Latraviata

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LatraviataLatraviata ist eine Römerin, die von Bonusmalus als Falbala verkleidet in das gallische Dorf eingeschleust wird, um Pompejus' Schwert und den Helm wieder zu besorgen, die von Keinentschlus leichtfertigerweise eingetauscht wurden und in das Dorf gelangt sind. Latraviata wird von Bonusmalus auf Seite 15 des Albums "Asterix und Latraviata" als die große Tragödin des römischen Theaters unter Verdicus vorgestellt. Er ist sich sicher, dass es mit der Verkleidung, ihrem Reiz und dem Talent für schauspielerische Glanzleistungen ein leichtes sein wird, die Utensilien wieder zu beschaffen.

Visacardus, der sie mit einem Wagen in das Dorf bringt, gibt ihr den Tipp, eventuelles Unwissen gegenüber den Dorfbewohnern mit dem Blaecautus-Syndrom zu erklären. Nachdem sie mit weiblicher List das Schwert und den Helm an sich genommen hat, begibt sie sich wieder auf die Rückreise, trifft jedoch unterwegs auf die echte Falbala. Nachdem das Geheimnis schließlich gelüftet ist, erhält sie am Ende des Abenteuers zuerst einen goldenen Cäsar als Trophäe von Asterix und etwas später von Astronomix und Obelodalix ein Kleid zum Geschenk.

Eine Übersicht über alle weiblichen Charaktere in der Asterix-Serie erhalten Sie im Themenbereich "Frauen" des Asterix-Archivs.

Francesco Maria Piave schrieb auf Basis eines Romanes von Alexandre Dumas (Die Kameliendame) ein Libretto über Liebe, Verzicht und Tod, das Giuseppe Verdi (1813 - 1901) kongenial vertonte. In seiner Oper "La Traviata" fand der Komponist zu einem musikdramatischen Stil, der Richard Wagner in einigen Parallelen zwar verpflichtet war, ansonsten allerdings eine eigene Handschrift trug. 1992 wurde dieses kammerspielartige Musiktheater mit internationaler Starbesetzung im Gran Teatro La Fenice zu Venedig aufgeführt, genau an jenem Ort, an dem es im März 1853 seine Premiere erlebt hatte.



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 15. August 2007
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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