Hallo Michael,
Michael_S. hat geschrieben:
freilich kannst du am besten beurteilen, ob diese Wandmalerei diejenige ist, die Klaus Jöken in seinem Vortrag verwendet hat,
ich halte es für sehr wahrscheinlich, daß sie es ist. Nach über einer Woche erinnere ich mich aber nicht mehr so genau daran, daß ich das mit allerletzter Gewißheit sagen könnte.
Michael_S. hat geschrieben:
Die Person hinter der Harfenspielerin hat eine völlig andere Körperhaltung, als jene im Comic. Aus anderen Anspielungen wissen wir immerhin, dass Uderzo häufig sehr exakt gezeichnet hat und unverkennbar nah am Original war.
Die Harfenspielerin ist hier sehr nah am Original. Die Abweichung bzgl. der Person dahinter kann sich dadurch erklären, daß aufgrund der großen Sprechblase für eine stehende Person einfach kein Platz mehr war.
Michael_S. hat geschrieben:
Zudem konnte ich (bei einer zugegebenermaßen nur sehr oberflächlichen Recherche) gerade nicht feststellen, wieso Uderzo ausgerechnet diese Wandmalerei zum Vorbild genommen haben sollte.
Sicherlich nicht des Wiedererkennungseffektes wegen, denn so bekannt dürfte dieses Fresko nicht sein. Es könte eher so sein, daß er nach irgendeiner passenden Vorlage für eine echt ägyptisch aussehende Malerei gesucht hat und diese eben in einem Buch publiziert war, in das Uderzo gerade geschaut hat.
Gruß
Erik
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"Alle sollt ihr noch sehen, daß ich habe recht!"
(Erik der Blonde, Die große Überfahrt, S. 5)