Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

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bdhk
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Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag bdhk »

Hallo,

ich habe ja bereits an anderer Stelle geschrieben, dass ich mich derzeit vom Nur-Leser zum moderaten Sammler entwickele. Konkret heißt das, dass ich mich entschieden habe, dass neue Titelbilder ein Album "sammelwürdig" machen, Sonder- und Jubiläumsausgaben auch ohne Coveränderung ebenfalls, redaktionelle Änderungen, veränderte Backlists, Veränderungen im Impressum, Preise, Auflagen etc. hingegen nicht. Alles Softcover.

Sprich (korrigiert mich, wenn ich falsch liege): Es gibt drei Serien (von jüngeren Bänden logischerweise nur zwei oder eine), plus Sonder- und Jubiläumsausgaben mit zusätzlichen Seiten, plus Erstauflage Sichel, plus Erstauflage Kleopatra, plus "Säulencover" Kleopatra, plus "Caesarcover" Olympia.

Die trudeln jetzt so langsam bei mir ein, und sowie sie dies tun, ergeben sich ab und an kleinere Fragen, die ich gerne in die Runde stellen möchte:

0.: Was haltet Ihr von meinem Ansatz, bzw. welche anderen Ansätze verfolgt Ihr?

1.: Wie kommt es, dass manche Sonderausgaben so schwer oder teuer zu bekommen sind? Die zwei Beispiele sind Tour und Olympia. Letztere wird auf den von mir frequentierten Online-Marktplätzen (eBay, Amazon, booklooker, ZVAB) durchaus angeboten, allerdings für 40 bis 50 Euro, was ich für einen so neuen Band recht sportlich finde. Erstere scheint komplett vergriffen zu sein. Wenn sie mal auftaucht, ahne ich schlimmes, nämlich Preise nördlich von 50 Euro.

2.: Zur Sonderausgabe Briten: Da ich sie eingeschweißt habe und es so verstehe, dass ich diesen Originalzustand nicht aufbrechen darf, da mich sonst "echte" Sammler für einen Häretiker halten: Sind die Texte in den Sprechblasen gedruckt oder in Handlettering? Und, daran anknüpfend, ist sie somit eher der zweiten oder der dritten Serie zuzuordnen? (Ganz prosaischer Hintergrund: An welcher Stelle soll ich sie ins Regal stellen? ;-) )

Danke im voraus für Euren Input.
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WeissNix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag WeissNix »

Ich bin kein Sammler, daher will ich mich mit derartigen Fragen gar nicht beschäftigen und kann sie auch nicht beantworten.

Aber vielleicht hilft Dir Michaels Seite für erste Recherchen weiter, falls Du sich noch nicht kennst:
https://www.michael.striewe-online.de/?id=31
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bdhk
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag bdhk »

Ja, danke, die hatte ich schon gefunden im Zuge meiner Einarbeitung in das Thema. Das ist total spannend, was der Forumskollege da an Informationen zusammengetragen hat, ich könnte lange schmökern. Aber nur passiv - denn das ist gerade das, was ich mir für mich gerade nicht vorstellen kann: von jedem der 38 Bände 20 Exemplare im Schrank stehen zu haben.
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WeissNix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag WeissNix »

Soviele Schränke hätte ich gar nicht...
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Nullnullsix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag Nullnullsix »

Ich bin auch kein Hardcore-Sammler, deshalb auch von mir nur ein paar Anmerkungen, statt konkretem Beantworten der Fragen:

1.) Möchte ich an der Stelle noch auf meine EVT-Seite hinweisen, in der zumindest mal 'bedeutende Varianten' gelistet sind: http://onliver.de/zaxxene/evt_self.html

2.) Zur Sonderausgabe Briten: Du hast die in eingeschweißt? - Kiosk-Ausgaben sind in der Regel nicht eingeschweißt... - aber jetzt, wo Du's sagst, erinnere ich undeutlich, dass da ne Folie drumrum war... *nachguck*: Ja, das war aber nicht eingeschweißt, sondern ein Folien-Umschlag, den man ohne weiteres öffnen und wieder verschließen kann. Man muss nur beim Entnehmen des Inhalts (Poster plus Album) ein bisschen aufpassen, dass man nicht am Klebestreifen der Umschlag-Lasche hängen bleibt.

