| |
Hier folgen die Bände 18 bis 33 der Asterix-Serie im Detail. Die ersten 17 Abenteuer werden im ersten Teil der Sprechblasen erklärt.
Schon auf Seite 5 ist die erste Sprechblase mit Sonderzeichen zu sehen. Dort erklärt ein Fremdenführer in verschiedenen Sprachen den Touristen, die in Rom zum Lokalkolorit beitragen, das Gebäude des Circus Maximus. Zur lateinischen Schrift sind in der abgebildeten Sprechblase ägyptische Hyroglyphen und gotische Schriftzeichen zu erkennen.
Eine Sprechblase mit Musiknoten erzeugt Garcchus Überdrus, als er - mal wieder - volltrunken durch die dunklen Straßen Roms torkelt und Räuber als unheimliche Schatten herum schleichen. Er hat Glück, dass Asterix und Obelix zur Bande gehören und so entkommt er einem unrühmlichen Schicksal.
Eine gut gelaunte Gutemine tänzelnd singend durch den Wald weil von Lügnix die allerschönsten Vorhersagen bezüglich ihrer gemeinsamen Zukunft mit Majestix erhalten hat (Abbildung 1). Schließlich hat sie erfahren, dass ihr Mann es ihr in Lutetia ermöglichen wird, zur feinsten Gesellschaft von Lutetia gehören zu dürfen und im schönsten Haus der Stadt wohnen zu können. Wer wäre bei solch einer positiven Zukunft nicht auch gut gelaunt?
Troubadix' Stimme und Gesang auf Seite 33, die mit wackeligen Noten und Notenlinien in der Sprechblase unterstützt werden, scheint für Automatix weniger schlimm zu sein als die verpestete Luft einzuatmen.
Zum zweiten Mal umranken Blumen eine Sprechblase in der Asterix-Serie und insgesamt zum fünften Mal wird diese blumige Bildsprache verwendet. Nachdem Zenturio Ausgus es mit Hilfe des Sehers Lügnix geschafft hat, das gallische Dorf einzunehmen, lässt er - vielleicht etwas vorschnell - in sicherer Gewissheit einen Legionär nach Rom schicken, der berichten soll, dass endlich ganz Gallien von den Römern besetzt sei.
Natürlich kommt es anders als von ihm geplant und als schließlich Claudius Handcus als Sonderbotschafter Cäsars tatsächlich nach Gallien kommt um sich vom Wahrheitsgehalt der Aussage zu überzeugen, gerät er unmittelbar in den Kampf mit den Galliern und macht mit vorgetäuschter Freundlichkeit und einem anschließenden Wutausbruch seinem Ärger Luft.
Die dritte Öllampe der Asterix-Serie und insgesamt zum fünften Mal symbolisiert eine Lichtquelle einen hellen Gedanken eines Charakters. Auf Seite 15 überlegt Obelix nach einem Streit mit Asterix wie er es gegen den Vorschlag seines Freundes Idefix nicht mit nach Korsika zu nehmen schaffen kann, auf seinen Hund trotzdem nicht zu verzichten. So kommt ihm bei einer Szene, als Miraculix dem Korsen Osolemirnix ein Andenken schenkt, die Idee, Idefix als kleines und ebenfalls nützliches Geschenk anzubieten.
 Gleich im zweiten Bild auf der ersten Seite kommen wieder einmal Musiknoten in einer Sprechblase vor. Mit diesen wird das nicht wohlwollend gemeinte Lied von Keinentschlus gegen seinen Dekurio ausgeschmückt.
Und auf Seite 22 ist zum ersten Mal ein Herz zu sehen, das in Comics oft Verliebtsein symbolisiert. In diesem speziellen Fall jedoch kommt die besondere Liebe dem mit Flügel verzierten Helm von Häuptling Majestix von einer Henne zu Gute. Majestix hat seinen Helm nach einem Sturz vom Schild verloren, worauf das Federvieh die unverhoffte Gelegenheit nutzte.
Eine schwarze Wolke symbolisiert auf Seite 25 den Verdruß und die Langeweile von Zechine, als sie und Obelix im Wald sind und sie sich um die potentiellen Wähler ihres Vaters kümmern soll. Während sie fortwährend mit ihm reden möchte, denkt Obelix nur an die Annehmlichkeiten des Waldes und fängt zuerst mehrere Wildschweine. Gerade als sie miteinander ins Gespräch kommen, erspäht er einen Römer und präsentiert anschließend dessen Helm.
