Asterix und die Flut

Das Asterixtitel-Spiel der Forum-Mitglieder: Erfinde deine eigene Asterix-Geschichte mit einem vorgegebenen Titel.

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Comedix
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Asterix und die Flut

Beitrag: #Beitrag Comedix »

Das Abenteuer startet mit tristem Regenwetter und den sehr vom Wetter gefrusteten Dorfbewohnern, die versuchen sich mit Tierhäuten vor dem Dauerregen zu schützen, während sie ihrer Arbeit nachgehen. Auf der ersten Seite jammern in allen Paneelen verschiedene Protagonisten über die grauen Tage, die schon seit Wochen die Küste der Bretagne in ihrem Bann haben.

Die Bewohner an der bretonischen Küste sind die starken Gezeiten ja gewohnt, aber inzwischen gehen die Wassermassen auch am Meer kaum zurück. Haematopix, der als Austernzüchter im Dorf wohnt, kann schon seit Tagen keine Ernte mehr einbringen. Auch Verleihnix sorgt sich um seine Ware, die kaum noch den Weg aus Lutetia durch die inzwischen schlecht befahrbaren Wege findet.

Im letzten Panel der ersten Seite ist ein blonder Gallier mit Igelfrisur zu sehen, der apathisch den Text

"Wann kommt die Flut - über mich
Wann kommt die Flut - die mich berührt
Wann kommt die Flut - die mich mit fortnimmt
In ein anderes großes Leben - irgendwo"

rezitiert und das Hauptthema der Geschichte unheilschwanger vorhersagt.

Auf der nächsten Seite wird deutlich, dass nicht nur die Gallier unter den Regenmassen leiden. Auch der Zenturio Mosentmichelus im benachbarten Römerlager Aquarium kann seine Legionäre kaum noch motivieren. Dicke Pfützen im Lager erschweren die Arbeit und sorgen reihenweise für maritime Anspielungen im Lageralltag.

Im Laufe der zweiten Seite frischt zudem der Nordwestwind auf, der dafür sorgt, dass das Meer deutlich über den üblichen Level steigt und als dann auch noch nachts der Vollmond in einem Bild zu sehen ist, wird deutlich, dass das Unheil seinen Lauf nimmt: Das Meer tritt erstmals über die Dünen. Der Hahn versucht das Dorf mit einem Hahnenschrei zu warnen.

Als Obelix am nächsten Morgen aus dem Bett steigt und mit den Füßen knöcheltief im Wasser steht, wird klar, dass die Lage ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Troubadix bekommt von diesem Desaster zu Beginn der Geschichte in seinem Baumhaus natürlich nichts mit und flucht über die übliche Hektik der Kulturbanausen. Die Sorge ist berechtigt, denn es ist ja bekannt, dass sein Gesang den Regen begünstigt und das kann nun niemand gebrauchen.

Asterix und Obelix werden beauftragt, den Druiden Barometrix am Rande des Druidenwaldes aufzusuchen, weil sie hoffen, dass er es nicht nur regnen lassen kann, sondern auch weiß, wie man diesen wieder eindämmen kann. Leider erfolglos. Währenddessen tauchen die Legionäre von Aquarium beim gallischen Dorf auf. Bevor jedoch Alarm ausgelöst wird, wird klar, dass sie ausnahmsweise um die Hilfe der Gallier bitten, denn das Lager ist inzwischen schon bis zur Hüfte unter Wasser.

Gemeinsam schleppen also die Gallier und die Römer Sandsäcke, versuchen mit der Hilfe des Zaubertranks Hinkelsteine aufzuschichten und so einen Damm zum Meer zu errichten. Dem Römer Huverdammus kommt dabei kurz der Gedanke, dass man ja versuchen könnte, sich diese Kraft des Wassers nutzbar zu machen.

Als Höhepunkt des Abenteuers bricht der gerade gebaute Damm und überschwemmt das Dorf, zerstört dabei verschiedene Hütten. Idefix kann gerade eben noch gerettet werden. Die Lage scheint aussichtslos. Doch gerade als die Hoffnung verloren scheint, tauchen auf den Wegen zum Dorf verschiedene Karren auf, die als Anspielung auf internationale Hilfsorganisationen bspw. die stilisierten Zeichen der Malteser, des roten Kreuzes und Samariter tragen. Als die Helfer auftauchen, scheint auch die geschlossene Wolkendecke aufzureißen und der Regen weniger zu werden.

Mit der gemeinsamen Kraft schaffen sie es, die Flut einzudämmen und das Wasser zurückzudrängen. Am Ende gibt es jeweils im Römerlager und im gallischen Dorf ein Abschlussessen. Für ein gemeinsames Essen reicht die Freundschaft dann doch nicht ...

Die nächste Geschichte trägt den Titel "Asterix und der Sonnentempel"
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WeissNix
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Re: Asterix und die Flut

Beitrag: #Beitrag WeissNix »

Comedix hat geschrieben:
11. Dezember 2019 17:32
Im letzten Panel der ersten Seite ist ein blonder Gallier mit Igelfrisur zu sehen, der apathisch den Text

"Wann kommt die Flut - über mich
Wann kommt die Flut - die mich berührt
Wann kommt die Flut - die mich mit fortnimmt
In ein anderes großes Leben - irgendwo"

rezitiert und das Hauptthema der Geschichte unheilschwanger vorhersagt.
Wer den "Soundtrack" nicht kennt:
https://www.youtube.com/watch?v=vIOSucOj2_k ;-)

Sehr schön von einem Song inspirieren lassen; was geschähe eigentlich, sänge erst Troubadix den und nicht Witt und Heppner? hehehe
bis repetita non placent! - Nazis soll man Nazis nennen!