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Mythen bei Asterix - Dialogablauf

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Vor dem gallischen Dorf

Nach der Vorstellung der Gallier durch einen Erzähler findet ein Angriff römischer Legionäre auf das Dorf statt, der jedoch mit einer Niederlage für die Römer endet, die geschlagen vor den Toren des gallischen Dorfes liegen bleiben.

Legionär: Es macht gar keinen Spaß, dauernd gegen diese Gallier zu verlieren!
Zenturio: Da kommt einem ja die Galle hoch!
Legionär: Wie heißt doch das Sprichwort? Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!
Zenturio: Genau. Es wird bald keine Römer mehr geben, wenn uns Cäsar weiter gegen diese Kerle kämpfen läßt!
Legionär: Ich frage mich allen Ernstes, ob das überhaupt richtige Menschen sind!
Zenturio: Du hast recht. Das sind keine Menschen. Gewöhnliche Menschen könnten uns nicht so zusammenschlagen!
Legionär: Hab' ich ja gesagt!
Zenturio: Das müssen Götter sein, und gegen Götter kann man nicht kämpfen! - Ich gehe nach Rom und sage es Cäsar. Die Götter sind gegen uns.

In Cäsars Palast

In seinem Palast diskutiert Cäsar mit ein paar Senatoren, unter ihnen auch Brutus, der unaufhörlich mit einem Messer herumspielt.

Cäsar: Götter? Seit wann sind Dorftrottel denn Götter, hä? Sehr witzig! Haha!
1. Senator: Aber Cäsar, du wirst objektiv zugeben müssen, daß diese Gallier mit Erfolg dein Heer in Schach halten!
2. Senator: Machen wir uns doch nichts vor. Es wird allerhöchste Zeit, die Lage einmal realistisch zu betrachten. Wenn die Götter gegen uns sind, sind wir verloren.
1. Senator: Der Kollege hat in der Tat recht. Fürwahr ganz meine Meinung. Nehmen wir doch bloß endlich die Scheuklappen ab. Ich sage es noch einmal und zwar vollen Ernstes: Gegen die Götter haben wir nichts zu bestellen.
3. Senator: Nehmen wir einmal an, es handelt sich hier nicht um Götter, sondern nur um Halbgötter. Selbst in dieser Situation dürfte unsere Lage hoffnungslos sein.
Cäsar: Haha!
3. Senator: Denken Sie doch nur an Herakles! Wer würde es wagen, gegen Herakles zu kämpfen?
Cäsar: Herakles? Götter? Unsinn! Ihr seid mir ja schöne Ratgeber! Ich werde euch beweisen, daß diese Schwachköpfe sterblich sind, jawohl! - Brutus, ich sehe es nicht gern, wenn du dauernd mit dem Messer rumspielst!
2. Senator: Wie willst du aber beweisen, o Cäsar, daß diese Gallier keine Götter sind?
Cäsar: Ich werde höchstpersönlich mit ihnen reden. Ich werde ihnen Prüfungen auferlegen, die nur Götter bestehen können.
Brutus: Au!

Brutus hat sich in den Finger geschnitten.

Cäsar: Sind es Götter, verneige ich mich vor ihnen. Sind es aber Menschen, ganz gewöhnliche Menschen, so sollen sie den Zorn Cäsars kennenlernen! Und, bei Jupiter, ich garantiere euch, ich werfe sie im Circus den Löwen zum Fraß vor! - Ich brauche ganz schnell einen Wagen und eine Eskorte!

Im gallischen Dorf

In der Hütte von Majestix: Dieser nimmt gerade ein Fußbad. An der Wand tickt eine Sanduhr.
Eine Trompetenfanfare erschallt.

Majestix: Gehst du mal aufmachen, Mimine? Und sag' mir bitte, wer da ist.

Asterix stürmt zur Tür herein.

Asterix: Chef! Julius Cäsar steht vor dem Dorf und will mit dir reden!
Majestix: Julius Cäsar? Der große Cäsar?
Asterix: Höchstpersönlich!
Majestix: Gut! Ein Handtuch für meine Füße! Schnell, meine Schuhe! Sag' den anderen Bescheid, Asterix! Man bringe mir sofort meinen Schild!

Die Trompete erschallt abermals.

Majestix: Jaja, ich komm' ja schon!

Die Gallier gehen vor das Dorf.

Obelix: Überlaßt mir Cäsar! Mir juckt es so in den Fingern!
Asterix: Sei vernünftig, Obelix! Majestix wird mit ihm sprechen!

Majestix (auf seinem Schild) und Cäsar treten voreinander.

Cäsar: Salve, Häuptling dieses Stammes!
Majestix: Morgen, Julius! Was willst du denn hier?
Cäsar: Ich möchte dir einen Vorschlag machen. Der Widerstand, den ihr mir leistet, ist nicht gut für meinen Ruhm. In Rom lacht man bereits über mich, die Leute sagen, meine Legionen sind unfähig, mit einer Handvoll gallischer Dorftrottel fertig zu werden!
Majestix: Keine Beleidigung, Freundchen, sonst kannst du was -
Cäsar: Andere aber wieder sagen, daß ihr leibhaftige Götter seid!
Majestix: Götter?
Gallier: "Götter" hat er gesagt!
Cäsar: Jawohl, Götter! Wenn das der Fall ist, gebe ich mich geschlagen. Seid ihr aber nur Menschen, müßt ihr euch alle vor meiner Macht verneigen und meinen Befehlen gehorchen.
Majestix: Wir sollen wir dir denn beweisen, daß wir richtige Götter sind? Du hast vielleicht verrückte Ideen!
Cäsar: Habt ihr schon mal was gehört von Herakles?
Obelix: Herakles hieß hier mal ein Milchmann!
Cäsar: Nicht doch! Der Gott Herakles. Er mußte zwölf Aufgaben lösen, um im Olymp aufgenommen zu werden, und die Götter erkannten ihn als einen der ihren an.
Asterix: Was waren das denn für Aufgaben?

Cäsar greift an den oberen Bildrand und zieht eine Leinwand herunter, die mit zwölf kleinen animerten Bildern die Heldentaten des Herakles illustriert.

Cäsar: Er hat den nemeischen Löwen erwürgt, die Hydra von Lerna getötet, den Eber von Erymanthos lebendig gefangen, die Hirschkuh mit den goldenen Hufen im Laufen besiegt, die Vögel vom Stymphalossee erlegt, den Stier der Insel Kreta gebändigt, Diomedes getötet, die Amazonen geschlagen, die Ställe des Augias gesäubert, Geryon erledigt, die goldenen Äpfel aus dem Garten der Hesperiden geraubt und Theseus aus der Unterwelt befreit.
Majestix: Und um dir zu beweisen, daß wir Götter sind, sollen wir diesen ganzen Blödsinn auch noch mal machen?
Cäsar: Nein, die Aufgaben von damals sind doch heute nicht mehr in. Ich habe mit Hilfe meiner Ratgeber neue Aufgaben für euch vorbereitet. Nur richtige Götter können diese Prüfungen bestehen. Habt ihr Erfolg, strecke ich vor euch die Waffen. Solltet ihr jedoch bei einer Aufgabe versagen, werdet ihr euch unterwerfen müssen. Seid ihr einverstanden?
Majestix: Wenn es weiter nichts ist!

