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Fragt mich bitte nicht was los ist, ich bin momentan nicht aufzuhalten.
Nicht nur das ich meine Majestix-Fanfiction fast fertig habe (Es fehlt noch etwa
ein viertel), nein, ich habe auch schon damit begonnen meine zweite
Majestix-FF anzufangen. Wie schon in meinem anderen Thread angekündigt,
soll es in dieser Geschichte (die eine Kurzgeschichte werden soll)
speziell um Majestix und seinen Bruder Ozeanix gehen. Ich hoffe euch
gefällt was ihr hier lesen werdet und ich freu mich jetzt schon auf hoffentlich
viele nette Kommentare und konstruktive Kritiken.
Und nun:
Bühne Frei für mein neuestes Werk:
Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Moment... das kennen wir doch schon. Wir kennen unsere gallischen Freunde, ihre Abenteuer, ihre Geschichten... Ihre Geschichten? Nun ich denke in diesem Fall kennen wir noch nicht alles. Lasst uns also noch ein paar Jahre in der Zeit zurückgehen und die Geschichte einer der wichtigsten Bewohner des Dorfes zu erleben. Gehen wir zurück... ins Jahr 94 v. Chr.
Friedlich liegt das uns wohlbekannte kleine Dorf an der gallischen Küste in der Morgensonne. Noch leistet niemand unerbittlichen Widertand gegen irgendwelche Eindringlinge und so können die Dorfbewohner in Ruhe ihren täglichen Arbeiten nachgehen. Doch... Es ist erstaunlich Ruhig im Dorf. Kein geschäftiges Treiben auf den Wegen, kein lautstarkes anpreisen von Meerestieren, von Verliernix, dem Fischhändler und auch um die Schmiede von Autogenix ist es verdächtig Still. Nur die Kinder spielen ausgelassen auf dem Schulhof, da es anscheinend heute keinen Unterricht gibt. Doch wieso? Ist Miraculix, der Druide etwa krank? Oder was könnte sonst passiert sein? Werfen wir noch einmal einen Blick ins Dorf.... Ah, da sind sie ja alle! Das gesamte Dorf scheint vor der Hütte ihres Häuptlings versammelt zu sein. Alle unterhalten sich im Flüsterton, so als hätten sie Angst jemanden zu stören, während der Dorfchef unruhig vor der Tür zu seiner Hütte auf und ab läuft. Plötzlich durchreist ein Schrei die Stille, der so unerwartet kam, dass der Häuptling einen regelrechten Luftsprung fabriziert. Jetzt will er zur Tür herein stürmen, wird aber von einigen Galliern aufgehalten. „Immer mit der Ruhe, Chef.", meint der noch deutlich junge Methusalix besänftigend, während er versucht den Häuptling von der Tür wegzuziehen. "Der Druide macht das schon.“ „Loslassen, auf der Stelle! Das ist ein Befehl!“ „Beruhige dich, Chef. Miraculix...“ Wie auf ein Stichwort, erscheint der weise Druide in der Tür und wendet sich lächelt an den Häuptling. „Ich gratuliere dir zu der Geburt deines Sohnes, mein Freund.“ Freudestrahlend betritt nun der Häuptling seine Hütte und tritt an das Bett seiner Frau, die ihm lächelnd ein zappelndes Bündel in den Arm legt. „Darf ich dir deinen zweiten Sohn vorstellen?“ Zärtlich hält der Häuptling den kleinen Galliern im Arm der sich zappelnd zu befreien sucht. „Ganz schön stark der Kleine...“ „Allerdings.“ Sie lächelt ihren Mann an, dann schaut sie sich fragend um. „Wo steckt den Ozeanix? Will er seinen kleinen Bruder gar nicht begrüßen?“ „Ach, ich denke der ist mit den andern Kindern spielen. Ich schau gleich mal nach ihm.“ Mit diesen Worten gibt er seinen Sohn, der inzwischen angefangen hat lauthals zu schreien, wieder in die Obhut seiner Frau. Und kaum wieder in den Armen seiner Mutter, schläft der Kleine auch sofort friedlich ein. „Hast du dir schon einen Namen für ihn überlegt?“ „Allerdings. Er soll einmal ein großer, gallischer Krieger werden und Häuptling eines Dorfes wie unseres. Und jeder andere Häuptling soll schon vor Erfurcht erzittern wenn er nur seinen Namen hört. Und darum soll er auch einen Namen bekommen, der einem echten Häuptling würdig ist... Majestix.“
Und so war er geboren, der Gallier, der später an der Spitze der Unbeugsamen gegen die römischen Heerscharen kämpfen und unerbittlichen Widerstand gegen die Gesetze Cäsar’s und die Lebensweise der Römer leisten würde. Doch von diesen Ereignissen sind wir noch weit entfernt...
