Die Odyssee
Band XXVI
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Erstauflage des Buches L'Odyssée d'Astérix 1981 bei Albert René als Band 26 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches bei Ehapa (Abbildung unten) nach Informationen des Comicmagazins "Sprechblase" (Ausgabe 41) am 12. Januar 1982. Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung oben).
Der römische Spion Nullnullsix wird zum Dorf der Gallier geschickt, um das Rätsel des Zaubertrankes zu lösen. Dort wird er Zeuge, als das für die Mixtur des Zaubertrankes nötige Steinöl nicht geliefert wird. Mit Asterix und Obelix brechen sie gemeinsam nach Mesopotamien auf und Nullnullsix läßt nichts unversucht, die Mission zu torpedieren...
Diese Geschichte ist eine Hommage an den verstorbenen Freund und Arbeitsgefährten René Goscinny. Im Vorspann heißt es nicht nur "à René" (für René), der Texter erhält auch eine Gastrolle in der Figur des Saul Nizahle, der in einem Bild mit einem Palmzweig in der Hand (dem Zeichen für Unsterblichkeit) die Gallier zum Toten Meer führt.
Sprachspiele und Anspielungen in Die Odyssee
- Asterix Sammelband 7 (1985)
- Odyssea Asterigis (Latein, 1983)
- handgeletterte, um ein Lexikon erweiterte Werkedition (1999)
- Reprint bei Bertelsmann in einem Doppelband: Asterix Buch 13 (1999)
- Asterix Gesamtausgabe Band 9 (2001)
- Weltbild Sammeledition (2004 - 2006)
- Ultimative Edition im Großformat Band 26 (2008)
- Mundart Band 2 De Törn för nix, Plattdeutsch (1996)
- Mundart Band 11 Asterix u Obelix uf Irrwäge, Schwyzerdeutsch II (1997)
- Mundart Band 28 De Asterix unnerwääschs, Saarländisch (1999)
- Mundart Band 64 Över't wiede Water, Plattdeutsch IV (ab Oktober 2008)
Im Gegensatz zu den neuesten Heften handeln Asterix und Obelix hier so wie immer. Die aus Sean Connery basierende Figur Nullnullsix ist gelungen und fügt sich wunderbar ein. Die Länder Palästina und Mesopotamien sind gut gezeichnet, besonders die Wüstenszene mit den sich gegenseitig bekämpfenden Stämmen ist toll.
Alles in allem ein gutes Heft.
Eine besondere Fähigkeit Goscinnys war es allerdings, die fremden Völker (Schweizer, Briten, Spanier, Korsen etc.) mit ihren Eigenheiten, Marotten und vielen Klischees liebevoll zu karikieren. Dies gelingt Uderzo nicht. Seine Hebräer bleiben oft geradezu biblische, aber oberflächliche Charaktere, da ihnen ein karikativer Bezug zum heutigen israelischen Volk fehlt.
Daher ist dieser Band sicher einer der besten von Uderzo getexteten, kommt aber mit vielen Goscinny-Klassikern nicht ganz mit.
Manche Ideen und Redewendungen, sowie die Anspielungen in Richtung James Bond sorgen für einen etwas moderneren Anstrich, der jedoch im erträglichen Rahmen bleibt. Nicht ganz so überzeugend finde ich die Idee mit der weiblichen Fliege, welche ständig um Nullnullsix herumturtelt, auch wenn dies natürlich eine der Anspielungen auf den Frauenhelden James Bond ist.
Das Ende der Geschichte, welches die Reise letztendlich als unnötig darstellt, ist sicherlich diskussionswürdig. Man sollte es wohl als überraschende Wendung stehen lassen. Band 26 ist zwar keine absolute Großtat, aber in jedem Falle GUT - der wohl beste reine Uderzo-Band.
GUT
darum gebe ich ein sehr gut