Die Gallier jubeln.

Cäsar: Gut. Die letzte Aufgabe führt euch nach Rom. Gaius Pupus!

Gaius Pupus tritt vor die Legionäre und geht im Watschelschritt zu Cäsar.

Cäsar: Gaius Pupus hat den Befehl, euch zu begleiten und die Prüfungen zu überwachen. Er ist ein zuverlässiger Mann und absolut fair. Also: Seid ihr erfolgreich, kapituliere ich vor euch. Versagt ihr aber bei einer Prüfung, mache ich euch zu Sklaven von Rom!
Majestix: In Ordnung, in Ordnung!
Cäsar: Ave!
Majestix: Tschüß!

In Majestix' Hütte:

Miraculix: Ihr einfältigen Kinder! Glaubt ihr wirklich, daß Cäsar sich unterwirft, daß ihr die Herren von Rom werdet?
Majestix: Naja, zugegeben ... wir waren vielleicht etwas voreilig.
Asterix: Quatsch! Mit Hilfe unseres Zaubertranks schaffen wir's!
Obelix: Klar, wir werden so großen Spaß haben, wie noch nie! - Oder etwa nicht?
Majestix: Also, Asterix, du bist der Schlaueste von uns, und du, Obelix, bist der Stärkste. Ihr seid die einzigen, die Erfolg haben können.
Miraculix: Wir alle werden euch die Daumen drücken. Hier ist noch eine volle Flasche Zaubertrank, Asterix. Du wirst ihn verdammt nötig haben. Oh ja, mach' nur kräftig Gebrauch davon!
Obelix: Na? Wollen wir los?
Asterix: Wir können!

Asterix und Obelix verabschieden sich unter großem Jubel der Dorfbewohner.

Asterix: Findest du nicht auch, daß uns Troubadix ein Abschiedslied hätte singen können?
Obelix: (nickt zustimmend)

Troubadix liegt abseits des Trubels, halb in den Boden gerammt. Um seinen Kopf kreisen zwitschernde Vögel.

I. Merinos, der Läufer aus Marathon

Vor dem Dorf werden Asterix und Obelix von Gaius Pupus in Empfang genommen.

Pupus: Da sind Sie ja endlich! Ich möchte Ihnen jetzt Ihre erste Aufgabe zeigen.

Die drei gehen los, wobei Obelix den Watschelgang von Pupus nachäfft. Sie gelangen zu einem Griechen ...

Pupus: Das da ist Merinos. Er stammt aus Marathon. Er hat bei den Olympischen Spielen alle geschlagen. Er ist schneller als ein Pferd, schneller als der Wind, schneller als der Schall. Einer von euch muß mit ihm um die Wette laufen.
Obelix: Mach' du das, Asterix, du bist schneller als ich. Den Jungen mit seinem weißen Nachthemd schlägst du alle Tage!
Pupus: Alles klar?

Pupus stellt eine Sanduhr auf.

Pupus: Ich werde beide Läufer auf der anderen Seite des Waldes an der Ziellinie erwarten. Ihr startet, wenn der ganze Sand in der Sanduhr nach unten gerieselt ist.
Obelix: Toi toi!

Pupus geht, begleitet von Obelix. Asterix legt sich bequem auf den Boden, an einen Baumstamm gelehnt, während Merinos immer noch regungslos in seiner Startposition ausharrt. Asterix spricht ihn an.

Asterix: So wie du sieht also ein olympischer Sieger aus! Lauft ihr alle ohne Hosen?

Auf Merinos' Kopf läßt sich zwischenzeitig ein kleiner Vogel nieder. Merinos verzieht nicht auch nur eine Wimper.

Asterix: Bei uns im Dorf gibt es auch Wettkämpfe, aber durch unseren Zaubertrank gibt es bei uns nie Verlierer, nur immer Sieger. (lacht) Hörst du mir überhaupt zu? Bei uns im Dorf gibt es nur tote Rennen, und der Sieger muß immer hinterher ausgelost werden. (lacht) Aber du brauchst keine Angst zu haben; wenn ich laufe, brauche ich keinen Zaubertrank. Dopingkontrolle ist also überflüssig. - He, du! Sehr gesprächig bist du gerade nicht!

In der Sanduhr fällt das letzte Sandkorn nach unten. Merinos schießt mit einer enormen Geschwindigkeit davon.

Asterix: He! Kannst du nicht warten?

Merinos läuft mit rotierenden Beinen durch den Wald. Asterix steht noch immer an der Startlinie.

Asterix: Hm. Ich nehme wohl doch lieber einen Schluck von dem Zaubertrank. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

Asterix trinkt, rennt los und holt Merinos trotz des immensen Vorsprungs ein.

Asterix: Donnerwetter, hast du einen guten Start gehabt! Du zischst ja ab wie eine Rakete!

Merinos beschleunigt, doch Asterix schließt wenig später wieder zu ihm auf, er hat einen Korb in der Hand.

Asterix: Entschuldige die Verspätung, du kleiner Flitzer, aber diese Pilze konnte ich unmöglich stehen lassen! Manchmal pflücke ich beim Laufen auch Blumen!

Merinos beschleunigt abermals, doch Asterix kommt wieder - mit Blumen.

Asterix: Na? Möchtest du nicht mal dran schnuppern?

Merinos wird noch schneller und durchbricht zweimal die Schallmauer. Asterix holt ihn wieder ein.

Asterix: Ach, du magst wohl keine Blumen? Soll ich dir vielleicht ein paar Äpfel pflücken?

Merinos verwandelt sich in eine Rakete; es knallt und das (Kino-)Bild zerbirst klirrend in viele Scheiben. Merinos fliegt, schaut sich nach Asterix um, guckt dann wieder nach vorn, und seine Augen weiten sich vor Schreck. Er schreit, kracht gegen einen Baum und fällt zu Boden. Die gesamte Baumladung Äpfel fällt auf ihn herunter.
Asterix schreitet als erster über die Ziellinie. Dabei ißt er einen der Äpfel und hält hinter sich den laut keuchenden und völlig erschöpften Merinos an der Hand, dessen Nase arg geschwollen ist.

Obelix: Junge, Junge! Der hat sich ganz schön den Kühler verbeult!
Pupus: Ich stelle fest, daß die erste Aufgabe erfüllt ist. Mit Erfolg.

Pupus hakt auf seiner Tafel die erste Aufgabe ab.

(...)

IV. Die Insel der Freude

Asterix, Obelix und Gaius Pupus gelangen an einen großen See.

Asterix: Donnerwetter! Ist das ein schöner See!
Pupus: Über diesen See müßt ihr rüber, das ist eure nächste Aufgabe! Ich werde euch auf der anderen Seite erwarten. Aber ich glaube kaum, daß euch das gelingt. Dort liegt euer Boot. Schiff ahoi!

Pupus geht, und Asterix und Obelix steigen in das bunte, mit Ornamenten kunstvoll verzierte Boot. Obelix rudert.

Obelix: Hör mal, diese Prüfung ist ein Witz. Wir werden ganz schnell auf der anderen Seite sein.
Asterix: Sei trotzdem vorsichtig. Ich vermute eine Falle.
Obelix: Wieso? Das Wasser ist ruhig! Und das Boot hat kein Loch, und - ooh!