Das freudige Ereignis soll im Dorf natürlich gebührend gefeiert werden und so machen sich alle auf, zur Vorbereitung eines der obligatorischen Bankette, welche später zu einer festen Tradition im Dorf werden sollen. Alle sind guter Dinge und Miraculix hat sogar so gute Laune, das er den Kindern im Dorf einen weiteren Schulfreien Tag beschert. Und die freuen sich natürlich riesig darüber. Soeben kommen ein paar Jungen um eine Ecke gesaust, angeführt von einem rothaarigen Jungen von etwas 6 Jahren. Dieser ist niemand anderes als Ozeanix, der Sohn des Häuptlings. Aufgeregt toben die Jungs herum, alle bei bester Laune. Alle... bis auf Ozeanix. „Hey Ozeanix! Freust du dich den gar nicht? Wir haben noch einen Tag Schulfrei!“ „Ja und daf nur weil du jetft einen kleinen Bruder haft!“ „Pfff...“ „Ozeanix!“ Soeben kommt der Häuptling auf die kleine Gruppe zu. „Na ihr Rabauken? Was heckt ihr schon wieder aus?“ „Gar nichts!“ „Wir find alle ganf brav!“, beteuern die Jungen sofort, während einige schnell ihre Flitschen hinter dem Rücken verstecken. „So? Na dann ist ja gut.“ Der Häuptling zwinkert den Jungen zu, dann wendet er sich an seinen Sohn. „Komm Ozeanix, deine Mutter wartet. Du willst doch sicher deinen kleinen Bruder kennen lernen, oder?“ „Hmpf...“ Missmutig trottet Ozeanix hinter seinem Vater her, seine Freunde schauen ihm Fragend nach. „Komisch... man könnte fast denken er würde sich gar nicht darüber freuen, dass er einen Bruder bekommen hat...“ „Hmm...“ Einen Augenblick stehen die Jungs unschlüssig herum, doch dann ruft einer „Beim Teutates! Last uns auf die Jagt gehen!“ und schon laufen sie grölend und lachend davon.
Derweil in der Hütte des Häuptlings... „Sieh nur, Ozeanix, das ist dein kleiner Bruder, Majestix.“ Nur widerwillig nähert sich der 6 jährige dem schreienden Säugling. „Toll...“ Was ist los, Junge? Freust du dich den gar nicht?“ „Doch... schon...“ Verwundert schaut der Chef seine Frau an, die sich aus dem benehmen ihres Sohnes aber auch keinen Reim machen kann. „Darf ich jetzt wieder gehen?“ „Hm? Ähm... nun ja also...“ „Geh nur, mein Kleiner.“, sagt seine Mutter nun liebevoll, „Aber stell nicht wieder so eine Blödsinn an wie neulich!“ Doch Ozeanix ist schon längst verschwunden. Grübelnd sieht der Häuptling seinem Sohn nach. „Ich verstehe das nicht... Er hatte sich doch darauf gefreut, ein kleines Geschwisterchen zu bekommen. Und nun scheint ihm das ganze so... egal zu sein.“ Fragend wendet er sich an seine Frau, die ihn nur anlächelt. „Ach lass ihn doch. Er weis halt mit der ganzen Sache noch nichts anzufangen. Du wirst sehen, in ein paar Tagen ist das ganze vergessen und er hat seinen kleinen Bruder ins Herz geschlossen.“ „Nun...“ „Mach dir keine Sorgen. Die beiden werden sich schon noch zusammenraufen. Spätesten wenn Majestix groß genug ist, um mit Ozeanix und den anderen zu spielen.“ Der Häuptling lächelt, und während er seinem zweiten Sohn sanft über den Kopf streicht, meint er: „Du hast sicher Recht. Die beiden werden mit der Zeit bestimmt die besten Freunde.“
