Astyrêk (Arbeitstitel)

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Moderator: Iwan

Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Bis die Antwort kommen würde, würde es noch ein Weilchen gehen, Also widmete sich Astyrek nun voll und ganz seinem Training, da für ihn der „Fall wahnsinniger Papa“ nun abgeschlossen war.
Astyrek und Lügnix erfuhren viel über die Lebensweisen des anderen. Einmal fragte Astyrek Lügnix nach dem Vorbild bei der Heldenerziehung. „Philoktet aus der griechischen Mythologie.“ war die Antwort.
Was das Training selbst anbelangte: Körperliches Training, viel Bildung, Abgewöhnen von Ängsten, Meistern von Gefahren, trimmen von Unabhängigkeit und Prägung des Gerechtigkeitssinn waren Lügnix sehr wichtig. ‚Über die Welt nachdenken, sie zu überblicken und etwas für sie tun’ ist das Motto von Lügnix und seinem Unterricht.
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Wie gesagt, Astyrek sah den „Fall Asterix“ als abgeschlossen. Was sich mit der Antwort des internationalen Druidenverbands änderte. Er las vor:

"Sehr geehrter Mr. Astyrek!

Wir nehmen an, sie haben die Information, das das Gegenmittel zu dem Trank der Irren noch erhältlich sei, aus der Liste der Zaubertränke des Druidenverbands. Letztere ist leider längst nicht mehr aktuell. Wir arbeiten an einer Aktualisierung. Jedenfalls ist das Gegenmittel verloren gegangen. Wir bedauern das sehr und geben ihnen ausnahmsweise die Liste der Zutaten zu dem Trank. Bringen sie diese zu einem Lager des internationalen Druidenverbands, damit wir das Gegenmittel brauen können. Für letzteres brauchen wir:
...Potz Donner!"

Es kam eine elendslange Liste diverser Zutaten aus allen mögliche Ländern. Gallien...Helvetien...Germanien...Britannien...Rom....die Länder im Norden...Belgien...Ägypten...Griechenland...Kaledonien...unw. unf.

Astyrek, mittlerweile schon ziemlich so, wie es sich Lügnix am Anfang gewünscht hatte, beendete sein Training um sich aufzumachen. Als erstes würde er in sein Heimatdorf gehen, damit Miraclix ihm Misteln mit der Sichel schneiden konnte.
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Hey Erik! wenn du jetzt nicht weitermachst mit deiner Kritik, kommst du überhaupt nicht mehr mit!
****************** ******* ******
Astyrek war vom Äußeren wieder ein Gallier. Lügnix hatte ihm ein weites Hemd, einen Umhang, eine neue Hose und Waffen gegeben. Als er pfeifend in das Dorf marschierte, wurde er natürlich von Miraclix, Latraviata, Xilebo, Gibdirgarnix (Sohn von Verleihnix) und den ganzen anderen Dorfbewohnern (außer Asterix) aufs herzlichste begrüßt. Astyrek umarmte seine Mutter, bei den anderen winkte er ab: „Ich muss sofort unseren Druiden sprechen“
Miraclix nahm Astyrek, der eng mit ihm befreundet war, mit in seine Hütte. „Wo drückt der Schuh, Kind?“ fragte der alte und weise Mann. Und Astyrek berichtete ihm alles.
„Hm, ja, ja...“ murmelte Miraclix, während Astyrek berichtete. „Du willst, das ich mit meiner Sichel dir Misteln schneide, damit diese Zauberkräfte erlangen? Das ließe sich machen.“
idefix

Beitrag: #Beitrag idefix »

die geschicte ist besser als meine das muss ich zugeben :smile:
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

hihi danke...hast du die ganze geschicte gelesen???

ps: das ist naütrlich nur eine rohfassung sie wird noch überarbeitet
bsp: aus dem "wir befinden uns im jahre 50. v. chr." macht ich "wir befinden uns NOCH im jahre 50. v. chr.
hihi wuff gruß verleihnix
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Miraclix fuhrt fort: „Aber gratis ist nun mal nichts.“
„Ich habe noch keine Sesterzen verdient“ sagte Astyrek enttäuscht.
„Keine Angst, ich brauche kein Geld. Du brauchst mir nur einen kleinen Gefallen tun...“
„Ich fürchte mich vor nichts.“
„Dann koste meinen neuen Trank.“
Astyrek musste das Risiko eingehen, sonst blieb sein Vater für immer ein Giftgreis.
Er nippte vorsichtig an dem Trank und dann geschah das unbegreifbare:...