Von ferne ertönt ein feiner betörender Gesang. Asterix und Obelix verfallen den lockenden Stimmen sofort, und Obelix legt sich zunehmend in die Riemen.
Das Boot landet auf dem Strand einer Insel - Asterix und Obelix kullern durch den Aufprall heraus und landen in einer Wiese von Blumen. Nicht weit von ihnen entfernt sehen sie ein paar Frauen.

Obelix: Ooh ... die singen aber viel besser als Troubadix!
Asterix: (nickt zustimmend)
Frau: Seien Sie herzlich willkommen auf der Insel der Freude. Wir haben Sie schon erwartet. Darf ich bitten?

Asterix und Obelix finden sich auf Liegen gebettet und von Frauen umringt wieder.

Obelix: Kinder, ist das schön bei euch! Und wer bist du, mein Kind?
2. Frau: Ist denn das so wichtig, mein Süßer? Ich möchte doch nur, daß du glücklich bist!

Die Frau gibt Obelix einen Kuß.

Obelix: Ooh ...
Frau: Kommt! Wir möchten euch jetzt unser Reich zeigen!

Es beginnt ein Tanz, ein bunter Reigen durch die Insel, an dem Asterix und Obelix widerstandslos teilnehmen.
Am Ende des Tanzes finden sich die beiden auf den Liegen wieder.

Frau: Ihr habt jetzt die Insel kennengelernt, von der ihr euch nie wieder entfernen könnt! Wenn ihr irgendwelche Wünsche haben solltet, braucht ihr nur zu befehlen! Was für einen Wunsch hast denn du, Süßer?
Obelix: Essen!
Frau: Was?
Obelix: Na, klar, Essen ist mein Hobby! Bewegung in frischer Luft regt den Appetit an!
Frau: Das hier ist die Insel der Freude, und ich frage dich nach deinen Wünschen! Und du denkst an nichts weiter als an Essen!
Obelix: Selbstverständlich! Essen ist nun mal meine Freude! Du hast doch gesagt, hier ist die Insel der Freude!
Frau: Schon gut, schon gut ... also, wir haben Nektar und Ambrosia.
Obelix: (stutzt) Nektar und Ambrosia? Ooch, was ist denn das für ein Fraß? Ich möchte Wildschwein, Wildschwein ist mein Leibgericht.
Frau: Nektar und Ambrosia sollen ein Fraß sein? Bei uns essen so was nur die Götter! Ihr seid doch Götter, oder etwa nicht?
Obelix: Egal, ob wir Götter sind oder nicht, ich möchte Wildschwein!
Frau: Aber ... aber auf dieser Insel gibt es keine Wildschweine!
Obelix: Nicht mal Wildschweine? Und du verlangst allen Ernstes von mir, daß ich auf dieser Insel bleibe?
Frau: Du Vielfraß verlangst von mir, daß ich dich bekoche?
2. Frau: Soll ich vielleicht abwaschen? Dir die Knöpfe annähen? Strümpfe stopfen?
Frau: Hau ab! Verschwinde!
Obelix: Wenn du wüßtest, wie gern ich das tue!

Obelix geht los.

Obelix: Keine Wildschweine! Und so was nennt sich nun Insel der Freude! Ha!

Obelix kommt an dem ganz in Träumen versunkenen Asterix vorbei.

Obelix: Los, komm, Asterix, das hier ist ein ganz müder Laden!

Die Frau versucht, Asterix wieder einzulullen.

Frau: Laß ihn nur gehen! Wir werden dir alle Freuden zeigen, wenn du nur hierbleibst! Einverstanden?
Obelix: (ruft) Asterix?

Asterix wendet sich nun doch zu Obelix, rennt und springt in den See.

V. Der magische Blick des ägyptischen Zauberers Iris

Pupus: Eure nächste Aufgabe erwartet euch da drin!
Asterix: Was sollen wir denn in diesem Tempel?
Pupus: Ihr werdet dem magischen Blick von Iris, dem ägyptischen Zauberer, standhalten müssen.

Asterix und Obelix nehmen im Wartezimmer neben einem Herrn Platz. Aus dem Sprechzimmer ertönt eine Stimme, und in der Tür leuchtet ein magisches Auge pulsierend auf.

Magier: Bei Osiris und bei Apis, schau mich an! Konzentriert schau mich an, ganz fest an! Bei Osiris und bei Apis, du bist jetzt eine Katze! Bei Osiris und bei Apis, du bist jetzt ein hübsches Kätzchen! (lacht) So, mein Söhnchen, und jetzt: Husch, husch! Ins Körbchen!

Schiebetür geht auf, ein Patient läuft auf allen Vieren heraus, miaut, schleckt sich "das Fell", schmiegt sich an den anderen Patienten, der die "Katze" mit einem Fußtritt aus dem Tempel befördert.

Magier: Der Nächste.

Der Patient legt seine Lektüre, eine Schrifttafel, auf den Tisch und geht in das Sprechzimmer. Die Schiebetür geht zu.

Magier: Bei Osiris und Apis, schau mich an. Schau mich ganz fest an! Du bist jetzt ein Vogel! Jaa, ein Vogel, bei Osiris und Apis! Ein Vogel!

Schiebetür geht auf / Der Patient kommt trällernd herausgeflogen

Asterix: Hast du gesehen?
Obelix: Oh ja, wenn die Vögel tief fliegen, gibt's Regen!
Magier: Der Nächste!

Asterix und Obelix gehen hinein, die Schiebetür schließt sich.

Magier: Ach, ihr beide seid das! Ich habe euch erwartet. Wer von euch möchte sich denn nun dieser kleinen Prüfung unterziehen? Entscheidet euch schnell, ich habe schließlich noch mehr zu tun!

Asterix: Ich möchte gern.
Magier: Sehr fein, dann werden wir uns da mal hinsetzen!

Asterix und der Magier setzen sich. Bei der Hypnose des Magiers werfen seine Augen ein röhrenförmiges Licht auf Asterix' Augen.

Magier: Bist du bereit? - Ich fange an! (Licht geht an) Bei Osiris und Apis, schau mich ganz fest an!
Asterix: Wo hast denn du die Scheinwerfer her?
Magier: (Licht geht aus) Nicht reden. (Licht geht an) Konzentration! Bei Osiris und Apis, schau mich an, ganz fest an! Bei Osiris und Apis, du bist jetzt ein ... ach, was war das noch? (Licht geht aus) Ach! Ein Wildschwein! Ihr Gallier eßt doch gerne Wildschwein!? Also, nochmal. (Licht geht an) Bei Osiris und Apis, schau mich ganz fest an! Du bist jetzt ein Wildschwein. Ja, ein Wildschwein!
Asterix: Kannst du auch nur mit einem Auge funkeln?
Magier: Sei still, konzentrier' dich! (Das Licht in den Augen des Magiers rotiert unkontrolliert) Äh ... äh ... jetzt weiß ich wieder. (Licht geht an) Du bist ein Wildschwein, ein Wildschwein, hast du verstanden, ein Wildschwein!
Asterix: Mit den Guckerchen kannst du nachts im Bett lesen!
Magier: (Licht geht aus) Halt den Mund! Nochmal! (Licht geht an) Du bist ein Wildschwein, bei Asopis und Osaris ... bei Rasostis und Pastoris... bei Pisora und Rasputnik, zum Teufel, sprich mir nach: Ich bin ein Wildschwein, ich bin ein Wildschwein!
Asterix: Du bist ein Wildschwein, du bist ein Wildschwein ...
Magier: So ist es ... (Licht geht aus) Hihi, ich bin ein Wildschwein, (grunzt), ein Wildschwein, (grunzt), jawohl! (grunzt)

Der Magier läuft mit veränderten Gesichtszügen, die an ein Wildschwein erinnern, aus seinem Tempel, woraufhin Gaius Pupus auf seiner Tafel die Aufgabe streicht. Der Magier rennt an den beiden vorherigen Patienten vorbei - der eine sitzt als Vogel auf einem Baum, der andere als Katze maunzt zu ihm hoch.