Und gleich ein zweites Herz in einer Sprechblase kommt zum Einsatz, als Obelix, der sich wohl ein wenig in Zechine und ihre unbekümmerte Art verliebte, unglücklich über deren Abreise ist. Der Pfeil durch das Herz symbolisiert auch ein wenig die unerfüllte Liebe des Galliers. Dass er sich jedoch anschließend wieder mit Asterix versöhnt, schließt die positiv Geschichte ab (Abbildung 2).
Keine wirkliche Sprechblase, aber dennoch erwähnenswert weil es in diesem Abenteuer eine Besonderheit darstellt, sind die US-Hoheitszeichen, die in Verwendung anstelle der üblichen Sternchen von bewusstlosen Comicfiguren gezeigt werden. In der oberen Zeichnung rechts von Abbildung 3 ist nach einem Schlag von Obelix der Sternenbanner der US-Flagge zu sehen und unten erscheinen dem Indianer drei typische US-amerikanische Kokarden (militärische Abzeichen).
 Weniger aufregend und mit deutlich weniger bildhaften Sprechblasen scheinen die späteren Bände der Asterix-Serie auszukommen. Speziell mit den veränderten Begebenheiten durch den schnellen Reichtum einiger Dorfbewohner verändern sich auch die Gewohnheiten und Launen der Gallier. Kommt Methusalix auf Seite 28 noch gut gelaunt und singend in seine Hütte, so zieht er ebenso schnell wieder von dannen, als sie ihn nur schnippisch darauf hinweist, dass sie nun für wichtige Männer wie Obelix arbeite und ihr eigenes Geld verdiene. Entsprechend sei natürlich das Essen auch noch nicht fertig. Wenige Bilder später ist er natürlich schlechter gelaunt, was mit einer schwarzen Wolke versinnbildlicht wird.
Singende Legionäre im befestigten Römerlager Laudanum auf Seite 7 freuen sich nach dem Einsatz im kriegerischen Belgien auf ein paar ruhige Tage in Gallien. Dass die Gallier sich damit zurückgesetzt fühlen überrascht natürlich nicht. Wie üblich sind die Lieder mit entsprechenden Noten in der Sprechblase illustriert worden.
Die in zwei Bänden schon verwendete schwarze Wolke, die den Verdruss und Ärger der Figur symbolisiert, wird auch hier auf Seite 11 verwendet. Allerdings steht sie hier alleine über Majestix und wird nicht innerhalb einer Sprechblase verwendet. Deshalb gehört das streng genommen nicht zum Thema dieses Themenbereiches. Der Vollständigkeit halber sollte sie jedoch erwähnt werden. Ebenso kommt nochmals eine Wolke (mit Blitz!) auf Seite 37 über Julius Cäsar zum Einsatz, als dieser von Asterix und Obelix angesprochen und als Schiedsrichter gewünscht wird.
Eine besondere Sprechblase mit völlig veränderter Schriftart kommt zwei Mal in der Mitte dieses Abenteuers zum Einsatz. Als sich nämlich Majestix und Stellartoix über das Thema unterhalten, wer das tapferste Volk sei und mehr vom Kriegswesen verstünde, melden zwei merkwürdig aussehende Charaktere die Ankunft von Julius Cäsar in Belgien (Abbildung 4). Diese beiden Herren, deren Redeweise und auch die Typo des Textes entsprechen zu 100 Prozent der karikierten Vorlage, aus der die Figuren stammen. Es handelt sich nämlich dabei um Schulze & Schultze (französisch: Dupont et Dupond), zwei Comicfiguren aus der Comicserie "Tim und Struppi".
 Ein zwitscherndes Vögelchen muss auf den Seiten 24 und 25 gleich zweimal als Synonym für Bewusstlosigkeit des wachhabenden Legionärs Erdnus herhalten. Beim ersten Mal besitzt er die Leichtfertigkeit Obelix als "Dickerchen" anzusprechen und beim zweiten Mal erhält er von Greulix einen Hieb mit einer Keule.