Und so vergeht die Zeit. Jahre ziehen ins Land, und aus dem kleinen, ständig schreienden Mini-Majestix, ist inzwischen ein aufgeweckter Junge von 6 Jahren geworden. Und Ozeanix? Nun, der ist mit seinen 12 Jahren schon einer der besten Schwertkämpfer unter den Jugendlichen des Dorfes. Gerade will er sich auf dem Weg zu seinen Freunden machen... „Ozeanix!“ Seufzend bleibt der Junge stehen. „Was ist den?“ „Hast du nicht etwas vergessen?“ Der Häuptling steht nun in der Tür und sieht seinen Sohn strafend an. „Oh, Vater, bitte. Das kann nicht dein Ernst gewesen sein!“ „Und ob das mein Ernst war! Du weist das deine Mutter ein paar Tage zu ihrer Schwester gefahren ist und das ich heute zu einer Versammlung der V.S.G. muss. (V.S.G. = Vereinigte Stämme Galliens)
Also, wirst du heute auf Majestix aufpassen.“ Kaum ausgesprochen, schon kommt der Kleine um die Ecke, mit einem Holzschwert und einem Topf als Helmersatz bewaffnet. „Juhu!“ Ruft er nun fröhlich, „Dann kannst du heute den ganzen Tag mit mir spielen!“ „Das glaubst aber nur du, du Mini-Gallier!“ „OZEANIX!“ Allmählich scheint der Geduldsfaden des gallischen Häuptlings aufs äußerste gespannt zu sein. „Du wirst auf deinen kleinen Bruder aufpassen und damit basta. IST DAS KLAR?“ „Von mir aus...“ Mit diesen Worten schnappt Ozeanix sich den Kleinen und geht mit sichtbar schlechter Laune davon. Sein Vater schaut ihm kopfschüttelt nach. „Was hat er nur gegen seinen Bruder..."
„Hey, musst du so ziehen?“ „Komm schon du Quälgeist, meine Freunde warten. Und wag es ja nicht uns zu Nerven, kapiert?“ Schlecht gelaunt kommt Ozeanix mit seinem Bruder im Schlepptau auf dem Schulhof an, wo schon seine Freunde warten. „Hey Ozeanix, da bist du ja endlich! Wir dachten schon... Was soll das den?“ „Fragt nicht... Mein Vater hat ihn mir aufgebrummt...“ Mit diesen Worten schupst Ozeanix seinen Bruder unsanft nach vorne, so dass er in der Mitte der Gruppe zu stehen kommt. Unsicher schaut er von einem zum anderen. „Und jetzt! Wir können den Knirps doch nicht mitnehmen! Der.... AUA!“ Mit schmerzverzerrter Miene hüpft der Junge einen Schritt zurück. Majestix hat ihm, trotz seiner geringen Größe, mit voller Wucht vors Schienbein getreten. „Ich bin kein Knirps! Ich bin Majestix und eines Tages werde ich auch Häuptling, genau wie mein Papa!“ Einen Augenblick schauen sich die Jungs schweigend an, dann lachen sie lauthals los. Und einer aus der Gruppe meint nur lachend: „Also eins muss man dem Kleinen ja lassen, er hat wirklich Mut.“ „Und er lässt sich nichts gefallen. Echt Klasse!“ „Ja, ja, schon gut. Aber was machen wir jetzt mit ihm?“ Ozeanix sieht wütend auf Majestix herab, der überhaupt nicht verstehen kann, warum sein Bruder anscheinend so wütend auf ihn ist. „Ich weis was!“, ruft plötzlich einer der Jungs. „Wir bringen ihn zu meiner Mutter! Die passt bestimmt gerne auf ihn auf!“ „Aber ich will bei dir bleiben!“ Traurig sieht Majestix seinen großen Bruder an, doch der beachtet den flehenden Blick des Kleinen gar nicht. Und so fand sich Majestix nur wenig später in der Obhut der Mutter von Ozeanix Freund wieder. „Na komm mein Kleiner, lass die Großen, die machen eh nur Unsinn. Komm, komm las uns mal sehen ob wir nicht etwas zu tun haben...“ Traurig sieht Majestix seinem Bruder nach, der jetzt lachend mit seinen Freunden im nahen Wald verschwindet.
Fortsetzung folgt...
Ich hoffe es gefällt!
Greetz
Kikix
Zuletzt geändert von Kikix am 20. Januar 2008 01:23, insgesamt 9-mal geändert.
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