Tour de France
Band VI
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Erstauflage des Buches Le Tour de Gaule 1965 bei Dargaud und ab 1966 Nachdruck als Band 5 der Reihe. Seit 1999 Neuauflage des Buches in Frankreich bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches 1970 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).
Offensichtlich durch die Erfolge des Franzosen Jacques Anquetil, der in den Jahren 1961-1964 vier Mal in Folge die Tour de France gewann, ermutigt, erschien in Ausgabe 171 der Pilote am 31.Januar 1963 ein kleiner Hund auf Seite 2, der ankündigte:"Macht es wie ich, folgt der Tour de Gaule von Asterix in der nächsten Ausgabe von Pilote". Eine Woche später starteten Asterix und Obelix bis zur Ausgabe 213, ehe es 1965 in der Asterix-Reihe veröffentlicht wird. Unter dem Titel "Die Tour de Gaule" erscheint die Geschichte 1968 in Heft 23 bis 31 von "MV-Comix" als deutscher Erstabdruck.
Die wichtigste Neuerung ist das Erscheinen eines neuen Charakters. Im Buch "Uderzo: Der weite Weg zu Asterix" heißt es dazu: "In seinem Drehbuch hatte Goscinny einen kleinen Hund vorgesehen, der vor einem Metzgerladen wartet. Uderzo läßt ihn seinem Helden bis ans Ende der Geschichte folgen. Der Zuspruch der Leser ist unbeschreiblich. Die Autoren entschließen sich daher, den Hund zu behalten und ihn zu Obelix´ Maskottchen zu machen. Der Name Idefix entsteht aus einem Leserwettbewerb heraus.
Durch eine Wette mit dem Zenturio Nichtsalsverdrus zur Höchstleistung motiviert, unternehmen Asterix und Obelix eine dem berühmten Radrennen nachempfundene Reise durch Gallien. In verschiedenen Städten kaufen sie Spezialitäten, die sie dem Zenturio als Beweis auf einem Festbankett servieren möchten - doch dieser bekommt nur eine Feige...
In Deutschland wurde die Geschichte als "Kampf um Rom" in Lupo modern der Ausgaben 16 bis 26 / 1965 und in MV 49 - 4 1968 / 1969 zuerst veröffentlicht.
Außerdem zu diesem Thema in der Bibliothek verfügbar: Artikel "Tour der Leiden"
| Rezension von Adlerhorstix am 03. Juli 2005 |
Der nach dem Erscheinungsjahr in Frankreich fünfte Band kann durchweg überzeugen.
Ich finde es eine geniale Idee, die Tour de France als Asterix-Geschichte zu verarbeiten. Viele lustige Szenen und Anspielungen sorgen für Unterhaltung auf hohem Niveau - und das durchgehend. Eine spezielle Lieblingsszene herauszustellen fällt schwer, der Besuch im Städtchen Rotomagus amüsiert mich z. B. immer wieder sehr.
Bei Obelix kommen erstmals die Komplexe wegen des Dickseins zum Tragen. Seine Premiere feiert Idefix, der jedoch (leider) bis kurz vor Ende der Geschichte ignoriert wird. Das ändert aber nichts am positiven Gesamteindruck der Geschichte - SEHR GUT! |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Mah WegDah Ghandi am 13. August 2005 |
| Es braucht zwar noch den direkten Nachfolgeband (Kleopatra) bis Charaktere, Erzähl- und Humorstil wirklich zufriedenstellend abgeschlossen sind, mit diesem Band ist man aber sehr, sehr nahe dran. Einzig stört den vollen Lesegenuss, dass man natürlich als nicht-Franzose nicht so sehr die Einsicht in die Parodosierung französicher Volksgruppen haben kann. Auch ist der leicht nationalistische Resistance-Gedanke hier am stärksten ersichtlich, was man ja nicht unbedingt sympathisch finden muss. |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
| Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005 |
Eine interessante Franzosen-Parodie. Herrlich wie Goscinny und Uderzo ihre eigene Nation aufs Korn nehmen. Auch wird hier ja erstmals Idefix als streunender Köter vorgestellt.
SEHR GUT |
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Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.
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