Der Ärger des Piratenkapitäns über das versenkte Schiff der Piraten, die diesmal gehofft hatten auf einem Fluss nicht den Galliern zu begegnen, wird bildhaft mit einer schwarzen Wolke dargestellt. Offensichtlich hat sich Albert Uderzo von der Wolke aus dem zuvor beschriebenen Band inspirieren lassen. Dort ist zwar nur eine Wolke ohne Sprechblase aufgetaucht, jedoch schon mit einem Blitz, der hier wiederholt wird. Ganz sicher wird mit dem Blitz die einfache Wirkung des Ärgers damit noch verstärkt dargestellt.
Mit vielen kleinen illustrierten Herzchen wird in diesem Album bidhaft die Zuneigung einer dressierten Fliege zu Nullnullsix dargestellt. Sie, die auf Mikropapyrus geschriebene Nachrichten in Rekordzeit übermittelt, summt meist um den Kopf des Druidenspions herum. Zwar werden die Herzen nicht innerhalb einer Sprechblase dargestellt, sollten jedoch nicht unerwähnt bleiben.
Da schwarze Wolken als Zeichen der Frustration seit "Das Geschenk Cäsars" offenbar zur Standardausstattung gehören, sind hier zwei Pferde zu sehen, die über den Sprung ins Wasser nicht sehr begeistert sind und entsprechend diese Gedanken hegen. Nachdem der Druidenspion Nullnullsix die technischen Vorzüge der Austattung seines Wagens gelobt hat, passiert bei einem Klick auf einen Knopf leider nichts besonderes. Der Wagen stürzt mitsamt Asterix und Obelix bei der Flucht vor Legionären von der Klippe ins Wasser und wird von den bereits erwähnten patschnassen Pferden wieder an Land gezogen (Abbildung 5 links oben).
Abbildung 6 rechts oben zeigt den betrunkenen Miraculix, nachdem dieser nach einem Wutanfall ohnmächtig im Bett lag und von Nullnullsix Schnaps aus Kaledonien bekommen hat. Die alkoholselige Stimmung des gallischen Druiden wird mit Notenlinien und Noten in der Sprechblase dargestellt. Zum ersten Mal fällt in den drei Sprechblasen die Sorgfalt der gezeichneten Noten auf.
Dass auch Tiere Sprechblasen mit Fluchsymbolen in den Mund gelegt wird, beweist die Sprechblase auf Seite 20. Dort entkommt die dressierte Fliege auf ihrem schwierigen und gefahrvollen Flug von Nullnullsix zu Musencus nur knapp dem gierigen Schnabel eines Vogels. Nach neun Bänden kommt hier wieder ein Fluch in Form einer Sprechblase vor.
Auf Seite 24 laufen Asterix und Obelix während eines Kampfes auf einer römischen Galeere zur Höchstform auf und diese gute Laune wird mit einer mit Noten ausgestatteten Sprechblase untermalt.
Das lässige Nachpfeifen von Middlesix und seine Anrede "Schönes Fräulein, darf ich's wagen?" gegenüber Vaseline (Abbildung 7 rechts oben), die jedoch der verkleidete Zenturio Primus Cactus ist, bezahlt der Gallier mit einem nicht sehr schönen Fluch. Gut hier statt der bezeichneten Körperstelle Flüche in die Sprechblase eingezeichnet sind. Die verwendeten Symbole Spirale, Schriftzeichen und Faust sind da eher als normal zu bezeichnen (Abbildung 8 rechts).
Zu einer ausführlichen Gesangseinlage über insgesamt 10 Sprechblasen sieht sich Vaseline aka Primus Cactus genötigt um das kleine Kind ruhig zu halten. Sein Ziel ist natürlich die Entführung des Kindes, was ihm aber letztendlich misslingt (Abbildung 9 links).
Als Vaseline auf Seite 38 das Kind aus dem Korb hüpft und flüchtet, flucht er dem widerspenstigen Kind hinterher. Sehr kreativ scheint er jedoch dabei nicht zu sein, benutzt er doch die exakt gleichen Schimpfzeichen, die schon auf Seite 31 verwendet wurden, als er das Dorf zum ersten Mal betrat.
Auf Seite 46 stimmt schließlich der Pirat Baba ein Lied an, weil das Schiff der Piraten von den Galliern versenkt wurde und sie für die zwei Schwimmtage nach Brivates Portus, die noch vor ihnen liegen, offensichtlich noch Unterhaltung benötigen. In der entsprechenden Sprechblase werden Noten dargestellt.
