Die goldene Sichel
Band V
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Erstauflage des Buches La Serpe d'or 1962 bei Dargaud als Einzelband, dann 1966 als Nachdruck als Band 2 der Reihe, Neuauflagen ab 1999 bei Hachette. Deutsche Erstauflage des Buches 1970 bei Ehapa (Abbildung unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung oben).
Kurz vor dem Treffen der Druiden im Karnutenwald zerbricht, begleitet mit den Flüchen von Miraculix, seine goldene Sichel, ohne die auch die Misteln nicht die für den Zaubertrank nötige Zauberkraft besitzen. Asterix und Obelix brechen unverzagt nach Lutetia auf und geraten in den Einflußbereich der Sichelschieberbande um Bossix....
Mit einer großen Eröffnungsszene des regen Treibens im Dorf unserer Gallier startet die Pilote-Ausgabe 42 vom 11.August 1960 das in der französischen Originalreihenfolge zweite Abenteuer. In 32 weiteren Folgen bis zur Nummer 74 vom 23.März 1961 präsentiert sich die Reise nach Lutetia, die im Gegensatz zu anderen Asterix-Abenteuern auf nur 42 Seiten abläuft.
In Deutschland kommt die zweite Asterix-Story zunächst in der Comic-Zeitschrift "Lupo modern", Ausgaben 6 bis 15, im Jahr 1965 zum Abdruck. Mit "Siggi und die goldene Sichel" ist der zum Machwerk entartete Comic überschrieben. Asterix und Obelix sind hier die Germanen Siggi und Barbarras, der Sichelschmied heißt vieldeutig Wernher von Braunfels, die Römer werden zu amerikanisch quatschenden Besatzern mit der Zentrale Natolien! Eine bessere Bearbeitung erfährt der Stoff 1968 in den MV COMIX-Heften 38 bis 42.
Sprachspiele und Anspielungen in Die goldene Sichel
- Asterix der Gallier (ohne Jahr)
- Falx aurea (Latein, 1975) [kaufen]
- Das große Asterix Buch (1976)
- Asterix Sammelband 2 (1984)
- handgeletterte, um ein Lexikon erweiterte Werkedition (1991)
- Reprint bei Bertelsmann in einem Doppelband: Asterix Buch 3 (1996)
- Asterix Gesamtausgabe Band 1 (2000)
- Ultimative Edition im Großformat Band 2 (2006)
- Mundart Band 40 Dat Köschemetz us Jold, Düsseldorferisch (2000)
- Mundart Band 62 Die Sischel vun Gold, Saarländisch (2007)
Ich, gewohnt, zu jeder Gelegenheit mit irgendwelchen Asterix-Zitaten aufzuwarten, sagte aus einem mir nicht mehr präsenten Anlaß "Acta est fabula." Ansatzlos und unvermutet ergänzte daraufhin ein Schulkamerad wortgetreu "Das Geschehene ist eine Fabel, im Sinne von 'vorbei ist vorbei.' Gib mir ein Hähnchen, Bossix!" Das kam gut.
Hervorzuheben ist aber auch die in meinen Augen richtig gute, krimi-artige Geschichte. Insbesondere die Dekadenz des Präfekten Überdrus finde ich genial umgesetzt. Auffallend sind auch die, im Vergleich zum ersten Band, häufigeren Anspielungen (z.B. rund um Lutetia), die ja quasi ein Markenzeichen darstellen.
Verglichen mit dem Debut ist "Die goldene Sichel" eine Steigerung. Ich mag das erste Reise-Album unserer Lieblinge sehr und daher gibt es von mir ein SEHR GUT!
GUT
Meine Wertung deswegen ein knappes GUT.
Trotzdem bemerkt man bessere charakterliche Züge !!
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