekannt wie die genauen Sendetermine. Also: öfter mal bei Comedix reinschauen, denn hier erfahren Sie die Termine zuerst!

Alle Filme bei Comedix:
http://www.comedix.de/medien/video.php

Termine und Neuigkeiten in der Welt der Gallier:
http://www.comedix.de/neues/


BODENSCHÄTZE DER ANTIKE

Die "Welt am Sonntag" berichtet in ihrer Ausgabe vom 8. Mai von einer Stadt, die schon in der Antike immer im Schatten dem größeren Pompejis lag:

Als am 24. August des Jahres 79 nach Christus die Mittagsruhe durch herunterfallende Tonkrüge und zerberstende Decken gestört wurde, ahnten die Bewohner noch nicht, dass sich die Stadt Herculaneum bald nicht mehr existieren würde. Die Bewohner waren Erdstöße gewohnt, deshalb ergriff auch niemand die Flucht, während über dem Krater des Vesuvs eine nie gesehene, pinienförmige Wolke aufsteigt. Noch bevor man so recht begreift, was geschieht, bewegt sich eine monströse Glutwolke in Richtung Küste. Und eine kochende Schlammlawine überschwemmt die Stadt wie ein Tortenguss, unter dem alles augenblicklich erstarrt.

Herculaneum wird für die nächsten 1800 Jahre zum Massengrab für 5000 Menschen. Bis der Bauer Ambrogio Nocerino bei Brunnenbohrungen auf seinem Feld zufällig auf eine antike römische Provinzstadt stößt. Seither ist man dabei, Herculaneum auszugraben. Anders als in Pompeji, das in einem giftigen Ascheregen versank, mussten sich die Archäologen in Herculaneum durch hartes Gestein graben. Doch die Arbeit lohnte sich: Zahlreiche Skulpturen, Schmuck, Münzen und Alltagsgegenstände wurden zutage befördert und füllen allmählich das Museo Archeologico Nazionale in Neapel.

Man schätzt, dass noch zwei Drittel der Stadt unentdeckt unter der Erde liegen. Womit Herculaneum wieder mal das Nachsehen hat, und Pompeji, das inzwischen fast freigelegt ist und jährlich zwei Millionen Besucher anzieht, triumphiert. Wer heute nach Herculaneum reist, kann sich gut in diese Zeit hineinversetzen. Denn die Schlackenschicht wurde vorsichtig abgetragen, so dass viele Häuser fast unversehrt zum Vorschein kamen. Auf diese Weise wurden bislang 30 Villen freigelegt. In der prachtvollsten fand man über 1000 Schriftrollen überwiegend in griechischer Sprache, weshalb sie heute Villa die Papiri heißt. Man vermutet, dass sie dem Schwiegervater von Julius Caesar gehörte.

Dass Herculaneum einstweilen nur gut 200 000 Besucher jährlich zählt, hat durchaus seinen Reiz. So spürt man beim Spaziergang über die Pflastersteinwege, vorbei an dekorativen Brunnen und efeuberankten Wänden, noch die Kleinstadtatmosphäre von einst. Versteckte Gärten laden zum Eintritt ein. Fast glaubt man, die früheren Hausherren kämen gleich um die Ecke. Beschaulichkeit strahlen auch die Räume und Atrien der Villen aus.

Termine und Neuigkeiten in der Welt der Gallier:
http://www.comedix.de/neues/


GASTMAHL MIT EXZESSEN

Ohne Frühstück zur Arbeit. Ein Stück Pizza in der Pause. Im Urlaub zu McDonalds. Ein besonders wichtiges Stück Lebenskultur hat der "moderne" Mensch bereits hinter sich gelassen: Gemeinsames Essen und Trinken. In der Geschichte der Menschheit wurde zu allen Zeiten und bei allen Völkern der Nahrungsaufnahme große Bedeutung zugemessen, zumal es auch ein gesellschaftliches Ereignis war. Eine gewisse Vorreiterrolle spielten dabei die alten Römer, wie die Deutsche Welle zu berichten weiß. Die Althistorikerin Elke Stein-Hölkeskamp von der Universität Münster hat es auf der Basis zeitgenössischer literarischer Texte zum Thema einer detailreichen kulturhistorischen Darstellung gemacht: "Das römische Gastmahl" (Verlag C.H. Beck, ISBN 3-506-52890-2, 29.90 Euro).

In der Kulturgeschichte des Essens und Trinkens hat die Führungsschicht des antiken Rom einen besonderen Platz. Das zu Gesprächen und Geselligkeit Gelegenheit gebende Gastmahl war hier etwas Alltägliches, war selbstverständlicher Teil eines streng geregelten, weitgehend standardisierten Tageslaufs.