Das wars leider schon für heute, hab zu viel zu tun (das ist ja nicht mein einziges Projekt)
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Astyrek war plötzlich "weg". Es war nicht so, das er gegangen war. Es war auch nicht, das ihn der Zaubertrank an eine andere Stelle versetzt hatte, ihn durch die Zeit reisen lassen oder ihn gar aufgelöst hatte.
Er war einfach weg. Genauer gesagt erwa schon immer weg, denn es hatte ihn nie gegeben. Wie hätten sich den die Dinge ohne ihn entwickelt? Sehen wir nach...eigentlich nicht anders. Xilebo und Miraclix hatten andere Freunde, Asterix war genauso ein Giftgreis, hatte aber einen anderen Sohn. Einem Sohn, dem eine ähnliche Geschichte wie die von Astyrek passiert ist, der genau das selbe gelernt hat, der genau das selbe durchgemacht hat. Der aber Sache aus einem anderen Standpunkt betrachtete.
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idemix
AsterIX Druid
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Beitrag: #Beitrag idemix »

Angesichts dessen, dass es in den regulären Bänden Zaubertränke gibt, die einen bunt werden lassen, die "akute Ballonitis" inkl. Verkleinerung hervorrufen, die Schwerelos machen, usw.usf. (und gar nicht erst zu reden von den Klonen im Realfilm...) kann es wohl auch einen Trank mit so einer Wirkung geben, wie du sie beschreibst.

Wie schon Schandadh gesagt hat: "Ich glaube nicht an diese Art Wunder, o mein göttlicher Meister! Einen Teppich zum Fliegen zu bringen, einverstanden, aber es regnen zu lassen, nein, das ist Science-fiction!" Wollte nur anmerken, dass ich kein Freund von zuviel Science-fiction in den Abenteuern bin. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Dann mach mal weiter, Verleihnix! Ist spannend geworden, deine Geschichte!
:idefix: wuff! wuff! JAUL? JÅUL! GRRRØØØÅÅRRR! :wuff:

Und so was schimpft sich Lyriker!
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Hallo,

vielen Dank für das fleißige Warten, ich hatte sehr viel zu tun (hab auch noch andere Projekte). Ihr müsst nur noch bis Samstag aushalten, dann kommt wieder eine geballte Ladung Story. Im übrigen würde ich mich freuen, wenn Erik die bisherige Story in den nächsten Tagen detailreich kommentiert, sonst kommt er nicht mehr mit.
Wollte nur anmerken, dass ich kein Freund von zuviel Science-fiction in den Abenteuern bin. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Da hast du vollkommen recht. Das ist auch einer der Gründe, weswegen ich den Band 33 verabscheue. Es wird keine Science-fiction mehr in der Story vorkommen.

Verleihnix
Verleihnix

Fortsetzung

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Wieso sollte er diesen Zutaten aus den vielen Ländern nachjagen? Sein Vater, sein Dorf, ja, die ganze Welt war ihm egal geworden. Er hatte schwere psychische Schäden durch seine Abenteuer erlitten, da er die unglaubliche Härte von Astyrek nicht hatte. Doch die Dorfbewohner erinnerten sich immer voller Kummer an den lieben Asterix aus den Berichten ihrer Eltern, wenn sie den Giftgreis durchs Dorf gehen sahen.
Kikix

Beitrag: #Beitrag Kikix »

Hey, hey" Etwas verwirrend das ganze, aber seeeeeeeeehhhhhhhhhhhhhhr
Spannend! Bitte weiterschreiben!


Greetz

Kikix
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Der neue Teil mag Verwirrung von unendlichem Ausmaß stiften, aber keine Sorge, es klärt sich alles.