Da in diesem Abenteuer der singende Troubadix eine ganz besonders entscheidende Rolle spielt und dementsprechend oft Sprechblasen mit Noten vorkommen, soll hier einleitend dieser Umstand erwähnt werden und repräsentativ eine Szene für alle nachfolgenden dargestellt werden (Abbildung 10 rechts). Insgesamt werden in diesem Album 13 Sprechblasen mit Noten verwendet, wenn der Barde singt. Dass auch Erindjah in betrunkenem Zustand mit Noten in Sprechblasen (davon fünf in der Anzahl) gezeichnet wird, scheint für einen Fakir ungewöhnlich, im Rahmen der Geschichte jedoch nicht überraschend.
Dass Obelix im Beisein netter Damen schüchtern ist, ist nicht unbekannt. Dass dabei aber sofort ein Herz in einer Sprechblase gezeichnet wird schon. Unverständlicherweise wird zusätzlich zum Herz "-Tilt-" geschrieben, was umschreiben soll, dass sich bei ihm jede normale Hirnaktivität einstellt (Abbildung 11 links).
 Neu eingeführt werden in diesem Band auch Sprechblasen, die eine Szene des Erzählers wiedergeben und damit neben dem Text auch eine bildhafte Darstellung enthalten. Als Erindjah gegenüber den Galliern die Geschichte von Orandschade und dem gemeinen Guru Daisayah erzählt wird diese Form der Erzählung verwendet (Abbildung 12 rechts). Etwas später auf Seite 36 wird beim Elefantenführer Washupdah ähnliches verwendet.
Ein kurzer Pfiff von Schandadh um auf Seite 37 seinen fliegenden Teppich herbeizurufen wird sinngemäß mit einer einzelnen Note in einer kleinen Sprechblase dargestellt. Die Note wird dabei etwas verzerrt gezeichnet, was wahrscheinlich einen etwas scharferen und schrillen Ton symbolisieren soll.
Dass auch Obelix gut fluchen kann wenn es notwendig wird, zeigt die Sprechblase auf Seite 41, als ein Affe im Dschungel Idefix entführt und Obelix mit der üblichen Symbolik von Totenkopf und Schriftzeichen den Affen vom Baum schüttelt.
 Eine singende Maestria zeigt den Dorfbewohnern erst einmal, was man unter moderner Kultur verstehen solle. Als sie zum Anlass eines Festes von den Bewohnern zum Musizieren aufgefordert wird, erklärt sie, dass Harfe und der Carnyx schon längst ausgedient hätten und nur Schlaginstrumente in der Lage wären, das lyrische Moment der modernen Dichtung zu transportieren. Bei der Darbietung werden in zwei Sprechblasen ihre Lieder mit Noten ausgeschmückt (Abbildung 13).
In der nächsten Nacht ab Seite 12 stimmt sie ihre Lieder sehr zum Widerwillen von Majestix an. Sie kann gerade in sechs mit Noten verzierten Sprechblasen ihre ungelenke Melodie singen, bevor Majestix mit einer Axt für den Sturz des Baumhauses sorgt.
Auf Seite 18 lässt sich Asterix zum ersten Mal in der Serie zu einem Fluch hinreißen. Als er nämlich Maestria bitten will das Dorf zu verlassen, kontert sie sein Anliegen mit einem eigenen Wunsch, bevor er überhaupt zu Wort kommt. Nachdem sie ihn gebeten hat ihr seine eigene Hütte zu überlassen und ihm auch noch einen Klaps auf den Po gibt, kann er seine Wut kaum unter Kontrolle bringen. Und so wird seine Sprechblase mit den für einen Fluch üblichen Symbolik (Schriftzeichen, Totenkopf und Stern) ausgeschmückt.
Nach einem Streit mit Gutemine sieht sich Majestix als Opfer eines Staatsstreichs, schließlich beansprucht sein Minchen plötzlich einen Sitz im Dorfrat. Da er diese umstürzlerischen Pläne auf die Anwesenheit von Maestria zurückführt, ist er auf die Lutetierin gar nicht gut zu sprechen. Er packt sein Bündel und geht mit einem fluchenden Wortschatz in seiner Sprechblase ins politische Exil (Abbildung 14). Die Sprechblase beinhaltet fast alle Standardelemente, die bisher in Flüchen verwendet wurden, was darauf hindeutet, dass der Häuptling des Dorfes der Bardin alles erdenklich Schlechte wünscht.