Julius Caesar hat am Vorabend seiner historisch folgenreichen Überschreitung des Rubicon, des Grenzflüsschens zwischen den Reichsprovinzen Gallien und Italien, mit zahlreichen Gästen bei anregender Unterhaltung gespeist. Am Abend vor seiner Ermordung, fünf Jahre später, nahm er an einem Bankett im Hause des Konsuls Marcus Lepidus teil. Nach der Ermordung fand auch die erste Kontaktaufnahme zwischen seinen Mördern und seinen Anhängern bei einem Gastmahl statt. Der bedeutende Staatsmann Marcus Porcius Cato verbrachte den Abend vor seiner Selbsttötung mit Freunden beim Mahl. Kaiser Nero bewirtete seine Mutter, Agrippina, am Abend, bevor er sie ermorden ließ.

Im Unterschied zur antiken griechischen Geselligkeitskultur nahmen in Rom auch Frauen an den Gastmählern und Banketten teil. Die Frau trat bei ihnen nicht nur als Gastgeberin im Haus des Ehemanns und als dessen Begleiterin bei Einladungen in Erscheinung, sondern konnte auch allein Gastmähler besuchen. Da Frauen in Rom keine Ämter bekleiden durften und in Senat und Volksversammlung weder Sitz noch Stimme hatten, eröffneten ihnen die Gastmähler eine Chance zur Teilnahme am öffentlichen Leben.

Darüber hinaus werden Gastmähler in zeitgenössischen Texten auch als Anlass zum freizügigen Ausleben emotionaler und erotischer Wünsche und Fantasien beschrieben, ja erscheinen zum Teil geradezu als ihr vorrangiger Zweck. In einem Gastmahl wurde auch der ideale Ort für die Anbahnung einer Liebesbeziehung und für intime Treffen mit der Geliebten gesehen. Der Dichter Horaz kritisierte, dass schon die jungen Mädchen sich in allen möglichen Verführungskünsten übten und sich dann als Ehefrauen erdreisteten, unter den an der Tafel ihrer Ehemänner versammelten Gästen ganz offen ihre Liebhaber auszuwählen und ihnen hastig "bei ausgelöschten Kerzen" verbotene Freuden zu schenken.

Die Münsteraner Althistorikerin macht darauf aufmerksam, dass zeitgenössische Darstellungen oft auch gesellschaftskritisch und diffamierend waren und damit Übertreibungen enthalten. Andere wollten die Leser unterhalten und belustigen. Beide können dennoch als Zeugnisse für die reale Lebenswelt der Epoche gelten. Sie sind eine Ergänzung zu den historiografischen und anderen Texten.

Exzesse gab es auch beim Essen selbst. Der Philosoph und Politiker Lucius Annaeus Seneca schrieb, "ihr unersättlicher Schlund" veranlasste die Genusssüchtigen, die Tiefen der Meere und alle Länder geradezu systematisch mit Haken, Schlingen und Netzen zu durchforschen, um "aller Völker Tiere" auf ihren Tisch zu bringen. So kamen denn auf diese Tische Pfauen aus Babylonien, Haselhühner aus Ionien, Meerbarben aus dem Roten Meer, Austern aus Britannien, Schneehühner aus den Alpen, Kraniche von den Balearen und Fasane von der Schwarzmeerküste. Auch Salat aus dem kleinasiatischen Kappadokien, Porree aus Ägypten, Käselaiber aus Gallien, eine besondere Sorte Rapunzel aus Germanien und besonders süßer und zarter Rettich aus Syrien wurde serviert.

Termine und Neuigkeiten in der Welt der Gallier:
http://www.comedix.de/neues/


NEUIGKEITEN BEI COMEDIX

ASTERIXTREFFEN IN MÜNCHEN

Die Besucher von Comedix.de treffen sich einmal im Jahr zum Asterix-Treffen. 2003 fand das Fantreffen in Köln, im letzten Jahr in Berlin statt. Diesmal findet es am Wochenende um den 21. Mai 2005 herum in München statt. Spontanbesucher sind noch herzlich eingeladen - wir treffen uns um 20.00 Uhr in der Kneipe "Osterwaldgarten", Keferstrasse 12.

Das Rahmenprogramm beginnt schon am Freitag. Wir besuchen u.a. die Bavaria-Filmstudios und sicherlich im Laufe des Wochenendes - je nach Wetterlage - das eine oder andere Museum oder Biergarten. Wir freuen uns auf jeden Gast. Weitere Informationen zum Asterix-Fantreffen und eine Spontankontakt-Telefonnummer im Forum.

