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Die Odyssee
Band XXVI
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Erstauflage des Buches L'Odyssée d'Astérix 1981 bei Albert René als Band 26 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches 1982 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Der römische Spion Nullnullsix wird zum Dorf der Gallier geschickt, um das Rätsel des Zaubertrankes zu lösen. Dort wird er Zeuge, als das für die Mixtur des Zaubertrankes nötige Steinöl nicht geliefert wird. Mit Asterix und Obelix brechen sie gemeinsam nach Mesopotamien auf und Nullnullsix läßt nichts unversucht, die Mission zu torpedieren...
Diese Geschichte ist eine Hommage an den verstorbenen Freund und Arbeitsgefährten René Goscinny. Im Vorspann heißt es nicht nur "à René" (für René), der Texter erhält auch eine Gastrolle in der Figur des Saul Nizahle, der in einem Bild mit einem Palmzweig in der Hand (dem Zeichen für Unsterblichkeit) die Gallier zum Toten Meer führt.
| Rezension von Beeke am 08. Juli 2004 |
Dieses Heft ist eines der letzten guten. Die Geschichte erinnert an frühere Hefte, auch hier steht der Zaubertrank im Mittelpunkt der Handlung. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und charakterisiert, auch die Namen passen gut.
Im Gegensatz zu den neuesten Heften handeln Asterix und Obelix hier so wie immer. Die aus Sean Connery basierende Figur Nullnullsix ist gelungen und fügt sich wunderbar ein. Die Länder Palästina und Mesopotamien sind gut gezeichnet, besonders die Wüstenszene mit den sich gegenseitig bekämpfenden Stämmen ist toll.
Alles in allem ein gutes Heft. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Erik am 16. August 2004 |
"Die Odyssee" ist das erste Reiseabenteuer, das Uderzo selbst getextet hat. Er hat es hier geschafft, eine gute Grundidee konsequent und logisch fortzuentwickeln und zum Abschluß zu führen. Die Gallier agieren hier harmonisch, mit Witz und Schwung, wobei auch die Gegenwartsbezüge nicht zu kurz kommen. Selbst die übernatürlichen Elemente, derer Uderzo sich häufig bedient, fügen sich hier noch recht gut in die Handlung ein. Dies sind Qualitäten, die man in so manch späterem Album sehr vermißt.
Eine besondere Fähigkeit Goscinnys war es allerdings, die fremden Völker (Schweizer, Briten, Spanier, Korsen etc.) mit ihren Eigenheiten, Marotten und vielen Klischees liebevoll zu karikieren. Dies gelingt Uderzo nicht. Seine Hebräer bleiben oft geradezu biblische, aber oberflächliche Charaktere, da ihnen ein karikativer Bezug zum heutigen israelischen Volk fehlt.
Daher ist dieser Band sicher einer der besten von Uderzo getexteten, kommt aber mit vielen Goscinny-Klassikern nicht ganz mit. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Mah WegDa Ghandi am 15. August 2005 |
| Dieser Uderzo-Alleingang erhält ein klares GUT und kann sich mit den soliden Arbeiten der Goscinny-Phase messen. Uderzo gelingt es eine halbwegs nachvollziehbare Auslandsreise zu inszenieren. Einziger Kritikpunkt, der sich schon hier andeutet: er will zu viel in einem Band behandeln. So ist der gesamte vordere Osten in diesem Band noch funktionsfähig, aber warum nicht eine ganze Geschichte auf Jerusalem "verschwenden". Aber wie gesagt: in diesem Band funktioniert diese Entscheidung, mehr unterzubringen, als unbedingt notwendig (in späteren nicht mehr). |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Adlerhorstix am 02. Oktober 2005 |
Im zweiten Alleingang setzt Uderzo auf ein waschechtes Reiseabenteuer, welches ohne Zweifel auch als gelungen betrachtet werden kann. Eine klug durchdachte und spannende Geschichte mit einem interessanten und schön gezeichneten Reiseziel. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und die tradionellen Anspielungen sorgen ebenfalls für so manchen Lacher.
Manche Ideen und Redewendungen, sowie die Anspielungen in Richtung James Bond sorgen für einen etwas moderneren Anstrich, der jedoch im erträglichen Rahmen bleibt. Nicht ganz so überzeugend finde ich die Idee mit der weiblichen Fliege, welche ständig um Nullnullsix herumturtelt, auch wenn dies natürlich eine der Anspielungen auf den Frauenhelden James Bond ist.
Das Ende der Geschichte, welches die Reise letztendlich als unnötig darstellt, ist sicherlich diskussionswürdig. Man sollte es wohl als überraschende Wendung stehen lassen. Band 26 ist zwar keine absolute Großtat, aber in jedem Falle GUT - der wohl beste reine Uderzo-Band. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Nach dem schwachen großen Graben geht es zumindest etwas aufwärts. Die 007-Parodie fand ich gelungen, es gibt viele schöne Schauplätze zu bewundern und auch sonst wird mit Humor nicht gegeizt. Es gibt zwar so manche Schwächen, über die kann man allerdings hinwegsehen:
GUT |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
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