Asterix in Spanien
Band XIV
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Erstauflage des Buches Astérix en Hispanie 1969 bei Dargaud als Band 14 der Reihe.
Deutsche Erstauflage des Buches 1973 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Mit der Pilote-Ausgabe 498 vom 22.Mai 1969 startet die Geschichte auf der iberischen Halbinsel, die in Fortsetzungen bis zur Nummer 519 vom 16.Oktober 1969 läuft. Unter dem Deckmantel der Antike lassen Goscinny und Uderzo ihrer Phantasie freien Lauf, neuzeitliche Phänomene wie Wohnwagen-Tourismus, Fiesta, Flamenco und Stierkampf gehören dabei ebenso zum Erscheinungsbild wie die Konfrontation mit der Literatur in Form von Don Quichotte. Zum Vorabdruck in Deutschland erscheint die Geschichte im Jahr 1970 in der Zeitschrift MV-Comix in den Heften 8 bis 18. In textlich leicht modifizierter Form erscheint der Hardcoverband dann drei Jahre später bei Ehapa.
Der Inhalt: Perikles, genannt Pepe, wird von den Römern in Spanien als Geisel genommen und auf dem Weg in ein römisches Lager in Gallien von Asterix und Obelix gerettet. Nun machen sie sich auf den langen Weg zurück zum Heimatdorf des jungen Pepe, um seinem Vater Costa y Bravo gegen die Römer beizustehen...
| Rezension von Adlerhorstix am 06. August 2005 |
Das 14. Abenteuer unserer Helden bietet Comic-Unterhaltung auf weiterhin hohem Niveau. Auch diesmal gelingt es den Autoren mit einer guten Idee, nämlich der Entführung des kleinen Pepe, eine Auslandsreise zu inszenieren.
Die Geschichte hat meines Erachtens keinerlei Schwächen und bietet viele lustige Szenerien. Besonders gelungen sind die vielen Anspielungen auf das gegenwärtige Spanien als Urlaubsziel, sowohl im allgemeinen, als auch im speziellen (Deutsche und Briten). Hervorzuheben ist auch der Stierkampf in der Arena.
Originell finde ich den Einbau von Don Quichotte. Ausserdem hat Verleihnix Premiere, womit die Besetzung wichtiger Nebenrollen im gallischen Dorf für künftige Alben fast abgeschlossen ist. Passend dazu gibt es auch die erste Massenschlägerei. Immer wieder ein Brüller ist der Name der Frau von Verleihnix - Jellosubmarine!
Natürlich ergeht an die Geschichte in Spanien ein SEHR GUT. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Mit Verleihnix (genialer Name) ist endlich die Dorf-Besatzung komplett. Lustig, das Automatix sich in diesem Album von ihm sogar Fische "ausleiht", wo er sich doch später ständig über deren Geruch beschwert.
Alles in allem kann man die Geschichte in zwei Teile gliedern. Die erste Hälfte, welche fast ausschließlich im Dorf spielt und die zweite das "Reiseabenteuer" in Spanien. Herrlich wie Goscinny den Massentourismus (ähnlich Nizza in "Tour de France"), den Stierkampf und Don Quichotte aufs Korn nimmt.
Auch wenn der klene Peppe etwas nervt eindeutig
SEHR GUT |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Daniel am 01. Februar 2007 |
Im Grunde kann ich mich den anderen Rezensionen hier anschließen, muss allerdings zur guten Idee der Entführung Pepes anmerken, dass es sich mir bis heute nicht erschlossen hat, wieso sich Cäsar entscheidet Pepe ausgerechnet nach Babaorum und damit in die unmittelbare Nähe der scheinbar unbesiegbaren Widerstandsbewegung in Gallien bringen zu lassen.
Man könnte argumentieren, dass Cäsar eigentlich ein Lager namens "Brimborium" vorschlägt. Dann läge der Fehler beim General, der Cäsar korrigiert und den Namen "Babaorum" ins Spiel bringt. Realistisch betrachtet müsste Cäsar aber sofort merken um welches Lager es sich bei Babaorum handelt. Denn nach den Erfahrungen, die er in Aremorica schon gesammelt hat sollten ihm die Lagernamen "Babaorum", "Aquarium", "Laudanum" und "Kleinbonum" sehr gegenwärtig sein.
Sei es drum, trotz dieser auf mich etwas konstruiert wirkenden Ausgangssituation eine sehr unterhaltsame Reise mit Asterix und Obelix! |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
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