Obelix: Der hat mich ganz schön hungrig gemacht, mit seinem Wildschwein-Gequatsche! (Magen knurrt) Kein Wunder, ist ja auch schon Mittag!

(...)

Szenenwechsel: Im gallischen Dorf

Majestix steht auf seinem Schild, umhüllt von seinem Umhang, mit einem Lorbeer auf seinem Kopf und läßt sich von den Galliern feiern.

Gallier: (jubeln) "Bravo!", "Hoch! Es lebe Majestix, der Große!", "Julius Majestix, Herrscher von Rom, er lebe hoch!"
Miraculix: Nanu, was ist denn da los?
Gallier: (jubeln) "Hoch! Es lebe Majestix, der Große!" "Der neue Cäsar von Rom!"
Miraculix: Ja, seid ihr denn alle übergeschnappt, und was soll denn deine alberne Verkleidung?
Majestix: Ich finde das nicht albern! Schließlich werde ich in wenigen Tagen der Herrscher von Rom sein!
Miraculix: (lacht) Der Herrscher von Rom! Alle Achtung!
Majestix: Naja, wenn unsere Freunde ihre Prüfungen bestanden haben, dann stoßen wir in Rom zu ihnen.
Miraculix: In Rom! Und du bildest dir ein, daß Rom dann gallisch wird? Du kannst doch die Haut des Wildschweins nicht verkaufen, bevor du es erlegt hast!
Majestix: Du ... du meinst ...
Miraculix: Ja. Und ihr geht ganz schnell nach Hause.
Majestix: Los, Leute, flattert nach Hause. Laßt uns allein!

Auch Majestix' Schildträger gehen, so daß Majestix auf die Erde purzelt.

Majestix: Du ... du glaubst, daß sie es nicht schaffen?
Miraculix: Cäsar ist mächtig, er hat einen Pakt mit den Mächten der Finsternis geschlossen. Die Götter allein wissen, welch schreckliche Hindernisse Asterix und Obelix noch werden überwinden müssen!

VII. Die Höhle der Bestie

Ein Sturm tobt, begleitet von Blitzen und Donnern. Gaius Pupus, Asterix und Obelix kommen vor einem Berg an. Vor ihnen tut sich ein Felsenloch auf, das die Form eines riesigen Fratzenmauls mit langen Zähnen hat.

Pupus: Das ist die Höhle der Bestie. Da müßt ihr rein.
Asterix: Höhle der Bestie? Was ist das für eine Bestie?
Pupus: Weiß nicht. Bisher ist noch niemand von dort wieder herausgekommen. Angenehm, euch kennengelernt zu haben.

Pupus geht.

Asterix: Gehen wir rein, Obelix?
Obelix: Ja, ich bin von Natur aus neugierig.

Die beiden betreten die Höhle. Durch einen Erdrutsch bröckeln die Felsen des Eingangs und sacken in sich zusammen. Das Maul scheint sich zu schließen; der Eingang ist zu. Asterix und Obelix schreiten durch die Dunkelheit. Eine Knochenhand erscheint.

Stimme: Wieviel seid ihr?
Asterix: Wir? Zwei!

Die Knochenhand wirft den beiden zwei Eintrittskarten zu. Asterix und Obelix gehen weiter.

Asterix: Vorsicht, duck dich!

Furchteinflößende Vogel-Skelette rauschen kreischend über den beiden hinweg.

Obelix: Sag mal, Asterix -
Asterix: Ja, ich weiß, es wird regnen, die Vögel fliegen tief!
Obelix: Das ist doch egal! Hier in der Höhle sind wir vor Regen geschützt!

Zwei Knochenhände spielen mit Holzschlägern und einem Totenkopf als Ball Tennis. Der Kopf fliegt auf den Boden.

Stimme: Vorteil Hauptschläger.

Riesige, dunstartige Köpfe von Dämonen erscheinen und zerplatzen. Einer bleibt in der Luft schweben. Asterix wendet sich an ihn.

Asterix: Würden Sie uns bitte sagen, wie wir zur Bestie kommen?

Der Kopf guckt vollkommen verdusselt.

Asterix: He! Können Sie auf meine Frage nicht antworten?
Obelix: Unhöfliche Leute gibt es ... ts, ts, ts!
Asterix: Aber für solche Mätzchen haben sie Zeit!

Das Gespenst zerfließt in Dampfschwaden.

Obelix: Zerfließt vor unseren Augen wie ein Käse! Und dann bildet er sich auch noch ein, daß wir Angst vor seinem Spuk haben! Die müssen sich schon was Besseres einfallen lassen!
Asterix: Halt! Bleib' stehen!

Eine U-Bahn fährt an Asterix und Obelix vorbei. Danach sieht man die beiden für einen kurzen Moment in einer Métro-Station stehen. Ein Schild bezeichnet den Namen der U-Bahn-Station: "Alesia". Noch ein Zug rauscht vorbei. Es ist wieder dunkel.

Obelix: Was sollte das denn?
Asterix: Weiß ich auch nicht. Aber langsam wird es langweilig! Wollen wir da drüben mal hingehen? Wie spät ist es eigentlich?
Obelix: Zwölf Uhr mittag.
Asterix: Sage bloß nicht, daß du schon wieder Hunger hast!
Obelix: Du wirst es nicht glauben, aber mittags hab' ich immer Hunger. Mir wäre auch piepegal, was es zu essen gibt! Hauptsache, es ist gut und reicht!

Ein merkwürdiges Geräusch ertönt. Vor den beiden im Gang leuchtet es rot.

Asterix: Psst! Bleib' stehen! Hör' mal! Die Bestie!

Die Episode endet abrupt und geht in die nächste über.

VIII. Das Haus, das Verrückte macht

In einer Stadt: Auf einer Straße hebt sich eine Steinplatte, und Asterix und Obelix klettern heraus. Unmittelbar daneben sitzt Gaius Pupus auf der Terrasse einer Schenke. Die beiden setzen sich zu ihm.

Pupus: Wenn ich mir die Frage erlauben dürfte ... wie war es denn nun bei der Bestie?
Obelix: Och, nicht besonders ... Kellner? Ein Schnäpschen!
Kellner: Ein Schnaps! Sofort, der Herr!

