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Asterix und Maestria
Band XXIX
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Erstauflage des Buches La rose et le glaive 1991 bei Albert René als Band 29 der Reihe.
Deutsche Erstauflage des Buches am 18. Oktober 1991 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Im Französischen Original mit dem Titel "Die Rose und das Schwert" gestartet, kommt der Band mit einer Auflage von 2,3 Millionen Exemplaren in Deutschland unter dem Titel "Asterix und Maestria" auf den Markt, denn für die wortgetreue Übersetzung besteht hierzulande ein Titelschutz. An dieser Geschichte schrieb Uderzo bereits vor "Asterix im Morgenland", aber da ist es ihm nicht gelungen, die Geschichte so zu Ende zu erzählen, daß es ihm gefallen hätte. Im Jahr 1992 erscheint von Franziska Becker die genehmigte Parodie dazu: "Feminax & Walkürax".
Die feministische Revolution in Form der neuen Erzieherin, des weiblichen Barden Maestria, bahnt sich den Weg in das gallische Dorf. Als wenn dies nicht genug wäre, setzt auch Claudius Nimdenbus in einer Sondermission auf weibliche Durchschlagskraft und auf die Galanterie der Gallier, keine Gewalt gegenüber Frauen anzuwenden...
| Rezension von Junger Römer am 16. Oktober 2004 |
| Die Idee an sich ist intelligent und witzig, mit dem Feminismus wird ein zeitgemäßes Thema aufgegriffen. Allerdings mutet die Story stellenweise ein wenig hanebüchen an, die Dorfbewohner werden noch stärker auf ihre stereotypen Eigenschaften reduziert und das Niveau früherer Bände vermisst man ein wenig. Man merkt, dass Uderzo als Geschichtenschreiber der Input von Goscinny fehlt. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Mah WegDa Ghandi am 17. August 2005 |
"Maestria" war der erste Asterix-Band, den ich seit dessen Veröffentlichung erworben habe; evtl. spielt deshalb bei meiner Kritik ein wenig das Premierenwohlwollen hinein.
Jedenfalls zähle ich diesen Uderzo-Band noch zu den stimmigeren seines Schaffens - und ich bin sicherlich nicht jemand, der den qualitativen Abrutsch schönredet ("Graben", "Sohn" & "Latraviata" sind sogar richtig schlecht), aber hier ist zuviel Kritik fehl am Platz.
Natürlich ist der Feminismuss- und Galantarieaspekt auf die Spitze getrieben, aber alles in allem ist dies ja ein Comic und eine nette neuer Einfall, wie die Römer die Gallier durch eine Strategie zu besiegen versuchen. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Adlerhorstix am 04. Oktober 2005 |
Ob die Thematik Emanzipation eine gute Idee für ein Asterix-Band ist, darüber kann man streiten. Es ist in jedem Fall eine recht kurzweilige Angelegenheit, dieses Album zu lesen.
Es geht laut zu bei den Galliern und zunehmend chaotischer. Speziell der (erneute) Regengesang von Troubadix und dessen Folgewirkung, sowie die Römer mit ihrer Frauenkompanie lassen das Album in der zweiten Hälfte ins Alberne abdriften. Auch die Gründe, welche zum Schluß zum Angriff auf alle (!) Römerlager führen, können nicht überzeugen.
Der für Comic-Verhältnisse geniale realistische Erzählstil früherer gemeinsamer Alben ist Uderzo völlig abhanden gekommen. Für die Übersetzerin war ihre letzte Arbeit bestimmt auch eher eine undankbare Aufgabe könnte ich mir vorstellen.
Dank der Eingangs erwähnten Kurzweiligkeit und einiger weiterer Lichtblicke gebe ich dem Album noch ein GEHT SO. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Das Thema "Frauenpower" hätte sicherlich einer der absoluten Top-Bände werden können. Leider hat Uderzo es meiner Meinung nach ziemlich vergurkt. Maestria und die ganzen Frauen wurden einfach zu nervig dargestellt. Auch wenn es einige tolle Szenen gibt, über ein
GEHT SO
kommt der Band nicht hinaus. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Nidhoeggr am 21. November 2005 |
Abgesehen von den Nachfolgern ist "Asterix und Maestria" einer der schlechtesten Bände, die ich je gelesen habe. Die ständigen Streitereien zwischen Männern und Frauen gehen auf Dauer einen so sehr auf die Nerven, dass man oft den Comic nur einmal lesen kann.
Aber wenn es irgendeine Stelle im Comic gibt, die mich in einen Schockzustand versetzt, dann ist das die Stelle, an der ein Ansturm weiblicher, herumkreischender Legionäre das Dorf, aus dem Grund, dass Männer keine Frauen schlagen dürfen, auftaucht. Eine total kindische Idee (von den Regenfällen und dem Drachen ganz zu schweigen), die, trotz der finalen Angriffe auf die 4 Römerlager die Story nur SEHR SCHLECHT bewerten lässt. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
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