Brutus, Junius Marcus

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BrutusBrutus (85-42 v.Chr.), Ziehsohn Cäsars, von diesem auf Seite 38 des Abenteuers "Asterix als Gladiator" als Taugenichts bezeichnet. Er versucht im Album "Der Sohn des Asterix" den Sohn von Kleopatra und Cäsar zu beseitigen, um sein Erbe zu sichern.

BrutusIm Film "Asterix bei den Olympischen Spielen" spielt der belgische Schauspieler Benoît Poelvoorde die Rolle des Brutus, der als Hauptdarsteller des Films als Kontrahent zum Gallier Romantix um die Hand der griechischen Prinzessin Irina anhält. Ihr Vater, König Aderlas, bestimmt, dass derjenige die Hand der Prinzessin erhalten möge, der die Olympischen Spiele gewinnen wird.

Wie in der Asterix-Serie so trachtet Brutus auch im Film nach dem Leben von Julius Cäsar und versucht mit Hilfe der beiden zwielichtigen Gestalten Vielverdrus und Doktormabus zum einen die Olympischen Spiele mittels der Einnahme unerlaubter Mittel zu gewinnen als auch seinen Vater frühzeitig zum Abdanken zu bewegen. Unterstützt wird Brutus, der auch einen Adler namens Titi zu seinem Besitz zählt, dabei durch seine rechte Hand Redkeinstus und den Zenturio der Leibwache Cäsars Obstinatus. Das finale Wagenrennen verliert er schließlich knapp gegen Romantix.

In der Antike war Brutus zunächst Anhänger von Cäsar, der ihn zum Statthalter von Gallia Cisalpina machte. Zusammen mit Cassius bildete er aber dann das Zentrum der Verschwörung von Senatoren gegen Cäsar, die im März 44 v.Chr. in der Ermordung endete. Der an Brutus gerichtete Ruf "Auch du, mein Sohn Brutus!" ist unter anderem durch den Geschichtsschreiber Sueton im Buch "Cäsar" überliefert.

Brutus nahm sich das Leben, als sein Heer im November 42 v. Chr. in Makedonien den Männern von Octavian und Antonius unterlag. Tatsächlich war Brutus nicht der leibliche Sohn Cäsars, sondern wurde von ihm als Freund geschätzt, während Brutus in Cäsar seinen Mentor sah.



letzte Aktualisierung dieses Eintrages: 27. Dezember 2007
Texte teilweise aus dem großen Asterix-Lexikon von Horst Berner und der freien Enzyklopädie Wikipedia,
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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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