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  Asterix im Morgenland

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Asterix im Morgenland

Band XXVIII

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SoftcoverEinkaufenHardcover
Durchschnittliche Bewertung:
gut  (3.3)
Anzahl der Bewertungen: 530
 

Erstauflage des Buches Astérix chez Rahàzade 1987 bei Albert René als Band 28 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches am 21. Juni 1987 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).

Aussergewöhnlich starten die Gallier zu diesem Abenteuer auf einem fliegenden Teppich. Die Arbeit an diesem Band wird zum ersten Mal als eigene Sonderpublikation in einer kleinen Auflage in Skizzen den Lesern präsentiert.

Das Leben der lieblichen indischen Prinzessin Orandschade gerät ernsthaft in Gefahr, wenn die große Dürre in dem kleinen Königreich am Ganges noch länger anhält. Schon fordert der schurkische Guru Daisayah ihren Kopf, um die Götter günstig zu stimmen. In seiner Not schickt der gute Radscha Nihamavasah seinen Fakir Erindjah auf die weite Reise ins gallische Dorf. Dort soll es jemanden geben, dessen markanter Gesang sogar die Schleusen des Himmels zu öffnen vermag...

Sprachspiele und Anspielungen in Asterix im Morgenland

Nachdrucke

Rezension von Erik am 19. August 2004
„Asterix im Morgenland“ besticht durch einen innovativen Einfall für eine Fernreise. Dabei sind hier ausnahmsweise Uderzos übernatürliche Elemente (Regengesang, fliegender Teppich) unverzichtbar und so kreativ wie intelligent eingesetzt. Die Handlung ist dabei äußerst vielseitig und führt die Gallier überzeugend mit viel Witz zum Reiseziel. Dieses Album gefällt beim Lesen und gehört zum Besten, was Uderzo alleine geschaffen hat.

Mankos sind allerdings die etwas zu unerklärliche Wunderheilung von Troubadix und das fehlende gemeinsame Festmahl am Ende. Daß die Protagonisten getrennt von ihren Freunden das Schlußbankett feiern müssen, ist ein kleiner Traditionsbruch. Außerdem schafft Uderzo es leider kaum, die Inder als Volk zu karikieren. Die Bezugnahme auf die eher märchenhafte Isnogud-Welt ist insofern konsequent, führt aber auch dazu, daß das eigentliche Potential einer Indien-Reise nicht voll ausgeschöpft wird.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Adlerhorstix am 03. Oktober 2005
Das Indien-Album geht als spannendes, lustiges und zu keiner Zeit langweiliges Reiseabenteuer durch. Im Vergleich zu früheren Alben nimmt der Anteil an phantasievollen und etwas überzogenen Ideen zwar zu, was aber größtenteils funktioniert auf diesem Album. Insbesondere die Teppichfahrt unserer Helden von Gallien nach Indien halte ich für sehr amüsant. Schön gezeichnet sind die "Luftaufnahmen" von Rom und Athen.

Allerdings hat das Album auch mit einigen für mich nicht immer ganz nachvollziehbaren Schwächen zu kämpfen. Hier möchte ich sowohl den Stimmverlust, als auch die plötzliche Wunderheilung von Troubadix nennen. Weiter halte ich auch die Idee, dass es Troubadix durch Gesang plötzlich regnen lassen kann, für etwas arg an den Haaren herbeigezogen, gerade weil diese Tatsache die Geschichte überhaupt erst ermöglicht.

Uderzo schaffe es mit diesem Album nicht, an frühere gemeinsame Großtaten anzuknüpfen. Für Band 28 halte ich dennoch ein knappes GUT für noch angemessen.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Eindeutig der beste Uderzo-Band bisher. Zwar gibt es auch hier für meinen Geschmack zu viel Übernatürliches, trotzdem aber stimmt wenigstens der Humor, es gibt viele nette Hommagen an ältere Asterix-Abenteuer und die Zeichnungen sind großteils einfach wunderschön:

SEHR GUT!
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Mah WegDa Ghandi am 16. Oktober 2005
Das Übersinnliche (auf das Uderzo scheinbar nicht verzichten kann) wird in diesem Band zum Zentrum der Handlung, so dass es sehr vom persönlichen Geschmack abhängt, ob man sich auf die Geschichte einlässt, denn ihr essenzieller Aufhänger ist, dass Troubadix' Gesangeskünste tatsächlich Regen verursachen. Mir ist das etwas zu forciert, um diesen Album mehr als ein GEHT SO zu geben. Ansonsten finde ich es gar nicht so schlimm, dass man mehr die Isnogud und fantastische Schiene zur Abwechslung bedient hat (zum original Erscheinungstermin des Albums war das ja tatsächlich noch Abwechslung...).
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Bringtnix am 27. Oktober 2005
Der Ausflug nach Indien ist für mich der beste Nur-Uderzo-Band. Besonders gefiel mir, dass Troubadix, mein Lieblings-Nebencharakter, hier eine tragende Rolle bekam und mit seinem "Ajm sinjin in se rejn" die Lage rettet.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.


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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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