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Der Seher

Band XIX

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EinkaufenHardcover
Durchschnittliche Bewertung:
sehr gut  (3.6)
Anzahl der Bewertungen: 571
 

Erstauflage des Buches Le Devin 1972 bei Dargaud als Band 19 der Reihe. Deutsche Erstauflage des Buches 1975 bei Ehapa (Abbildung links unten). Mit der Neuauflage 2002 hat dieser Band ein neues Titelbild erhalten (Abbildung links oben).

Die Leichtgläubigkeit und der Aberglaube unserer Bewohner des gallischen Dorfes machen es dem Scharlatan Lügfix einfach, das Vertrauen der Gallier zu erschleichen. Natürlich wird dieser Umstand schnell vom Zenturio Gaius Ausgus ausgenutzt, der seinerseits nicht so recht weiß, welche Vohersagen von Lügfix nun der Wahrheit entsprechen und welche nicht...

Am 4.Mai 1972 präsentieren sich die Gallier in der Ausgabe 652 des französischen Magazins Pilote so, als würde ihnen gerade der Himmel auf den Kopf fallen. Auslöser für diese panische Angst ist eine Figur, deren langer, an den Sensenmann erinnernder Schattenwurf, den Raum durchdringt. Bis zur Ausgabe 673 vom 28. September 1972 läuft der Vorabdruck.

Bemerkenswert ist, daß die Frauen im Dorf erstmals vom Kraft spendenden Zaubertrank kosten dürfen. Besondere Beachtung sollte auch auf Seite 17 die in Klammer gesetzte Erklärung der Autoren zum "Blick in die Zukunft" erhalten, denn auf dem zweitletzten Bild gibt Uderzo eine Darstellung seines Landhauses unweit von Paris, das er zu Beginn der 70er Jahre gebaut hat.

In Deutschland gelangt dieser Band erstmals als Vorabdruck in den Ausgaben 21/1972 bis 8/1973 von MV Comix zum Abdruck.

Sprachspiele und Anspielungen in Der Seher

Nachdrucke

Rezension von Adlerhorstix am 22. August 2005
Am "Seher"-Album gefällt mir am besten, dass die Geschichte einen klaren roten Faden hat. Ansonsten fehlen der Geschichte leider einige echte erinnerungswerte Höhepunkte. Auch die Lacher halten sich in Grenzen.

Besonders gut gelungen sind die Hintergrundinfos zu den Sehern auf Seite 9. Ganz witzig ist auch die Teilnahme der Frauen an der Prügelei in Kleinbonum. Die extreme Naivität der Gallier erscheint vielleicht etwas zu ausgeprägt, aber nur so funktioniert die Geschichte auch. Letztendlich ist Band 19 zwar kein Glanzlicht, aber solide, ansprechend und GUT.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Seebi am 15. Oktober 2005
Interessante Komödie. Die erste Hälfte mit der Naivität der Gallier gefällt mir eigentlich nicht wirklich. Die zweite mit den Römern ist dafür allerdings umso besser. Lügnix konnte einem da eigentlich nur noch leid tun. Auch dürfen am Ende erstmals die Frauen des Dorfes die Römer vermöbeln *ggg*:

GUT
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Mah WegDa Ghandi am 16. Oktober 2005
Es war notwendig, dass sich eine Asterixgeschichte mit dem archaischen Aberglauben beschäftigt, denn wer sich mit der Materie beschäftigt, wird feststellen, dass die Ausführungen in kaum übertrieben sind. Darum ist die Story auch gut entwickelt - störend ist halt nur, dass die Gallier scheinbar nur in diesem Band so extrem abergläubisch sind, damit die Geschichte funktioniert.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

Rezension von Zimmermän am 29. April 2007
"Und hat nie jemand gelesen und uns wird nie jemand lesen!" - Zitierwerte Aussprüche gibt es auch in diesem Asterix die Menge. Besonders gelungen ist der Zenturio und sein Optio ("Abführen?") und das verzweifelte Bemühen des Sehers keine Vorhersagen in Gegenwart der Römer zu machen (Seher: "Das habe ich vorhergesehen." - Zenturio: "Ich weiß.").
Besonders schön das Rembrandt-Zitat am Anfang, wo die Szene am Tisch in der Hütte, als der Seher einen Fisch aufschneidet, dem Bild "Die Sektion des Dr. von Tulp" nachgestellt ist.
Ein Klassiker (nicht nur für den Schulgebrauch) ist natürlich die Klammer über die römische Mantik. ("Wenn auch die meisten Seher eine vernünftige Vorstellung von der Zukunft hatten..").

Alles in allem ein ziemlich unterschätzter Band, der zu meinen Favoriten gehört.
Hinweis: Rezensionen geben ausschließlich die Meinung des Autors wider.

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© Deutsches Asterix Archiv 1998-2008, Zeichnungen: Albert Uderzo - © Les Editions ALBERT-RENÉ, GOSCINNY-UDERZO
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