Auf der Straße rennen zahlreiche Gestalten vorbei, die den Anschein geistiger Verwirrtheit erwecken. Unter anderem ein Gallier mit Papierhut und einer Hand in sein Oberteil gesteckt, ein älterer Herr, der sich in einer Badewannen-Bahre herumtragen läßt, oder ein Mann, der mit einer Axt hinter einer gackernden Frau herläuft ...

Asterix: Die haben hier einen sehr eigenartigen Humor!
Pupus: Die kommen alle aus dem Haus, das Verrückte macht.
Obelix: Ein Haus macht Verrückte, hä?
Pupus: Ja. Da müßt ihr übrigens auch reingehen, das ist eure nächste Prüfung.
Asterix: Was sollen wir tun in dem Haus, das Verrückte macht?
Pupus: Ach, das ist einfach: Ihr braucht euch nur einen Passierschein zu besorgen. Damit wäre die Aufgabe schon erfüllt.
Asterix: Ach, das ist ja nur eine verwaltungstechnische Formalität.
Pupus: Sehr richtig. Eine Formalität verwaltungstechnischer Art. Ihr müßt nur den Passierschein A 38 verlangen.
Asterix: Also, gehen wir, Obelix!

Vor den dreien geht eine "Polonaise" von etwa fünf Leuten entlang. Der hintere hat eine Laterne an seiner Schulter hängen, alle machen Eisenbahngeräusche.
Asterix und Obelix betreten das große Haus. Sie wenden sich an einen älteren, mürrischen Herrn an der Pforte.

Pförtner: Was wollen Sie?
Asterix: Wir hätten gern den Passierschein A 38.
Pförtner: Eintragung einer Galeere? Oh, da sind Sie hier falsch. Wenden Sie sich an die Hafenkommandantur unten im Hafen.
Asterix: Wieso? Nein, wir wollen keine Galeere eintragen lassen, wir wollen nur den Passierschein A 38.
Pförtner: Den Hafen finden Sie unterhalb der Stadt. Ein Hafen ist immer da, wo Wasser ist.
Asterix: Aber der Hafen ist uns schnurzegal, wir wollen weiter nichts als den Passierschein A
38! Pförtner: Hä?
Asterix: (schreit) Den Passierschein A 38!
Pförtner: Was soll das Gebrülle? Benehmen Sie sich gefälligst, was bilden Sie sich wohl ein, wer Sie sind? Da müssen Sie sich an
Schalter 1 wenden, Korridor links, letzte Tür rechts. Hauen Sie ab!

Asterix und Obelix befolgen die Richtungsanweisungen, finden aber am Ende des Flurs auf der rechten Seite keine Tür, sondern eine glatte Wand.

Obelix: Die letzte Tür rechts.
Asterix: Ja, so hatte er gesagt.

Obelix tastet die Wand ab.

Obelix: Aber rechts gibt es keine Tür!
Asterix: Vielleicht hat er sich geirrt! Wir versuchen es einfach mal hier!

Asterix öffnet die Tür auf der linken Seite. In der Mitte des Raumes sitzt ein älterer Mann auf einer quietschenden Schaukel und läßt sich von seiner Sekretärin anschubsen. Er hält in seiner Beschäftigung inne.

Mann: Wie können Sie hier, ohne anzuklopfen, einfach eintreten?
Asterix: Wir ... möchten gern zum Schalter 1.
Mann: Schauen Sie auf dem Plan im 6. Stockwerk nach, und machen Sie die Tür zu! Bei der Arbeit stören, so was! - Können wir weitermachen, Fräulein?

Asterix und Obelix quälen sich das Treppenhaus hoch. Im zweiten Stock:

Obelix: Treppen, nichts als Treppen!
Asterix: Laß uns weitergehen.

Im vierten Stock:

Obelix: Ist es hier?
Asterix: Wir sind doch erst im vierten, und wir müssen zum sechsten.

Im sechsten Stock finden sie den Plan, auf dem ein Haufen Nummern und Pfeile in systematischer Unordnung zu sehen ist.

Asterix: Ah, da ist ja der Plan!
Obelix: Wer soll sich denn da zurechtfinden?
Asterix: Das werden wir gleich haben. Schalter Nr. 1 ist im Erdgeschoß, rechter Korridor.

Asterix und Obelix laufen alle Treppen wieder hinunter und gelangen zu zwei Schaltern. Am Schalter 1 sitzt eine Frau und strickt.

1. Frau: Was kann ich für Sie tun?
Asterix: Wir möchten gern den Passierschein A 38 haben.
1. Frau: Oh, da sind Sie hier falsch. Versuchen Sie mal Schalter 2.
Asterix: (deutet auf den anderen Schalter) Gleich hier nebenan?
1. Frau: Nein, das ist Schalter 8. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, wo Nummer 2 ist. Fragen Sie den Pförtner.
Asterix: Aber ...

Bereits leicht genervt gehen Asterix und Obelix zum Pförtner.

Asterix: (laut) Ich suche Schalter 2!
Pförtner: Ich habe Ihnen doch gesagt, Sie sollen zur Hafenkommandantur!
Asterix: Ich pfeife auf Ihren Hafen! Ich will zum -
Präfekt: Aber, aber, meine Herren, es gibt hier Leute, die arbeiten. Was für Wünsche haben denn diese Herren?
Pförtner: Ich werde aus ihnen nicht schlau, Herr Präfekt. Mal wollen sie das eine, und dann wollen sie wieder dasselbe.
Asterix: Wir ... wir suchen den Schalter ... Nummer 2.
Präfekt: Den Schalter 2, mal sehen, wo ist denn der eigentlich hingekommen, äh ...
Pförtner: Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, war er ... warten Sie mal ... im dritten Stockwerk, Korridor B, Eingang 6, Herr Präfekt.
Präfekt: Da haben Sie Ihre Auskunft, meine Herren! Noch genauer können Sie gar nicht informiert werden!

Asterix und Obelix steigen wieder Treppen.

Obelix: Endlich wissen wir, wo wir hin müssen!
Asterix: Ich trau dem ganzen Braten nicht!

Die beiden kommen zu zwei Schaltern, hinter denen sich zwei Frauen im Endlos-Dialog unterhalten.

2. Frau: Stell dir vor, da hat sie doch wirklich bei diesem phönizischen Händler den Stoff gekauft, um ihr Schlafzimmer damit auszustatten!
3. Frau: Dann kann sie auch Tapeten auf den Marmor kleben!
2. Frau: Das trau ich der zu, komische Einfälle hatte die schon immer, dabei hat sie noch nicht mal das Geld, sich einen Sklaven zu leisten.
Asterix: Fräulein, entschuldigen Sie ...
2. Frau: Sie sagt immer, sie braucht keinen Sklaven, weil sie angeblich ihren Haushalt am liebsten selber macht. Aber die Situation ihres Mannes ist ja auch nicht gerade -
Asterix: He, Sie, Fräulein!
2. Frau: Sie sehen doch, ich bin beschäftigt! Wo war ich stehengeblieben?
3. Frau: Die Situation ihres Mannes.
2. Frau: Ach ja, du weißt doch, daß er ein paar Unternehmen für Viadukte hat.
3. Frau: (nickt)
2. Frau: Er hat Pech gehabt mit seinem letzten Viadukt.
Asterix: Hören Sie, Fräulein!
2. Frau: Können Sie denn nicht warten, bis Sie dran sind? Was wollen Sie denn überhaupt?
Asterix: Den Passierschein A 38.
2. Frau: Haben Sie das blaue Formular?
Asterix: Blaues Formular? Nein.
2. Frau: Wie wollen Sie denn dann den Passierschein A 38 bekommen?
Asterix: Und wo bekomme ich das blaue Formular?
2. Frau: Schalter 1.
Asterix: Auch das noch.

