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Die Trabantenstadt - Band XVII

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
sehr gut (3.7)
Anzahl der Bewertungen: 3574

Erstauflage des Buches Le Domaine des Dieux 1971 bei Dargaud als Band 17 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches (nach bisher unbestätigten Angaben) am 5. März 1974 mit Übersetzung aus dem Französischen von Gudrun Penndorf bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Erwähnung des Albums am 23. Mai 1974 in MV Comix. Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (dritte Abbildung von oben). Anlässlich des Films "Asterix im Land der Götter" erschien am 15. Januar 2015 der Titel mit einem neuen Titelbild und redaktionellen Extraseiten zum Film in begrenzter Auflage (zweite Abbildung von oben). Die Extraseiten beinhalten allgemeine Informationen über die Entstehung dieses Abenteuers und Hintergrundinformationen über verschiedene Aspekte der Asterix-Serie, bspw. einen Abschnitt über die Tiere bei Asterix und eine Übersicht über die Schurken in den Abenteuern.

Mit markanten Eingangsworten eröffnet Cäsar diese Geschichte in der Ausgabe 591 von Pilote am 4. März 1971, die in Fortsetzungen bis zur Nummer 612 vom 29. Juli zum Abdruck gelangt. "Die Trabantenstadt" wird in Deutschland erstmals in den Heften 18/1971 bis 5/1972 der Zeitschrift MV Comix veröffentlicht.

Ein weiterer Versuch Cäsars, das Dorf der Gallier dem römischen Imperium einzugliedern. Durch den Baumeister Quadratus soll eine römische Siedlung um das Dorf herum entstehen. Womit er allerdings nicht rechnete, sind die Zauberkünste von Miraculix und die gewaltige Stimmlage von Troubadix. Mit dieser Kombination kann eigentlich nichts schiefgehen... Als Besonderheit kann die umfangreiche Werbekampagne für den Einzug betrachtet werden, denn im Bruch mit dem gewohnten Seitenaufbau wird auf einer Doppelseite eines auf einem Marmorblock gestaltetenes Prospekt abgebildet. Durch dieses Layout beginnt zwangsläufig die Geschichte auf der linken Seite, weshalb das Blatt mit der Vorstellung der wichtigsten Helden entfällt, und endet mit einer leeren Seite 48.

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Rezension von MK am 01. Januar 2013
"Die Trabantenstadt" fällt im Vergleich zum Vorgänger "Asterix bei den Schweizern" stark ab. Es wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen, dass die Römer wirklich glauben, sie könnten die Gallier kleinkriegen, indem sie einfach ein paar Häuser in den Wald bauen.
Meine Note: gut (2)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Birgit Bach am 30. März 2011
Ich lese mal wieder die Trabantenstadt. Ich finde sie lustig und man sieht mal wieder, wie die Gallier gekämpft haben um die Römer wieder loszuwerden. Nicht nur Troubadix Stimme ist gut und der Zaubertrank, sondern auch Obelix der so schlimm brüllt wie ein Löwe.
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Rezension von Tyll am 13. März 2011
Diese Geschicht ist ganz lustig, nur der eigentliche Sinn der Trabantenstadt bringt kein Sinn. Auch wenn das gallische Dorf von einer römischen Stadt umschlossen ist, werden die Gallier die Römer bis nach Rom und noch weiter zurückprügeln.
Also ein GUT :)
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Rezension von Dennis am 26. Juli 2010
Von mir ein gutes GUT ;)
Das mit dem Bäume nachwachsen war okay dafür der boomente Fisch- und Antiquitäten Handel umso besser ;)

Es ist aber auch sehr gelungen das es letztenendlich an Troubadix lag die Römer zu vertreiben (Wie damals bei den Normannen ;) )
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Rezension von Lea am 18. Mai 2010
Die rasend schnell wachsenden Bäume sind genial!! Wie sie die Römer einfach machen lassen, um tagsüber deren Arbeit zu vernichten...herrlich, wie chancenlos die Römer sind.
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Rezension von alcibiades am 02. August 2009
"Gnothi seauton." - "was soll das heissen." - "Weiss ich nicht, das ist griechisch."
Wird aber ungemein bedeutungsschwanger vorgetragen und ist - glaube ich - das einzige unübersetzte Zitat der ganzen Reihe. ("Erkenne dich selbst" ist des Rätsels Lösung.) Der Band hat ein paar sehr schöne Momente, u.a. auch das oben erwähnte Portugiesen-Zitat. Kriegt ne eins.
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Rezension von Nico am 28. November 2008
"Er ist großartig!" - "Wer?" - "Na Ihr!" - "Ach, er!". Für mich das coolste Zitat der gesamten Reihe :-)
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Rezension von Leseratte am 30. Oktober 2008
Sorry, aber "Trabantenstadt" ist für mich keineswegs ein schwacher Band, im Gegenteil! Vor allem die Szenen mit den Sklaven finde ich genial ("Ich kann nicht singen, aber ich kann etwas vortragen, wenn Ihr wollt!") oder die 4 Wachen des Sklavenlagers ("Aha, wusste ich doch, das ich die Typen kenne!") AUSGEZEICHNET
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Rezension von Hannibal am 16. Oktober 2005
Dieser Band gehört zu den wenigen, wo ich sagen kann, dass hier ganz klar Potential verschwendet wurde. Dies ist in dem gesamten Teil der Fall, in dem es um die Bäume und Sklaven geht: dieser Teil ist zu breit entfaltet und nimmt dem viel interessanteren Kulturen/Zivilisationskonflikt Platz und Entwicklung. Interessant hier auch die ersten, nicht gerade sekundären Andeutungen von ökonomischen Spielregeln.
Alles in allem reicht es für ein knappes GUT.
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Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Nette Wirtschaftsparodie. Zwar widmet sich "Obelix GmbH & CO-KG" diesem Thema noch besser, "Die Trabantenstadt" funktioniert allerdings auch ziemlich gut. Die erste Hälfte mit dem Bäumenachwachsen war zwar nicht so mein Fall, die zweite allerdings (nur noch Antiquitäten- und Fischhändler im Dorf) ist dafür umso besser:

GUT
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Rezension von Adlerhorstix am 10. August 2005
Nach Band 15 ist "Die Trabantenstadt" ein weiterer Versuch der Römer, unsere Gallier mit speziellen Mitteln aus dem Weg zu räumen. Die "Zwangszivilisierung" scheitert letztendlich kläglich - nicht zuletzt wieder einmal wegen Troubadix.

Hinter Band 17 steckt eine interessante Idee, die solide umgesetzt wurde. Die besten Momente hat das Album während der Sklavenarbeit. Nett sind auch die Tarifverhandlungen der Römer. In gewisser Weise kann man Kritik an unserer schnellebigen, profitorientierten Gesellschaft erkennen (dabei war dies zum Zeitpunkt des Enstehens des Bandes noch längst nicht so ausgeprägt wie heute). Aber das sollte man wohl nicht überbewerten.

Über die dank eines Zaubertrankes sekundenschnell wachsenden Bäume kann man möglicherweise streiten, aber eine bessere Alternative gab es hierzu wohl nicht. Der 17. Band fällt meines Erachtens nicht sonderlich auf im Reigen der Asterix-Werke. Dies ist aber nicht negativ gemeint. Ich halte das Album immer noch für GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!


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