Das Treffen im Forum:
http://www.comedix.de/cgi-bin/forum/YaBB.pl?board=fantreffen


DER NEUE ASTERIX-BAND

Albert Uderzo hat Seite 34 (von 48) des neuen Bandes vollendet. Im Stadium dieser finalen Skizzen, die als Vorlage für die Tuschezeichnungen verwendet werden, prüft Uderzo noch einmal die Ausgewogenheit der Geschichte und sieht, ob eine Szene zu langatmig, die andere wieder zu oberflächlich ist. Dann ändert und streicht er da etwas weg, poliert dort und bereichert hier noch ein wenig. Jedes Bild der Comic-Seite wird skizziert und daneben steht eine genaue Beschreibung, was sich auf diesem Bild abspielen soll. Dazu kommen die Dialoge, getrennt nach vorhandenen Sprechblasen.


BESUCHERREKORD IM APRIL

Endlich ist es geschafft! Zum ersten Mal seit Bestehen des Asterix Archiv im April 1998 haben mehr als 100.000 Besucher im Monat die Seiten besucht. Private Seiten im Internet wie Comedix.de verfügen in der Regel über eine maximale Kapazität von Daten, die monatlich von Besuchern abgerufen werden dürfen, das sogenannte Dateivolumen. Derzeit wird monatlich bei Comedix.de die gigantische Menge von 18 Gigabyte übertragen, was etwa 9.000.000 (9 Millionen!) mit Text beschriebenen DIN-A-4-Seiten entspricht. Oder anders ausgedrückt: etwa 13.500 eingescannten Seiten aus den Asterix-Heften.

Ganz sicher wird der Besucheransturm in den nächsten Wochen und Monaten bis zum Erscheinen des neuen Asterix-Abenteuers noch andauern, deshalb habe ich das erlaubte Datentransfervolumen auf 50 Gigabyte vergrößert. Das sollte für den größten zu erwartenden Besucherstrom ausreichen.


KENNEN SIE DEN?

Die Webtipps haben in diesem Monat Zuwachs bekommen. Unter den Webtipps werden die zuletzt geänderten oder neue Datenbankeinträge präsentiert. Zum Beispiel werden die Einträge um neue Erkenntnisse erweitert oder mit Hintergrundinformationen ergänzt. Die Tipps sind auf der Comedix-Hauptseite und in der Rubrik SUCHE aufgelistet. Dort ist auch gekennzeichnet, ob der Eintrag bebildert ist.

Neue oder geänderte Einträge in den vergangenen 30 Tagen:

  • Camaracum
  • Poseidon
  • Agger
  • Agedincum
  • Aduatuker
  • Peitsche
  • latürnich
  • Thapsus
  • Redensart
  • Sichelschieberbande

Die Top 20 im Überblick und 1200 Suchbegriffe in der Datenbank:
http://www.comedix.de/suche/


COMEDIX-FUNKTION DES MONATS

In dieser Rubrik des Newsletters möchte ich auf eine ganz besondere Perle bei Comedix.de hinweisen. Dies kann ein neues Angebot sein, auf das ich ein wenig ausführlicher eingehe oder eine Funktion, die sich in einem Bereich von Comedix.de befindet, der nur Besuchern bekannt sein könnte, die Comedix.de gut kennen. Heute: Das LEXIKON.

Das Lexikon ist der Kern von Comedix.de, denn seit Anbeginn des Auftrittes im Internet im April 1998 hatte dieser Bereich seinen Platz.

Neben einem alphabetischen Stichwortverzeichnis zu allen Figuren, Orten und Begebenheiten aus 31 Asterix-Heften bietet der Bereich LEXIKON Zugang zu den umfangreichen Themenbereichen von Comedix. Insgesamt 30 Themenbereiche informieren ausführlich über verschiedene Asterix-Themen und fassen diese zusammen, zum Beispiel über die Karikaturen in den Asterix-Heften, die Speisen der Gallier (mit Rezepten zum Nachkochen!) und die Kelten in Deutschland mit einer Übersicht der Kultstätten in Süddeutschland.

Zuletzt sind sehr umfangreiche Themen hinzugekommen: Die Volltextsuche mit allen Texten aus 31 Asterix-Bänden der deutschen Übersetzung. Dem Themenbereich "Sprachwissenschaft" mit einem Interview mit Gudrun Penndorf, der deutschen Übersetzerin.

Außerdem: Alles zu Idefix, dem Zaubertrank, den Tieren in den Asterix-Heften und Julius Cäsar. Mit der vollständigen Übersicht über die weiblichen und männlichen Charaktere der Asterix-Serie und den exklusiven Berichten über die Entstehungsgeschichte eines Asterix-Comics oder der Analyse der Sprachspiele und Assoziationen in den Asterix-Heften ist diese Aufzählung noch lange nicht vollständig. Ein Besuch lohnt sich!

Das Lexikon:
http://www.comedix.de/lexikon/


 
Hoch zum Seitenanfang
© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
Derzeit sind 53 Besucher auf Comedix unterwegs.
Hoch zum Seitenanfang