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Die goldene Sichel - Band V

Egmont Ehapa Verlag

Durchschnittliche Bewertung:
sehr gut (3.7)
Anzahl der Bewertungen: 1652

Erstauflage des Buches La Serpe d'or 1962 bei Dargaud als Einzelband, dann 1966 als Nachdruck als Band 2 der Reihe, Neuauflagen ab 1999 bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches 1970 bei Ehapa (Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte).

Kurz vor dem Treffen der Druiden im Karnutenwald zerbricht, begleitet mit den Flüchen von Miraculix, seine goldene Sichel, ohne die auch die Misteln nicht die für den Zaubertrank nötige Zauberkraft besitzen. Asterix und Obelix brechen unverzagt nach Lutetia auf und geraten in den Einflußbereich der Sichelschieberbande um Bossix....

Mit einer großen Eröffnungsszene des regen Treibens im Dorf unserer Gallier startet die Pilote-Ausgabe 42 vom 11.August 1960 das in der französischen Originalreihenfolge zweite Abenteuer. In 32 weiteren Folgen bis zur Nummer 74 vom 23.März 1961 präsentiert sich die Reise nach Lutetia, die im Gegensatz zu anderen Asterix-Abenteuern auf nur 42 Seiten abläuft.

In Deutschland kommt die zweite Asterix-Story zunächst in der Comic-Zeitschrift "Lupo modern", Ausgaben 6 bis 15, im Jahr 1965 zum Abdruck. Mit "Siggi und die goldene Sichel" ist der zum Machwerk entartete Comic überschrieben. Asterix und Obelix sind hier die Germanen Siggi und Barbarras, der Sichelschmied heißt vieldeutig Wernher von Braunfels, die Römer werden zu amerikanisch quatschenden Besatzern mit der Zentrale Natolien! Eine bessere Bearbeitung erfährt der Stoff 1968 in den MV COMIX-Heften 38 bis 42.

Eine Besonderheit ist dieser Band, weil das Titelbild der ersten und zweiten Auflage unterschiedlich sind und so ein wichtiges Merkmal zur Feststellung der Erstauflage bietet, da sich der Preisaufdruck mit jeweils 2,80 DM und die Backlist mit jeweils 5 Titeln nicht unterscheiden. Die Erstauflage lässt sich dadurch erkennen, dass dort die Wolke am Hinkelstein fehlt und das Wort "goldene" ist in grüngelber Schrift gehalten ist. Zudem ist der Himmel bei der Erstauflage in himmelblauer Farbe gezeichnet, bei der 2. Auflage in kräftigerem Blau (Motivvergleich).

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Rezension von Rossix am 28. Oktober 2015
Das chronologisch 2. Album stellt im Vergleich zum Erstling bereits einen Quantensprung dar. Vor allem die Prügeleien werden mit viel Komik geliefert. Da werden angreifende Räuber wie lästige Fliegen abgewehrt, ohne dass die Konversation darunter leidet. Bei einer Kneipenschlägerei löst Obelix erst umständlich seinen Hinkelstein aus (total sinnfrei, aber komisch). Und natürlich die unterirdische Schlägerei mit der Schieberbande, bei der zunächst die Schönheit der morgendlichen Natur im Wald gepriesen wird, damit dann mit „unter dem Moos dagegen...“ zur handfesteren Auseinandersetzung übergeleitet; neben dem „schön mageren Schnitzel“ mein absolutes Highlight. Auch die Storyline ist deutlich reifer als der Erstling. Da der Gegner, das organisierte Verbrechen, im Schatten existiert, ist nicht jedes Problem mit Zaubertrank-Einsatz lösbar und so entfaltet diese Geschichte zusätzlich detektivische Elemente. Die Handschrift Goscinnys ist hier klar erkennbar. Wertung: 70%
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von MK am 01. Januar 2013
"Die goldene Sichel" gefällt mir vor allem deswegen gut, weil der Band ein echter Krimi ist. Ich mag die Verstrickung um Talentix und um die Sichelschieberbande und auch die Auflösung am Ende ist unvorhersehbar.
Meine Note: sehr gut minus (1-)
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Dennis am 24. Juni 2010
Man erkennt hier schon einige Verbesserungen im Gegensatz zu den Vorgängern ,was jedoch nicht heissen soll,dass die Vorgänger schlecht sind !!
Trotzdem bemerkt man bessere charakterliche Züge !!
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Rezension von Leseratte am 12. April 2007
Der chronologisch zweite Band ist schon eine deutliche Verbesserung zum Ersten. Eine kluge Geschichte wie ich finde und ein Obelix, der zwar optisch etwas unausgegoren ist aber schon gute Gags von sich gibt ("Eben! Die Ochsen sind ja auch zu Fuß!").
Meine Wertung deswegen ein knappes GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Der zweite Band führt Asterix direkt in die französische Hauptstadt Paris. Alles in allem ist es eine lustige Großstadt-Parodie geworden mit vielen Lachern. Die Geschichte ist schlüssig und unterhaltsam. Zwar werden wir im Laufe der Zeit noch bessere Alben serviert bekommen, alles in allem reicht es jedoch für die Bewertung

GUT
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Hannibal am 12. August 2005
Dies ist das erste "Auswärtsspiel" für die beiden bekannten Gallier - Betonung auf beiden, denn Obelix ist endlich nicht nur eine Hintergrundfigur (dass er dies nicht bleiben sollte, war aber schon im ersten Band spürbar). Für deutsche Leser ist die Reise nach Paris/Lutetia zwar etwas weniger interessant, da man manche Anspielungen nur schwer versteht, dennoch ist schon hier der Humor, der Rhythmus spürbar, der die folgenden Bände bestimmen wird.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Adlerhorstix am 30. Juni 2005
Mit der nach französischer Reihenfolge zweiten Geschichte wurden die nach dem ersten Band geweckten Erwartungen mehr als erfüllt. Die Zeichnungen sind besser und die Dialoge noch amüsanter. Asterix gewinnt mehr und mehr an Profil und auch Obelix gefällt mir in seiner ersten Hauptrolle gut.

Hervorzuheben ist aber auch die in meinen Augen richtig gute, krimi-artige Geschichte. Insbesondere die Dekadenz des Präfekten Überdrus finde ich genial umgesetzt. Auffallend sind auch die, im Vergleich zum ersten Band, häufigeren Anspielungen (z.B. rund um Lutetia), die ja quasi ein Markenzeichen darstellen.

Verglichen mit dem Debut ist "Die goldene Sichel" eine Steigerung. Ich mag das erste Reise-Album unserer Lieblinge sehr und daher gibt es von mir ein SEHR GUT!
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Rezensenten wieder!

Rezension von Jojo am 19. Oktober 2004
Dieses Album zählt ansonsten nicht zu meinen absoluten Favoriten. Dennoch hat es bei mir eine Ehrenstellung, seidem sich folgende Begebenheit in der Schulzeit abspielte:

Ich, gewohnt, zu jeder Gelegenheit mit irgendwelchen Asterix-Zitaten aufzuwarten, sagte aus einem mir nicht mehr präsenten Anlaß "Acta est fabula." Ansatzlos und unvermutet ergänzte daraufhin ein Schulkamerad wortgetreu "Das Geschehene ist eine Fabel, im Sinne von 'vorbei ist vorbei.' Gib mir ein Hähnchen, Bossix!" Das kam gut.
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