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Das Schicksal des Sohnes von Asterix, der nun statt Astyrek da war, ging verloren. Die Überlieferungen wiedersprechen sich: Die einen behaupten, er sei entführt worden, die anderen, er sei den römischen Legionen beigetreten. Es war auch nicht so wichtig.
Jedenfalls bildeten einige Dorfbewohner einen Geheimbund. Xilebo entwendete Asterix Sohn kurz vor dessen Verschwinden die Zutatenliste. Nun wurde jedes Mitglied des Bundes beauftragt, eine bestimmte Zutat aufzutreiben. Die aufregenden Abenteuer bei der Suche nach diesen Zutaten sollen aber ein anderes Mal erzählt werden.

Nach exakt einem Jahr traf sich der Bund, wie vereinbart, wieder in seinem geheimen Schlupfwinkel. Jeder hatte seine Zutat längst, und so verständigten sie den internationalen Druidenverband. Eine Woche später holte Xilebo dort einen dampfenden Kessel sowie das Rezept der Zubereitung ab. Mit seiner riesigen Kraft stürmte er Asterix Haustür. Den dampfenden Kessel in der Rechten, blieb er wie versteinert stehen, denn der Anblick, der sich ihm in der Hütte Asterix’ bot, ließ ihn erstarren...
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Kein Mensch hatte mehr daran gedacht, dass Asterix seit über 5 Monaten nicht mehr seine Hütte verlassen hatte und dass keiner ihn besucht hatte. Der Anblick war, weiß Gott, entsetzlich. Ein widerlicher Gestank schlug Xilebo entgegen. Asterix hatte in seinem Wahnsinn all seine Habe zerstört, zerhackt, zerbissen, zersägt. Lavitrata hatte sich von ihm getrennt. Das Holz, aus dem die Decke, der Boden und die Wände bestanden, waren morsch und faul. Asterix selbst aber lag mitten auf dem morschen, dreckigen und kalten Fußboden und röchelte. Der Gestank kam von ihm selbst, er roch wie eine Leiche. Xilebo lief zu ihm hin. Sein Herz war daran, auszusetzen. Blitzschnell wusste der dicke Gallier, was zu tun war. Er riss mit Gewalt Asterix’ vertrocknete Lippen auseinander und schüttete den Trank hinein...
Kikix

Beitrag: #Beitrag Kikix »

Hoppla! Jetzt bin ich ersteinmal platt!

also das war jetzt so ziemlich das, was ich NICHT erwartet habe!
Aber bei dieser Story etwas vom noch geschehenden zu erraten ist meines
erachtens sowieso schwierig ummnicht zu sagen unmöglich. Was aber
durchweg positiv gemeint ist! :grin:

Bitte schreib weiter, den auch wernn das ganze nicht Asterix-Typisch ist,
gefällt es mir dich ausgesprochen gut!


Greetz

Kikix
Verleihnix

Beitrag: #Beitrag Verleihnix »

Bitte schreib weiter,
Gerne:

In diesem Moment passierten mehrere Dinge gleichzeitig. Asterix, in schwarzem Unterhemd roter Hose, Gürtel mit Zaubertrank und Schwert, braunen Schuhen, federgemücktem Helm und putzmunterem, frischem, jungem, unendlich glücklichem Gesicht sprang vor der plötzlichen Kraft, die seinen Körper so plötzlich warm erfüllte, mehrere Meter in die Luft.

Aber offenbar war dieser Trank nicht nur das Gegenmittel für den Trank der Irren, sondern auch für den Trank, der Miraclix damals Astyrek als Versuch gegeben hat, denn abermals änderte sich die Vergangenheit: Dieser Geheimbund und der andere Sohn Asterix’ haben nie exsistiert, und vor Asterix kniete Astyrek (nicht Xilebo), der allein alle Zutaten gefunden hatte.

Die beiden Gallier sahen sich an. Sie verstanden gar nichts mehr. Alles drehte sich wild in ihren Köpfen. Insbesondere Asterix erinnerte sich an seinen Wahnsinn und war vollkommen verwirrt. So beschlossen sie, zu Miraclix zu gehen, der ihnen alles erklären sollte. Dieser sagte in seiner Hütte: „Ich habe mit vielen Leuten gesprochen: Lügnix, die Römer, der Druidenverband, die Dorfbewohner. Ich habe alles verstanden und werde es euch erklären. Setzt euch, es ist eine lange Geschichte."