3.) ""Tu, was Du willst" soll das Gesetz sein." hat ich-weiß-nicht-mehr-wer mal gesagt. Will hier sagen: Bei Lichte betrachtet sind so manche Do and Don'ts von Sammlern ziemlich bescheuert: Da geht es dann nicht mehr darum, etwas Schönes als solches zu genießen, sondern es zu HABEN, nicht zu benutzen, um nur ja keinen Zustandsverlust zu bekommen. Wenn mans aber nicht benutzt, hat man auch nichts davon, dass es schön ist und braucht es im Grunde gar nicht. Das gibts auch bei Plattensammlern, die ganz stolz auf ihre Vinyl-Scheiben sind, diese aber nie abspielen, weil sie 'dafür zu schade sind'. - Sammlertum treibt zuweilen völlig irrsinnige Blüten. Oder auch bei Wein: Die teuersten Weine WAREN mal besonders gute Weine, sind aber inzwischen längst gekippt und völlig ungenießbar, taugen nur noch als Geld-, bzw. Wertanlage. Aber Weine sind zum Trinken da, Platten, um gehört und Comics, um gelesen zu werden. Wenn man diese den Dingen immanente Bestimmung ignoriert, degradiert mans zur schnöden Wertanlage, was die Sachen völlig austauschbar macht und man kann sein Geld dann auch genauso gut in Immobilien, Gold, Aktien, usw. anlegen.
Kurz:Kümmer Dich nicht darum, was andere Sammler von Dir denken könnten, fetz Verschweißungen auf, wie es Dir gefällt. Und stell die Sachen da ins Regal, wo sie nach Deinen Sortierkriterien hin gehören. Denn Deine Sortierregeln dienen für Dich vermutlich am besten dazu, Gesuchtes wieder zu finden, und nur zu diesem Zweck (leichtes Wiederfinden) sortiert man Dinge.

4.) Zu den Preisen von Tour und Olympia: Ich hab keine Ahnung! Aber auch das folgt wohl ein Stück weit den seltsamen Gesetzen von Sammlertum: Da ist alles dann eben soviel wert, wie ein verrückter Sammler bereit ist, dafür zu bezahlen. - Oft ist das aber auch völlig an allen Realitäten vorbei und/oder entbehrt jeglicher Logik oder Vernunft. Ich verweise in dem Zusammenhang immer gerne darauf, dass seinerzeit der Ludolff-Comic bei eBay mit dem Attributen 'selten' und 'rar' für dreistellige Beträge wegging, während es den Band zwei Klicks weiter noch völlig regulär zum normalen VK beim Original-Verlag zu bestellen gab. Jeder 'Spekulant' braucht eben einen Dummen, der auf ihn hereinfällt und je nach Dreistigkeit des Anbieters reicht es dann zuweilen schon, wenn er nur einen einzigen Dummen findet. Die aber sterben ja bekanntlich auch nicht aus. Wie auch im Zusammenhang mit Corona kürzlich in einem Sketch wieder treffend festgestellt wurde: Person A: "Im Radio haben sie gesagt, es hilft nur noch gesunder Menschenverstand...". Darauf Person B: "Dann sind wir alle verloren!"

5.) Aus der Erinnerung, also ohne nachzugucken: Der Briten-Band war glaub ich der letzte, der noch Maschinen-Satz hatte. Er erschien (2012) aber erst NACH der Erstausgabe von Gallien in Gefahr (2005), der als Erster das 'Pseudo-Hanlettering' hatte. Aber eben auch VOR der kompletten Neubearbeitung der Serie, die, siehe meine EVT-Seite, 2013 erfolgte.
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WeissNix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag WeissNix »

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21 3.) ""Tu, was Du willst" soll das Gesetz sein." hat ich-weiß-nicht-mehr-wer mal gesagt. Will hier sagen: Bei Lichte betrachtet sind so manche Do and Don'ts von Sammlern ziemlich bescheuert: Da geht es dann nicht mehr darum, etwas Schönes als solches zu genießen, sondern es zu HABEN, nicht zu benutzen, um nur ja keinen Zustandsverlust zu bekommen. Wenn mans aber nicht benutzt, hat man auch nichts davon, dass es schön ist und braucht es im Grunde gar nicht.
:-D Erinnert mich an die Leute, die Ihr Essen erst fotografieren und in den diversen Netzwerken posten, bevor sie es - inzwischen erkaltet - dann doch, allerdings mit weniger Genuß, essen... (um in den schlimmeren Fällen dann dem Restaurant in eben diesen Netzwerken eine miese Bewertung wegen des nicht mehr richtig warmen Gerichts aufzudrücken).
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Nullnullsix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag Nullnullsix »