Asterix und Obelix gehen, und die beiden Frauen setzen ihre Unterhaltung fort.

2. Frau: Was soll ich dir sagen! Viadukt fertig, und beim ersten Windstoß: Krach!
3. Frau: Eingestürzt?
2. Frau: Es sind nur Ruinen übriggeblieben. Macht sich aber ganz hübsch in der Landschaft.

An dem Schalter von vorhin. Schalter 1 ist unbesetzt. Am Schalter 8 sitzt eine Frau - strickend.

4. Frau: Die Kollegin ist zu Tisch. Versuchen Sie mal Schalter 35. Zu erfragen beim Pförtner.

An der Pforte:

Pförtner: Sie fangen an, mich mit Ihrem Hafen zu langweilen!

Asterix und Obelix schleppen sich zum Schalter 35. Bei folgendem Dialog sieht man nur Asterix und Obelix. Obelix sieht abgekämpft aus. Asterix starrt mit großen Augen den Gesprächspartner an, also direkt in die Kamera. Sie bekommen das blaue Formular ausgehändigt.

2. Mann: Mit diesem Formular müssen Sie das rosa Formular beantragen.
Asterix: Wieso denn nun wieder rosa?
2. Mann: Ohne rosa Formular kein Passierschein A 38. Schalter 12, Stiege B, Korridor J.

Die beiden Flügel von Asterix' Helm falten sich zusammen, und über Asterix' Kopf steigt eine kleine Dampfwolke auf.
Im folgenden fährt die Kamera ruckartig an der Fassade des Hauses entlang.

Stimme: Für das gelbe Formular: Schalter 7, 5. Stockwerk, Stiege K, Korridor W.
Stimme: Grünes Formular: Schalter 14, 1. Stockwerk, Stiege F, Korridor T.
Stimme: Hellbraunes Formular: Abfertigungsschalter 56, 6. Stockwerk, Stiege P, Korridor T.
Stimme: Violettes Formular: Schalter 42, 5. Stockwerk, Stiege Z, Korridor A.

Die Stimmen verdichten sich zu einem Gewirr. Römische Zahlen fliegen auf der Leinwand durch die Luft.
In einem Raum:

Obelix: Schluß jetzt!

Obelix beginnt, durchzudrehen. Er rennt durch den Raum, gegen Säulen, die drohen einzustürzen, die Wände hoch, er landet auf den Armen einer antiken Statue, die sich als die berühmte "Venus von Milo" herausstellt, als deren Arme unter Obelix' Gewicht abbrechen. Obelix bleibt erschöpft, an die Wand gelehnt, liegen.

Asterix: Hör auf, Obelix! Sei vernünftig! Bitte laß den Quatsch, Obelix!
Obelix: Hier kommen wir nie mehr raus, Asterix! Hier kann uns nicht mal der Zaubertrank helfen! Hier verlieren wir unser letztes bißchen Verstand und werden Cäsars Sklaven.
Asterix: Kommt gar nicht in Frage. Du hast recht, mit dem Zaubertrank können wir hier keinen Blumentopf gewinnen. Ich habe eine Idee. Wir werden sie mit ihren eigenen Waffen schlagen, du wirst sehen.

Asterix und Obelix gehen durch das Treppenhaus und kommen zum Schalter 2.

Asterix: Bin ich hier richtig für den Passierschein A 39?
2. Frau: Sie meinen A 38, nein, für den Passierschein A 38 müssen -
Asterix: Nein, nein, nein, nein, es handelt sich tatsächlich um den Passierschein A 39, wie er im neuen Rundschreiben B 65 festgelegt ist.
2. Frau: Das neue Rundschreiben B 65? Warten Sie mal ... (zur anderen Frau) Sag mal, kennst du das neue Rundschreiben B 65?
3. Frau: Ein neues Rundschreiben B 65?
2. Frau: Ja, beinhaltend den Passierschein A 39.
3. Frau: Nein, kenn' ich nicht. Wir sollten mal in der Koordinationsabteilung des Zukunftsarchivs nachfragen.
2. Frau: Ich glaube, das ist im 5. Stockwerk, Stiege Z, Korridor Q.
3. Frau: Nein, ich glaube, die sind jetzt im zweiten Stock. Stiege H, und dann den rechten Korridor M. Gehen wir hin?
2. Frau: Ich geh' gern mit.

Die beiden Frauen laufen durch das Treppenhaus. In der Koordinationsabteilung des Zukunftsarchivs:

3. Mann: Rundschreiben B 65? Beinhaltend Passierschein A 39?
2. Frau: Ja.
3. Mann: Nein, da muß uns die Abteilung für provisorische Rundschreiben vergessen haben, zu benachrichtigen, versuchen Sie's im Erdgeschoß, Korridor U, ich komm' gleich mal mit.

Die drei laufen durch das Treppenhaus. Die Abteilung für provisorische Rundschreiben entpuppt sich als der Raum, in dem der Mann seiner schaukelnden Beschäftigung nachgeht.

Mann: Ein neues Rundschreiben, und ich wurde nicht vorher benachrichtigt? Fragen wir den Bürovorsteher für nicht übertragbare Angelegenheiten!
3. Mann: Wo sitzt der denn?
Beamter: Das sagt uns der Pförtner! Sie machen inzwischen weiter, Fräulein!

Es entwickelt sich ein Chaos, in das allmählich alle Angestellten des Hauses verwickelt sind. Die Eigenschaft des Hauses, "Verrückte zu machen" wendet sich gegen die Urheber: Wild herumlaufend, einander jagend, trompetend, trommelnd und mit Blasinstrumenten ausgerüstet etc. spielen alle verrückt.
Der Präfekt beobachtet das Treiben und bittet um Ruhe.

Präfekt: Seid doch ruhig, Leute. Seid ruhig, bitte.

Es wird ruhig.

Asterix: Sagen Sie bitte ...
Präfekt: Was denn?! Ich bin beschäftigt! Was wollen Sie eigentlich?
Asterix: Nur den Passierschein A 38.

Der Präfekt greift in seine Toga.

Präfekt: Hier ist er doch. Und nun verschwinden Sie! Wir haben hier schließlich Wichtigeres zu tun.

Asterix und Obelix gehen. Der Präfekt erschrickt; er merkt, daß er den Passierschein weggegeben und so den beiden Galliern das Bestehen der Prüfung ermöglicht hat. Seine Reaktion darauf ist, wild loszulachen, sich einen Trichter aufzusetzen und verrückt loszutröten.

(...)

X. Der Ehrwürdige des Gipfels

Asterix, Obelix und Gaius Pupus kommen am Fuße eines Felsmassivs an.

