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Der Seher - Band XIX
Egmont Ehapa Verlag
Erstauflage des Buches Le Devin 1972 bei Dargaud als Band 19 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches am 4. März 1975 bei Ehapa (Ankündigung in MV Comix, Abbildung ganz unten). Mit der Neuauflage im März 2013 hat der Band ein neues Titelbild (Abbildung ganz oben) und deutliche Überarbeitungen - eine neue Kolorierung und ein neues Lettering - erhalten. Diese Änderungen ziehen die Gestaltungselemente in die Serie nach, die seit 2006 bereits in die Ultimative Edition einfließen. Zuvor wurde 2002 mit einer Neuauflage das Titelbild geändert (Abbildung mitte). In Deutschland gelangt dieser Band erstmals als Vorabdruck in den Ausgaben 21/1972 bis 8/1973 von MV Comix zum Abdruck.
Am 4.Mai 1972 präsentieren sich die Gallier in der Ausgabe 652 des französischen Magazins Pilote so, als würde ihnen gerade der Himmel auf den Kopf fallen. Auslöser für diese panische Angst ist eine Figur, deren langer, an den Sensenmann erinnernder Schattenwurf, den Raum durchdringt. Bis zur Ausgabe 673 vom 28. September 1972 läuft der Vorabdruck.
Die Leichtgläubigkeit und der Aberglaube unserer Bewohner des gallischen Dorfes machen es dem Scharlatan Lügfix einfach, das Vertrauen der Gallier zu erschleichen. Natürlich wird dieser Umstand schnell vom Zenturio Gaius Ausgus ausgenutzt, der seinerseits nicht so recht weiß, welche Vohersagen von Lügfix nun der Wahrheit entsprechen und welche nicht... Bemerkenswert ist, dass die Frauen im Dorf erstmals vom Kraft spendenden Zaubertrank kosten dürfen. Besondere Beachtung sollte auch auf Seite 17 die in Klammer gesetzte Erklärung der Autoren zum "Blick in die Zukunft" erhalten, denn auf dem zweitletzten Bild gibt Uderzo eine Darstellung seines Landhauses unweit von Paris, das er zu Beginn der 70er Jahre gebaut hat.
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Meine Note: gut (2)
Ich persönlich finde dieses Album super gut ,da Lügfix ein sehr schöner Charakter ist, welcher mit viel Liebe gezeichnet wurde.
Am besten gefällt mir das Vorhersagen der Würfel xD
Von mir : Ein absolutes Muss für jede Asterix-Sammlung ;)
Besonders schön das Rembrandt-Zitat am Anfang, wo die Szene am Tisch in der Hütte, als der Seher einen Fisch aufschneidet, dem Bild "Die Sektion des Dr. von Tulp" nachgestellt ist.
Ein Klassiker (nicht nur für den Schulgebrauch) ist natürlich die Klammer über die römische Mantik. ("Wenn auch die meisten Seher eine vernünftige Vorstellung von der Zukunft hatten..").
Alles in allem ein ziemlich unterschätzter Band, der zu meinen Favoriten gehört.
GUT
Besonders gut gelungen sind die Hintergrundinfos zu den Sehern auf Seite 9. Ganz witzig ist auch die Teilnahme der Frauen an der Prügelei in Kleinbonum. Die extreme Naivität der Gallier erscheint vielleicht etwas zu ausgeprägt, aber nur so funktioniert die Geschichte auch. Letztendlich ist Band 19 zwar kein Glanzlicht, aber solide, ansprechend und GUT.