Ja. Oder die Unsitte, Ereignisse, die man unmittelbar und itensiv erleben könnte (zB Konzerte), nur noch durch die Linse des Smartphones zu sehen, dabei ein entsprechendes Video zu drehen und statt 'sich dem Erlebnis hinzugeben', sie es gar nicht mehr richtig mitkriegen, weil ein Großteil ihrer Aufmerksamkeit davon beansprucht wird, dass das Bild scharf ist, der Bildausschnitt stimmt usw. - Wobei sie dann alles, was vom Video nicht erfasst wird auch komplett nicht mitkriegen... ("Ich hab das alles mitgemacht und war doch nicht dabei...")
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag bdhk »

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21Möchte ich an der Stelle noch auf meine EVT-Seite hinweisen, in der zumindest mal 'bedeutende Varianten' gelistet sind: http://onliver.de/zaxxene/evt_self.html
Ja, danke, die Seite war mir tatsächlich hilfreich dabei, einmal initial festzulegen, welcher Unterschied bedeutsam genug sein sollte, um "Sammelwürdigkeit" auszulösen.
Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21das war aber nicht eingeschweißt, sondern ein Folien-Umschlag
Ja, das meinte ich, da habe ich mich undeutlich ausgdrückt.
Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21den man ohne weiteres öffnen und wieder verschließen kann.
Ein richtiger Profi erkennt das bestimmt, und dann ist mein Heft nichts mehr wert ;-)

Nein, Spaß beiseite, Du hast natürlich recht:
Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21taugen nur noch als Geld-, bzw. Wertanlage. Aber Weine sind zum Trinken da, Platten, um gehört und Comics, um gelesen zu werden. Wenn man diese den Dingen immanente Bestimmung ignoriert, degradiert mans zur schnöden Wertanlage
Sehe ich genauso, nur habe ich genau diesen Band nur wegen des anderen Titelbildes gekauft. Den genieße ich somit auch im originalverpackten Zustand.
Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21stell die Sachen da ins Regal, wo sie nach Deinen Sortierkriterien hin gehören. Denn Deine Sortierregeln dienen für Dich vermutlich am besten dazu, Gesuchtes wieder zu finden, und nur zu diesem Zweck (leichtes Wiederfinden) sortiert man Dinge.
Stimmt, nur ist genau das mein Problem:

Sortierregel ist

1.: 1 bis 38 französisch
2.: 1 bis 30 deutsch 1. Serie
3.: 1 bis 34 deutsch 2. Serie
4.: 1 bis 38 deutsch 3. Serie
5.: deutsch Jubiläums- und Sonderausgaben mit Extraseiten
6.: ausländische Ausgaben
7.: deutsche Bände mit Textvarianten
8.: deutsche Bände mit anderen Auflagen aber identischem Text
9.: Dubletten.

Gehört jene Briten-Ausgabe nun in 3 oder 4? (Ja, etwas zwanghaft, ich weiß ;-) )
Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21Zu den Preisen von Tour und Olympia: Ich hab keine Ahnung! Aber auch das folgt wohl ein Stück weit den seltsamen Gesetzen von Sammlertum: Da ist alles dann eben soviel wert, wie ein verrückter Sammler bereit ist, dafür zu bezahlen. - Oft ist das aber auch völlig an allen Realitäten vorbei und/oder entbehrt jeglicher Logik oder Vernunft.
Schon klar. Ich meinte eher, weshalb denn von Olympia und Tour so wenige bzw. gar keine angeboten werden, dass sich die wenigen Verrückten finden und verrückte Preise zahlen. Ist die Auflage geringer, ist die Nachfrage höher (weshalb?), wurden sie nur kurz verkauft? Weshalb kann ich Belgier und Odyssee jederzeit für den Normalpreis kaufen, Olympia nur zum Mondpreis und Tour gar nicht?

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 02:21Der Briten-Band war glaub ich der letzte, der noch Maschinen-Satz hatte. Er erschien (2012) aber erst NACH der Erstausgabe von Gallien in Gefahr (2005), der als Erster das 'Pseudo-Hanlettering' hatte. Aber eben auch VOR der kompletten Neubearbeitung der Serie, die, siehe meine EVT-Seite, 2013 erfolgte.
Das ist ja spannend, danke für die Information. Hmm, also ein "Hybrid": Denn das Cover, insbesondere die dort exakt gleiche Schrift, entspricht im Stil klar der dritten Serie. Aber gut, solche Hybride sind ja möglich, vgl. das von Dir genannte Gefahr (noch zweite Serie, aber schon Schrift im Handlettering-Stil). Das war mir noch nie aufgefallen, also auch dafür danke. Bei Geburtstag ist es übrigens ebenso.
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Maulaf
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag Maulaf »

bdhk hat geschrieben: 17. Dezember 2020 00:28 Hallo,
Wie kommt es, dass manche Sonderausgaben so schwer oder teuer zu bekommen sind? Die zwei Beispiele sind Tour und Olympia.
Hallo,
meinst du bei Olympia eine von diesen Ausgaben:
Olympia01.jpg
Olympia02.jpg
Viele Grüße
Gregor
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag bdhk »

