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Die Trabantenstadt - Band XVII
Egmont Ehapa Verlag
Erstauflage des Buches Le Domaine des Dieux 1971 bei Dargaud als Band 17 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches (nach bisher unbestätigten Angaben) am 5. März 1974 bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Erwähnung des Albums am 23. Mai 1974 in MV Comix. Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte).
Mit markanten Eingangasworten eröffnet Cäsar diese Geschichte in der Ausgabe 591 von Pilote am 4. März 1971, die in Fortsetzungen bis zur Nummer 612 vom 29. Juli zum Abdruck gelangt. "Die Trabantenstadt" wird in Deutschland erstmals in den Heften 18/1971 bis 5/1972 der Zeitschrift MV Comix veröffentlicht.
Ein weiterer Versuch Cäsars, das Dorf der Gallier dem römischen Imperium einzugliedern. Durch den Baumeister Quadratus soll eine römische Siedlung um das Dorf herum entstehen. Womit er allerdings nicht rechnete, sind die Zauberkünste von Miraculix und die gewaltige Stimmlage von Troubadix. Mit dieser Kombination kann eigentlich nichts schiefgehen... Als Besonderheit kann die umfangreiche Werbekampagne für den Einzug betrachtet werden, denn im Bruch mit dem gewohnten Seitenaufbau wird auf einer Doppelseite eines auf einem Marmorblock gestaltetenes Prospekt abgebildet. Durch dieses Layout beginnt zwangsläufig die Geschichte auf der linken Seite, weshalb das Blatt mit der Vorstellung der wichtigsten Helden entfällt, und endet mit einer leeren Seite 48.
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Meine Note: gut (2)
Also ein GUT :)
Das mit dem Bäume nachwachsen war okay dafür der boomente Fisch- und Antiquitäten Handel umso besser ;)
Es ist aber auch sehr gelungen das es letztenendlich an Troubadix lag die Römer zu vertreiben (Wie damals bei den Normannen ;) )
Wird aber ungemein bedeutungsschwanger vorgetragen und ist - glaube ich - das einzige unübersetzte Zitat der ganzen Reihe. ("Erkenne dich selbst" ist des Rätsels Lösung.) Der Band hat ein paar sehr schöne Momente, u.a. auch das oben erwähnte Portugiesen-Zitat. Kriegt ne eins.
Alles in allem reicht es für ein knappes GUT.
GUT
Hinter Band 17 steckt eine interessante Idee, die solide umgesetzt wurde. Die besten Momente hat das Album während der Sklavenarbeit. Nett sind auch die Tarifverhandlungen der Römer. In gewisser Weise kann man Kritik an unserer schnellebigen, profitorientierten Gesellschaft erkennen (dabei war dies zum Zeitpunkt des Enstehens des Bandes noch längst nicht so ausgeprägt wie heute). Aber das sollte man wohl nicht überbewerten.
Über die dank eines Zaubertrankes sekundenschnell wachsenden Bäume kann man möglicherweise streiten, aber eine bessere Alternative gab es hierzu wohl nicht. Der 17. Band fällt meines Erachtens nicht sonderlich auf im Reigen der Asterix-Werke. Dies ist aber nicht negativ gemeint. Ich halte das Album immer noch für GUT.




