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Die große Überfahrt - Band XXII

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
gut (3.4)
Anzahl der Bewertungen: 2393

Erstauflage des Buches La Grande Traversée 1975 bei Dargaud als Band 22 der Reihe. Seit 1999 Neuauflage des Buches in Frankreich bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches im Januar 1977 mit Übersetzung aus dem Französischen von Gudrun Penndorf bei Ehapa (Erwähnung in MV Comix, Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte).

"Asterix und Obelix gehen auf Fischfang und entdecken... noch vor Christoph Kolumbus die Neue Welt, in der es komische Römer mit Federn gibt. Dank Goscinny und Uderzo an Bord kommt keine Langeweile auf bei der großen Überfahrt". In diesen Worten bewirbt der französische Verlag Dargaud das neue Abenteuer der beiden Gallier, das 1975 als Vorabdruck bei der Tageszeitung Sud-Ouest läuft.

In Deutschland erscheint dieser Band als Vorabdruck im Magazin MV-Comix in den Heften 15/1975 bis 10/1976. Damit der Leser weiß, an welchen Küsten die Gallier gelandet ist, bekommt er bei der ersten Begegnung von Obelix mit einem Eingeborenen fünfzig Sternchen zu sehen. Diese sind Bestandteil der amerikanischen Flagge. In einigen Passagen erinnert diese Geschichte an die 1996 bei Ehapa neu aufgelegte Reihe Umpah-Pah: Die Rothaut. Wahrscheinlich ist dieser Band auch der Versuch der beiden Autoren das amerikanische Massenpublikum zu erreichen, das im Gegensatz zu den Europäern der Welt der Gallier noch skeptisch gegenüber steht. Das ändert sich leider auch nicht, als dieser Band als Grundlage für den siebten Asterix-Film "Asterix in Amerika" benutzt wird, der sogar in englischer Sprache produziert wird.

Eine als Fischzug geplante Bootsfahrt endet nach langem Magenknurren erst an der Küste der Neuen Welt. Alles ist neu für unsere Helden und gibt entsprechende Rätsel auf, die es zu lösen gilt. Sind das Numiden, Griechen, Kreter, Iberer oder einfach Römer, die sich Farbe ins Gesicht geschmiert haben? Was hat das mit dem ungewöhnlichen Essen auf sich? Und vor allem: was sind Gurugurus?

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