Pupus: Eure nächste Aufgabe führt euch auf die Spitze dieses Berges. Ganz oben werdet ihr den Ehrwürdigen des Gipfels finden.
Asterix: Immer noch besser als stinkende Krokodile ... und, äh, wenn wir nun da oben sind, was müssen wir da machen?
Pupus: Der Ehrwürdige des Gipfels wird euch ein Rätsel aufgeben. Ihr müßt ohne Fehler das Rätsel lösen. Löst ihr es nicht, kann das ganz schreckliche Folgen haben. Natürlich nur für euch.
Obelix: Warum kommt der Mann denn nicht runter, der könnte uns doch hier unten auch fragen.
Asterix: Sei nicht so faul, Obelix, komm!

Asterix und Obelix machen sich an die Kletterpartie. Der Aufstieg ist gar nicht so leicht: der Berghang ist steil, mehrmals treten Asterix' Schritte ins Leere, weil kleinere Felsbrocken sich plötzlich lösen und herabkullern. Die beiden haben sich mit einem Seil aneinander gebunden. Das ist ihnen spätestens dann von Nutzen, wenn Asterix Obelix an dem Seil über eine große Felskuppe ziehen muß. Als dies geschieht, fliegt plötzlich ein Adler herbei, umkreist Obelix ein paar Mal, greift ihn an, wird aber mit einem gezielten Schlag von Obelix abgewehrt. Dies hindert den Adler jedoch nicht, es noch einmal zu versuchen - erfolglos.
Der Aufstieg geht weiter, Schneefall setzt ein.

Obelix: Von oben muß man einen herrlichen Blick haben.

Obelix kommt als erster an einer schneebedeckten Ebene an. Ein Wind weht.

Obelix: Du, hier muß der Berg zu Ende sein.
Asterix: So. Na, dann laß mich mal nachkommen. Dann werden wir wohl auch bald den Ehrwürdigen des Gipfels sehen.

Die beiden, Obelix voran, bahnen sich ihren Weg durch den Schnee. Nicht weit von ihnen entfernt, auf einem hohen Stuhl aus Stein, sitzt regungslos in nahezu majestätischer Pose ein alter Mann mit langem Bart, der - von der Ähnlichkeit mit Miraculix her - durchaus wie ein Ehrwürdiger des Gipfels aussieht. Seine Stimme klingt heiser und gebrechlich, flößt aber durch einen leisen Hall eine gewisse Ehrfurcht ein.

Asterix: Alter Mann, bist du der Ehrwürdige des Gipfels?
Ehrwürdiger: Ja, ich bin der Ehrwürdige des Gipfels. Und ihr armen Sterblichen, ihr kommt sicher wegen des Rätsels.
Asterix: Ja, und wir sind froh, daß wir uns auf dem Weg zu dir nicht verirrt haben. Nun sage uns aber auch ganz schnell dein Rätsel, denn hier oben ist ziemlich schlecht geheizt.
Ehrwürdiger: Nicht so schnell. Ist euch beiden denn klar, daß ihr bei einer falschen Antwort in die schrecklichen Abgründe der Hölle gestürzt werden könnt?
Obelix: Erst laßt ihr uns raufklettern, und dann sowas! Dann hätten wir ja gleich unten bleiben können!
Asterix: Was ist mit dem Rätsel?
Ehrwürdiger: Es sei, arme Sterbliche. Wenn ihr mir folgen wollt!

Der Ehrwürdige erhebt sich.

Ehrwürdiger: Oh! Mein Kreuz!
Obelix: Du solltest mal Höhensonne nehmen, das macht dich wieder fit.

Die drei stapfen durch den Schnee und kommen an einem einfachen Tisch aus Stein an, auf dem sich zwei zunächst undefinierbare weiße Gegenstände befinden.

Ehrwürdiger: Oh, anmaßende Sterbliche! Einer von euch, dem ich die Augen verbinde ... Wollt ihr nicht doch lieber von dem Rätsel zurücktreten?
Asterix: Nein, ich will das jetzt wissen!

Der Ehrwürdige verbindet Asterix, der vor dem Steintisch steht, die Augen.

Ehrwürdiger: Einer von euch beiden möge mir sagen, welches dieser beiden Wäschehäufchen mit "Olympia" gespült worden ist, "Olympia", dem Weichmacher der Götter.

Asterix betastet beide Wäschehäufchen.

Asterix: Das hier. Es ist so weich wie eine Feder.
Ehrwürdiger: Jawohl, er hat recht!

Der Ehrwürdige kommt mit einer Packung "Olympia" ins Bild; im Hintergrund hört man eine Trällermusik.

Ehrwürdiger: Diese Wäsche hier ist hart wie eine Nagelfeile, die Götter mögen das nicht. Aber mit "Olympia", dem Weichmacher, wird die Wäsche federweich, daunenweich, wolkenweich. (blickt nach oben) Oh, ihr Götter, habt ihr das eben gehört, ja? Dieser Sterbliche hat die richtige Antwort gegeben! Habt ihr es gehört?

Die Kamera fährt durch Wolkenschichten nach oben. Man hört den Ehrwürdigen noch leise rufen:

Ehrwürdiger: Habt ihr gehört?

Dann sieht man ein paar Götter auf drei Wolken sitzen. Auf einem Thron vorne sitzt Jupiter (mit ein paar Blitzen in der Hand), auf der Wolke dahinter eng zusammengerückt stehen Juno, Merkur (mit Flügelhelm und Merkurstab), Mars (in voller Rüstung) und Minerva (mit Helm und Stab). Venus liegt entblößt, aber auf dem Rücken davor, neben ihr sitzt Vulkan mit einem Amboß auf dem Schoß. Im Hintergrund auf einer kleinen Wolke liegt im Vollrausch Bacchus.

Jupiter: (ruft) Wir haben ja gehört, was du gesagt hast.
Merkur: Wie der kleine Gallier das rausgekriegt hat!
Venus: Hätte ich ihm gar nicht zugetraut. "Olympia" ist ein einmaliger Weichmacher. Du kriegst weiche Hände, hm ... weich wie Samt!
Mars: (grummelnd) Was soll ich denn damit?
Venus: Ist ja nicht jeder ein Reibeisen wie du!
Jupiter: Hört auf! Kein Streit!
Minerva: Ich hätte eine Frage, Jupiter. Kommen die Gallier denn nun zu uns in den Olymp, wenn sie ihre Aufgaben erfüllt haben?
Vulkan: (lispelt) Wir haben jetzt schon nicht mehr genug Platz!
Jupiter: Schluß jetzt! In den Olymp kommt man nicht rein, wie in eine Taverne!

Großaufnahme von dem schlafenden Bacchus. Der hat einen Schluckauf.

Jupiter: Aber ich muß euch ehrlich sagen, die fangen an, mich zu interessieren!

Jupiter schleudert einen Blitz. Unten auf der Erde, in einer weitgehend kahlen Landschaft, schlägt der Blitz in einen toten Baum ein. Der Baum bricht entzwei und fällt krachend auf die Erde.

XI. Die Ebene der Toten

Asterix, Obelix und Gaius Pupus kommen ins Bild.