Mit einem musikalischen Intermezzo sorgt Troubadix auf Seite 37 für einen ungeheuren Regenguss im Wald, der dafür sorgt, dass die Frauenzenturie viel von ihrer Sicherheit verliert. Mit der dazugehörenden verzerrten Note in der Sprechblase leiten die Gallier die Niederlage der Legionärinnen ein. Asterix bittet den Barden im Verlauf der Geschichte um weitere Gesangseinlagen, der jedes Mal die gleiche Sintflut folgt. Auf Seite 37 gehört schließlich auch eine Eulenfamilie zu den Leidtragenden. Entsprechend schlecht gelaunt zeigt sich das Familienoberhaupt, was mit den Flüchen in seiner Sprechblase angedeutet wird.
Ein schimpfender Legionär ärgert sich über den zubeissenden Idefix, der ihn gerade am Hinterteil gepackt hat, als die Patrouille den kleinen Obelix als Geisel mitnimmt. Die Flüche, die der Legionär ausstößt werden mitsamt Text in einer Sprechblase bildhaft dargestellt. Dabei werden die typischen Symbole verwendet, wie das Schriftzeichen, der Totenkopf und die Spirale (Abbildung 15 links).
Auf Seite 10 ist Obelix sichtbar verärgert, weil Miraculix ihm vor einem Angriff der Römer mal wieder keinen Zaubertrank gegeben hat. Diesmal wird der Ärger mit einer schwarzen Gewitterwolke über seinem Kopf bildhaft deutlich gemacht.
Zu Beginn dieses Bandes wird Julius Cäsars Galeere durch den Anführer Spartakis und seine Mitsklaven entwendet. Mit diesem Schiff möchten sie an einen Ort fahren, der ihnen ein freies Leben garantiert. Doch zuerst muss an Bord darüber abgestimmt werden, wo sich denn dieser Ort befindet und so machen die Sklaven verschiedene Vorschläge. Unter anderem schlägt ein Gote Trier vor, in dem er in einer mit Noten versehenen Sprechblase ein Loblied über den dortigen Wein singt (Abbildung 16 rechts).
 Die Ankündigung des Kerkermeisters der Präfektur in Condate an Keinentschlus, dass dieser morgen freigelassen wird, sorgt natürlich für positive Überraschung. Dass überraschende Augenblicke durch große Fragezeichen in den Sprechblasen dargestellt werden, ist nicht unbekannt. Dass der Punkt des Fragezeichens aber mit einem Grinsegesicht ausgestattet wird dagegen schon.
Der durch einen Zaubertrank ausser Kontrolle geratene Asterix landet punktgenau vor Falbala, die augenblicklich seine Liebe zu ihr entflammt. Typischerweise wird dies mit einem Herz in zwei Sprechblasen dargestellt, wie rechts Abbildung 17 zeigt.
Auf Seite 28 gerät Latraviata ausser Fassung, als sie zuerst von Asterix im Kreis herumgewirbelt und anschließend sogar geküsst wird. Natürlich beschimpft sie ihn entsprechend und dies wird in der Sprechblase mit einem Schriftzeichen, einer Explosion, dem obligatorischen Totenkopf und Schriftzeichen und einem Hammer dargestellt.
Mit einem ähnlichen Herz wie bei Asterix entflammt ebenfalls auf Seite 28 die Liebe von Idefix zu einer netten Hundedame. Dass diese Liebe zum Ende des Abenteuers hin nicht ohne Folgen bleibt war abzusehen.
Auch wenn auf Seite 33 die römische Organisation bei der Übermittlung von Nachrichten gelobt wird, so kann zuweilen die beste Organisation durch kriminelle Elemente empfindlich gestört werden. Als nämlich einem Owerneitkurier das Pferd gestohlen wird, schimpft er mit einem schweren Kasten die üblichen Flüche (Totenkopf, Spirale, Schriftzeichen und Schlange) in der Sprechblase.