Nein, diese von 2016, mit den redaktionellen Sonderseiten:

https://images-na.ssl-images-amazon.com ... 3,200_.jpg

"Zusätzlich wurde anlässlich der Sommerspiele 2016 in Brasilien eine Sonderauflage als Soft- und Hardcover mit 16 zusätzlichen Seiten Über die Entstehungsgeschichte des Bandes veröffentlicht."
https://www.comedix.de/medien/lit/aster ... sgaben.php
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Nullnullsix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag Nullnullsix »

bdhk hat geschrieben: 18. Dezember 2020 19:33 (...)

Sortierregel ist

1.: 1 bis 38 französisch
2.: 1 bis 30 deutsch 1. Serie
3.: 1 bis 34 deutsch 2. Serie
4.: 1 bis 38 deutsch 3. Serie
5.: deutsch Jubiläums- und Sonderausgaben mit Extraseiten
6.: ausländische Ausgaben
7.: deutsche Bände mit Textvarianten
8.: deutsche Bände mit anderen Auflagen aber identischem Text
9.: Dubletten.

Gehört jene Briten-Ausgabe nun in 3 oder 4? (Ja, etwas zwanghaft, ich weiß ;-) ) (...)
Öh... - Nach Deinen Sortierregeln würde sich mir eher die Frage stellen, ob in 5 (weil Sonderausgabe, wenn auch ohne Extraseiten) oder 7 (weil zwar keine Text- aber (Cover-)Bild-Variante)... - Aber wenn sich bei Dir die Frage auf 3 oder 4 zuspitzt, würde ich die Backcovergestaltung/Backlist ausschlaggebend definieren...

In der Tat hab ich selbst auch noch keine finale Lösung zur Sortierung und sortier das immer mal wieder um: Mal alle Bände in Originalchronologie und darin dann die 'Sonderausgaben' nach Auflage aufsteigend hintereinander, dann mal wieder alle Bände unabhängig der Chronologie nur nach Erscheinungsdatum, dann ähnlich wie bei Dir (aber nur ähnlich, weil ich zwar die frz. Bände nicht hab, dafür aber diverse Mundart sowie die Weltbild-Ausgabe und diverse Parodiebände und Raubdrucke), dann wieder ganz anders... Meist änder ich auch die Reihenfolge je nachdem, was ich für 'Neuzugänge' habe, bzw. welche Lücken ich (antiquarisch) fülle.

Manchmal ist das Umsortieren aber auch relativ einfach, weil ich die Bände in Schubern aufbewahre und manchmal dann nur die Reihenfolge der Schuber ändern muss, die Bände innerhalb der einzelnen Schuber aber bleiben können, wie sie sind... :-D
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Comedix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag Comedix »

Selten hat ein Thema besser in die Sammlerecke gepasst als dieses. Ich habe meine Sammelleidenschaft aus Platzgründen vor ein paar Jahren aufgegeben. Da habe ich schon mal den letzten fehlenden Band der blauen Werkedition für 75 Euro gekauft. Wenn es die einzige Ausgabe ist, die noch fehlt, dann nutzt man schon mal eine unvernünftige Minute.

Inzwischen ist vieles verkauft und die regulären Hefte dienen mir nur noch zur Recherche, zumal der Verlag keine Rezensionsexemplare mehr rausrückt, wenn meine Hefte zerfleddert sind.
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag WeissNix »

Comedix hat geschrieben: 19. Dezember 2020 10:29 ...zumal der Verlag keine Rezensionsexemplare mehr rausrückt, wenn meine Hefte zerfleddert sind.
Der Verlag hätte eigentlich keine Sammler verdient, die immer zwanghaft das x-fach aufgekochte Zeug meinen kaufen zu müssen; ich gebe mein Geld lieber anderen, insbesondere kleineren Verlagen, die Herzblut dahingehend vergiessen, uns andere, nicht minder gute Werke auf Deutsch anzubieten. Und trinke nicht den zigsten Tee, der aus dem immer gleichen alten Beutel aufgegossen wurde.