Pupus: Rom ist nicht mehr weit, in dieser Richtung. Aber bevor man euch da reinläßt, müßt ihr diese Nacht auf diesem Feld verbringen.
Asterix: Du meinst, wie sollen hier übernachten? (gähnt) Keine schlechte Idee. Ich bin nämlich verdammt müde; die Prüfungen haben ganz schön geschlaucht. (gähnt)
Pupus: Auf eines möchte ich dich aber noch aufmerksam machen: Alle, die eine Nacht hier verbracht haben, sind vor Angst gestorben. Darum heißt die Gegend "Die Ebene der Toten". Also dann: Gute Nacht, und sterbt recht schön.

Pupus geht.

Obelix: Was für 'ne Kleinkinderschau mögen die hier wohl abziehen?
Asterix: (gähnt) Weiß ich nicht, ist mir auch völlig wurscht. Morgen früh müssen wir in Form sein, um nach Rom zu gehen und unsere nächste Prüfung kennenzulernen. (gähnt) Also: Gehen wir schlafen.

Asterix und Obelix durchstreifen ein wenig die Ebene.

Asterix: Hat keinen Sinn, weiter zu gehen. Legen wir uns hierhin.
Obelix: Du ... du meinst ...
Asterix: Gute Nacht, Obelix!
Obelix: Schlaf schön, Asterix!

Während die beiden einschlafen, erscheinen plötzlich in Nebelschwaden kleine Römerzelte auf der Ebene. Eine Trompetenfanfare ertönt wie aus dem Nichts - Obelix wacht auf. Ein Zenturio-Geist erscheint und ruft zu den Zelten:

Geist: Versammelt euch!

Aus den Zelten schreiten viele Geister-Legionäre.

Obelix: Klasse! Endlich Römer! Ooh, lauter kleine Römerchen nur für mich!
Geist: (ruft) Los! Kommt nach vorn!

Der die Legion anführende Zenturio geht in Obelix' Richtung.

Obelix: Psst! Wenn du weiter hier so'n Krach machst, weckst du nur den Asterix auf!

Der Zenturio schreitet durch Obelix hindurch - die Legionäre ebenfalls. Obelix versucht, diese Legionäre zu verprügeln, trifft jedoch ins Leere.

Geist: (lacht schauderhaft)

Obelix ist verblüfft.

Geist: Dreiecksformation!

Die Legionäre folgen den Befehlen, sich nach einer bestimmten Figur aufzustellen:

Geist: Herzformation! Bildet Karo! Pikformation! Formiert Kreuz! Abflug!

Die Legionäre entschweben gen Himmel. Obelix ist sichtlich erschöpft.

Geist: (lacht) Streng dich nicht so an, mein Dickerchen! Wir sind nämlich Gespenster! Richtige Geister! Wir suchen jede Woche dieses verfluchte Feld auf, wo wir durch den Wahnsinn der Menschen hingeschlachtet wurden. Und wir rächen uns, indem wir jeden angst machen, die es wagen, eine Nacht auf dieser Ebene zu verbringen! (lacht)
Asterix: He! Hört das nicht bald mal auf?

Asterix ist aufgewacht und kommt zu Obelix und dem Geist.

Asterix: Was soll dieser Heidenlärm?
Obelix: Och, reg' dich doch nicht auf, Asterix, das sind doch nur arme Hunde, die von wahnsinnigen Menschen kaputt gemacht wurden, und die dann immer mal wieder kommen, damit wir oder andere -
Geist: Nein, nein, nein, nein, das ist schon etwas anders. In Wirklichkeit sind wir nämlich Gespenster, die jede Nacht -
Asterix: Ihre Schauermärchen interessieren mich nicht! Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?
Geist: Ja - äh, nein. Hören Sie mir doch bitte mal -
Asterix: Sie werden mir jetzt zuhören! Wir sind gelaufen, schleudern den Speer, machen Ringkämpfe, widerstehen Priesterinnen, Zauberern, Köchen, Bestien, Angestellten, Krokodilen, Geistesschwachen und haben überhaupt noch nicht geschlafen. Also wenn Sie von uns was wollen, Sie alter Knochenkopf, dann kommen Sie gefälligst morgen wieder.

Asterix geht.

Obelix: Nehmen Sie ihm das nicht übel, er ist eben müde.
Asterix: (ruft) Wo bleibst du, Obelix?!

Obelix geht.

Geist: Ja, aber schließlich ist doch jetzt Gespenster-Time!
Asterix: (schreit) Ruhe, verdammt!

Der Geist verschwindet.

Finale

Asterix und Obelix gelangen nach Rom, wo sie auf auf die übrigen Dorfbewohner treffen, die ihnen nachgereist sind. Zusammen stellen sich die Gallier der letzten Prüfung im Circus Maximus: Cäsar hetzt Gladiatoren auf sie, die aber allesamt verprügelt werden. Danach werden wilde Tiere (Löwen, Tiger, Panther, sogar Elefanten) in die Arena gelassen, doch die Gallier dressieren die Tiere in Windeseile und führen diverse Zirkus-Nummern vor. Das Publikum ist begeistert; die letzte Prüfung ist bestanden.

Cäsar: Aufhören! Ihr sollt aufhören! - Gallier! Ihr habt alle Prüfungen bestanden, und mit Erfolg die zwölf Aufgaben gelöst, die ich euch aufgetragen hatte. Ihr müßt demnach Götter sein, und gegen die Götter bin ich machtlos. Ihr seid jetzt unsere Herren. Darum lege ich mein Schicksal und das von Rom in eure Hände.

Cäsar legt seinen Lorbeerkranz ab. Im Anschluß daran stehen die Gallier (in der Mitte Majestix mit dem Lorbeerkranz auf dem Kopf) für einen Bildhauer Modell.

Epilog

Julius Cäsar steht in dem Garten seiner Villa und begießt Blumen mit einer Gießkanne.

Erzähler: Die Großherzigkeit der Gallier gestattete Julius Cäsar, sich in ein stilles Häuschen zurückzuziehen, um dort ungestörte Tage zu verleben, fern von den Sorgen der Macht.

Kleopatra: Julius? Zu Tisch! Es ist angerichtet!
Cäsar: Wenn ihr wüßtet, was für eine ausgezeichnete Köchin Kleopatra ist!

Szenenwechsel: Auf der Insel der Freude läßt sich Gaius Pupus verwöhnen.

Erzähler: Was nun den rechtschaffenden Gaius Pupus betrifft, er hat sich seine Belohnung für seine treuen Dienste selbst ausgesucht.

Pupus: (lacht) Ich bin kitzlig!

Szenenwechsel: Im gallischen Dorf gibt es das obligatorische Festbankett.

Erzähler: Und in einem kleinen gallischen Dorf, das zum Zentrum des Weltalls geworden war, feierte eine Handvoll Freunde unter Sternen mit einem Festschmaus einen großen Sieg.

Obelix: Sind wir denn nun wirklich die Herren von Rom?
Asterix: Na klar. Von jetzt an können wir immer alles tun, (lacht) was uns gefällt!
Obelix: "Was uns gefällt"?

Obelix verschwindet und erscheint auf der Insel der Freude, um sich dort verwöhnen zu lassen.

ENDE

Der Vergleich zwischen der deutschsprachigen Synchronfassung und dem französischen Original wurde mit Hilfe des französischen Buchs zum Film erstellt: Goscinny, René / Uderzo, Albert: Les 12 travaux d'Astérix, Neuilly-sur-Seine 1976

Mit freundlicher Erlaubnis von Sven Haarmann.


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