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  Die Trabantenstadt

Die Trabantenstadt

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Die Trabantenstadt

Band XVII

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SoftcoverEinkaufenHardcover
Durchschnittliche Bewertung:
sehr gut  (3.9)
Anzahl der Bewertungen: 528
 

Erstauflage des Buches Le Domaine des Dieux 1971 bei Dargaud als Band 17 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches 1974 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).

Ein weiterer Versuch Cäsars, das Dorf der Gallier dem römischen Imperium einzugliedern. Durch den Baumeister Quadratus soll eine römische Siedlung um das Dorf herum entstehen. Womit er allerdings nicht rechnete, sind die Zauberkünste von Miraculix und die gewaltige Stimmlage von Troubadix. Mit dieser Kombination kann eigentlich nichts schiefgehen...

Mit markanten Eingangasworten eröffnet Cäsar diese Geschichte in der Ausgabe 591 von Pilote am 4. März 1971, die in Fortsetzungen bis zur Nummer 612 vom 29. Juli zum Abdruck gelangt. "Die Trabantenstadt" wird in Deutschland erstmals in den Heften 18/1971 bis 5/1972 der Zeitschrift MV Comix veröffentlicht.

Als Besonderheit kann die umfangreiche Werbekampagne für den Einzug betrachtet werden, denn im Bruch mit dem gewohnten Seitenaufbau wird auf einer Doppelseite eines auf einem Marmorblock gestaltetenes Prospekt abgebildet. Durch dieses Layout beginnt zwangsläufig die Geschichte auf der linken Seite, weshalb das Blatt mit der Vorstellung der wichtigsten Helden entfällt, und endet mit einer leeren Seite 48.

Sprachspiele und Anspielungen in Die Trabantenstadt

Nachdrucke

Rezension von Adlerhorstix am 10. August 2005
Nach Band 15 ist "Die Trabantenstadt" ein weiterer Versuch der Römer, unsere Gallier mit speziellen Mitteln aus dem Weg zu räumen. Die "Zwangszivilisierung" scheitert letztendlich kläglich - nicht zuletzt wieder einmal wegen Troubadix.

Hinter Band 17 steckt eine interessante Idee, die solide umgesetzt wurde. Die besten Momente hat das Album während der Sklavenarbeit. Nett sind auch die Tarifverhandlungen der Römer. In gewisser Weise kann man Kritik an unserer schnellebigen, profitorientierten Gesellschaft erkennen (dabei war dies zum Zeitpunkt des Enstehens des Bandes noch längst nicht so ausgeprägt wie heute). Aber das sollte man wohl nicht überbewerten.

Über die dank eines Zaubertrankes sekundenschnell wachsenden Bäume kann man möglicherweise streiten, aber eine bessere Alternative gab es hierzu wohl nicht. Der 17. Band fällt meines Erachtens nicht sonderlich auf im Reigen der Asterix-Werke. Dies ist aber nicht negativ gemeint. Ich halte das Album immer noch für GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Nette Wirtschaftsparodie. Zwar widmet sich "Obelix GmbH & CO-KG" diesem Thema noch besser, "Die Trabantenstadt" funktioniert allerdings auch ziemlich gut. Die erste Hälfte mit dem Bäumenachwachsen war zwar nicht so mein Fall, die zweite allerdings (nur noch Antiquitäten- und Fischhändler im Dorf) ist dafür umso besser:

GUT
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Mah WegDa Ghandi am 16. Oktober 2005
Dieser Band gehört zu den wenigen, wo ich sagen kann, dass hier ganz klar Potential verschwendet wurde. Dies ist in dem gesamten Teil der Fall, in dem es um die Bäume und Sklaven geht: dieser Teil ist zu breit entfaltet und nimmt dem viel interessanteren Kulturen/Zivilisationskonflikt Platz und Entwicklung. Interessant hier auch die ersten, nicht gerade sekundären Andeutungen von ökonomischen Spielregeln.
Alles in allem reicht es für ein knappes GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

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