Was ich da mitunter schon an Perlen entdeckt habe, ist an anderer Stelle hier zu lesen.
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag bdhk »

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 23:45Öh... - Nach Deinen Sortierregeln würde sich mir eher die Frage stellen, ob in 5 (weil Sonderausgabe, wenn auch ohne Extraseiten)
Habe ich überlegt, aber dann komme ich zu der Frage, ob das Kleopatra-Säulencover eine Film-Sonderausgabe oder einfach nur eine Zwischenversion in der zweiten Serie ist. Wurde hier schon diskutiert, das habe ich gesehen.

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 23:45oder 7 (weil zwar keine Text- aber (Cover-)Bild-Variante)...
Das Argument ist gut. Geradezu bestechende Logik. Aber das Titelbild ist ja wie gesagt mein Hauptkriterium für die Frage der Sammelwürdigkeit. Da kann ich es nicht einfach nur als Variante unter "ferner liefen" kategorisieren.

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 23:45Aber wenn sich bei Dir die Frage auf 3 oder 4 zuspitzt, würde ich die Backcovergestaltung/Backlist ausschlaggebend definieren...
Dann wäre die Briten-Sonderausgabe Teil der zweiten Serie, wenn ich das richtig sehe, trotz Verpackung ;-)

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 23:45ich zwar die frz. Bände nicht hab, dafür aber diverse Mundart
Die sind mir zu ausufernd. Ich habe überlegt, die hiesige Mundart aufzunehmen, bin dann aber wieder bei der Ursprungsfrage dieses Threads gelandet: Warum ist Över't wiede Water vergriffen?

Nullnullsix hat geschrieben: 18. Dezember 2020 23:45sowie die Weltbild-Ausgabe und diverse Parodiebände und Raubdrucke)
Das Stichwort Raubdruck bringt mich zu meinem Kauka, der bisher einfach verschämt in einer Kiste liegt. Da habe ich noch keinen Plan, wie ich den dauerhaft aufbewahre.

Comedix hat geschrieben: 19. Dezember 2020 10:29Ich habe meine Sammelleidenschaft aus Platzgründen vor ein paar Jahren aufgegeben. Da habe ich schon mal den letzten fehlenden Band der blauen Werkedition für 75 Euro gekauft. Wenn es die einzige Ausgabe ist, die noch fehlt, dann nutzt man schon mal eine unvernünftige Minute.
Da habe ich insofern Glück, dass ich jetzt nach langer Pause wieder einsteige: Werk-, Ultimate und sonstige (mehr oder weniger geldschneiderische) Editionen sind einfach an mir vorbeigegangen. Selbst wenn ich jetzt mit dem Gedanken spielte, mir eine solche nachträglich zuzulegen, wäre das einfach zu teuer.

Nun, antiquarisch auffüllend, jeden Band einmal zu kaufen, war klar und absolut erschwinglich. Das einzige Zugeständnis, das ich mir darüber hinaus gemacht habe, waren eben wie gesagt die drei Hauptserien komplett zu machen. Das wäre nicht "nötig" gewesen, hielt sich aber auch noch im Rahmen.

Was ich mir perspektivisch mittelfristig noch vorstellen könnte, wären Erstauflagen (da dürfte noch etwa ein Drittel fehlen) - aber da tut die von Gallier natürlich weh.

WeissNix hat geschrieben: 19. Dezember 2020 13:23trinke nicht den zigsten Tee, der aus dem immer gleichen alten Beutel aufgegossen wurde.
Hey, so eine Ferrari-Sammlung kostet auch Geld ;-)

Ich habe jetzt vollständig antiquarisch zugeschlagen. Meine zukünftigen Teebestellungen direkt vom Verlag werden neue Bände und neue Sonderausgaben sein. Damit kann ich leben. Naja, und irgendwann wird dann auch ein viertes Design kommen. Mal gucken...
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Nullnullsix
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Re: Fragen zu selten/teuer angebotenen Alben, insbesondere Sonderausgaben

Beitrag: #Beitrag Nullnullsix »

Tipp: Statt Asterix in der x-ten Version zu kaufen: Für EINE Version entscheiden, auf diese beschränken und dann mit Lucky Luke eine ZWEITE SERIE sammeln ;-)

PS: Wie auch bei Asterix hab ich Lucky Luke allerdings in mindestens zwei Komplett-Ausgaben (SC und GA). Da ich aber auch zwei Söhne habe, die den ganzen Kram mal erben werden, hab ich da für zwei Ausgaben auch n guten Grund :D
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