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Der Sohn des Asterix - Band XXVII
Egmont Ehapa Verlag
Erstauflage des Buches Le Fils d'Astérix 1983 bei Albert René als Band 27 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches bei Ehapa (Abbildung ganz unten) am 10. Oktober 1983 nach einer Angabe des Comic-Magazins "Basta" (Nr. 10/1983, S. 94). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte).
Die Überraschung ist groß, als eines Morgens vor dem Haus von Asterix ein Findelkind gefunden wird. Ebenso überraschend ist das Interesse der Römer an diesem Säugling. Es stellt sich heraus, dass Brutus, der Adoptivsohn Cäsars, hinter diesen Attacken steckt...
Die Werbewirksamkeit des dritten Bandes, in dem der Text und die Zeichnungen alleine von Uderzo stammen, wurde in Zweifel gezogen. Uderzo lehnte aber eine neue Titelillustration ab - und die Anzahl von mehr als 2,8 Millionen verkauften Exemplaren gaben ihm recht.
Auch lesenswert:
- Themenbereich "Sprachspiele und Anspielungen" in Der Sohn des Asterix
- Themenbereich "Textvariationen" der unterschiedlichen Auflagen
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- Asterix Sammelband 7 (1985)
Latein-Reihe Filius Asterigis (1984), [kaufen]
- handgeletterte, um ein Lexikon erweiterte Werkedition (1999)
- Reprint bei Bertelsmann in einem Doppelband: Asterix Buch 14 (1999)
- Asterix Gesamtausgabe Band 9 (2001)
- Weltbild Sammeledition (2004 - 2006)
- Ultimative Edition im Großformat Band 27 (2008)
- Mundart Band 3 Däm Asterix singe Jung, Kölsch (1996)
- Mundart Band 19 Em Asterix soi Bobbelsche, Pfälzisch II (1999)
- Mundart Band 25 Asterix sein Ulligen, Ruhrdeutsch II (1999)
- Mundart Band 27 Asterix sien Söhntje, Ostfriesisch (1999)
- Mundart Band 58 Am Asterix sei Butzawaggele, Schwäbisch V (2005)
Meine Note: ausreichend plus (4+)
Deshalb kriegt die Geschicht ein MITTELMÄßIG. Aber ab den nächsten Geschichten geht es den Bach runter! (Gut, dass Gallier schwimmen können...)
GEHT SO
Hinzu kommt auch noch das recht bombastische Ende: Das Dorf brennt, die Piraten als Komplizen von Brutus und der Auftritt von Cäser und Kleopatra. Sehr viele Ideen verteilt auf wenig Platz.
Dennoch kommt man nicht daran vorbei, anzuerkennen, dass sich Band 27 weitgehend immer noch an früheren Werken orientiert. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst der langjährigen Übersetzerin Gudrun Penndorf. Mit zunehmendem Lesen gewinnt dieses Album noch etwas an Niveau und Unterhaltungswert.
Für mich hat "Der Sohn des Asterix" in etwa die Klasse von "Der große Graben", auch wenn diese Alben nicht sehr gut vergleichbar sind. GEHT SO!
Dummerweise aber geht die Verrohung der gallischen Protagonisten mit der plötzlichen Konzilianz der Römer einher: "Meine Pioniertruppen werden euer Dorf wieder aufbauen!" Wie? Was war geschehen?
Als der Autor einmal von seiner "Clever & Smart"-Lektüre aufblickte und nachsah, was er mit der anderen Hand so nebenbei zu Papier brachte, wurde er offenbar völlig von der nahenden Seite 48 überrumpelt, und so brachte er ohne große Mätzchen die Piraten ins Spiel (Szenenapplaus!), verschaffte Idéfix noch seinen Disney-Auftritt als Kindesretter (nein, wie süüß!) und ließ Kleopatra monumental aufmarschieren (hat ja früher auch funktioniert).
Si tacuisses, artifex mansisses!
Dennoch ist dieser Band meiner Meinung nach immer noch lesenswert. Alea iacta est!