Rar gesät sind in diesem Abenteuer die Sprechblasen, die mit bildhaften Elementen aufgepeppt wurden. In der Beschreibung über das Verhältnis des gallischen Volkes zu ihrem neuen Herrscher Julius Cäsar werden auf Seite 17 während eines Triumphzuges gefangen genommene Sklaven präsentiert, die sich über die hohen Preise in der römischen Hauptstadt wundern. Auch ein Ägypter spricht mit an Hieroglyphen erinnernden Schiftzeichen, in denen sichtbar die Währungssymbole für den Dollar und das britische Pfund zu sehen sind.
Etwas später kommt Troubadix bei der Vorstellung der Gallier gerade noch ein Ton in einer Sprechblase mit Noten über die Lippen, als Automatix auch schon seinen Schmiedehammer benutzt, um den Barden mit einem gezielten Hieb auf den Kopf zum Schweigen zu bringen (Abbildung 18 rechts oben).
Nachdem in der Kurzgeschichte zum gallischen Hahn Kokolorix der Adler mit Hilfe des Zaubertrankes, das der Hahn von Idefix bekommen hatte, besiegt wurde, sieht er einem gerupften Grillhähnchen sehr ähnlich und entsprechend wenig erfreut zeigt er sich über diese Niederlage. Nicht mehr flugfähig ist der Adler nun per pedes unterwegs und muss sich fluchend das Gelächter der anderen Tiere gefallen lassen. In seiner Sprechblase werden die Flüche wie üblich mit Schriftzeichen und Spirale dargestellt (Abbildung 19).
Abbildung 20 links zeigt in der Geschichte "Obelis'c" Albert Uderzo und René Goscinny in ihrem Auto, nachdem sie dem Nachfahren von Obelix aus ihren eigenen Geschichten begegnet sind. Sie sind so begeistert von dieser Tatsache, dass sie ihn einladen mit zum Verlag zu kommen, wo sie die Zeitschrift "Pilote" herausgeben. Die Frage von Obelic'h wohin er sein Gepäck laden könne, beantworten sie leichtfertiger Weise mit "Auf dem Dach!" und so ist der schwere Hinkelstein schließlich dafür verantwortlich, dass der Wagen ziemlich zerbeult in die Knie geht. Dieses Ärgernis macht sich in einer Sprechblase Luft, die fast alle Symbole eines Fluches beinhaltet, die in den Asterix-Bänden Verwendung finden.
Und bei der Kurzgeschichte zur Entstehung der Geschichten von Asterix tauschen sich die Autoren Albert Uderzo und René Goscinny in einem Café im Paris der Neuzeit über die Möglichkeiten aus, wie man einen Gallier in Szene setzen könnte. Mit dem Charakter des Asterix in einer Sprecbblase brüten sie lange über den Geschichten, bis René Goscinny schließlich mit einer Glühbirne, die einen Gedankenblitz symbolisiert, den zündenen Einfall hat (Abbildung 21).
Dieses Album bietet durch den Auftritt von Außerirdischen wieder Sprechblasen, die nicht die normale latenische Schrift beinhalten. Auf Seite 9 und auf Seite 10 sprechen die gerade gelandeten Tuun und Schwor-Zi in kryptischen Buchstaben, die von den Galliern natürlich nicht verstanden werden (Abbildung 22).
Diese Buchstaben entsprechen komplett der Phantasie des Autors und beinhalten auch keine bildhaften Darstellungen, wie es bei den Sprechblasen der Ägypter der Fall war. Damit soll offenbar deutlich der ausserirdische Ursprung verdeutlicht werden.
Der gesungene und mit Noten in der Sprechblase verzierte Liedtext "Hätt' ich einen Hammer..." von Troubadix wird unmittelbar im nächsten Bild mit einer entsprechenden Leihgabe des Schmieds beantwortet. Am Ende des Abenteuers darf Troubadix sogar von seinem Baumhaus aus das abschließende Festbankett mit seiner Musik unterhalten, wobei natürlich wieder Musiknoten in der Sprechblase verwendet werden.
Zuvor lässt der Nagma seinem Ärger freien Lauf, als er den Zaubertrank an einem Hinkelstein ausprobiert, der Trank jedoch noch nicht seine endgültige Wirkung erreicht hat. Schließlich wird er unter dem Hinkelstein begraben und flucht wütende Explosionen in die Richtung der Gallier, als er zu seinem Raumfahrzeug fliegt.
Dass der Nagma auch anders, nämlich wie bisher alle Asterix-Charaktere fluchen kann, sieht der Leser an der Szene, als das Raumschiff des Nagma starten will jedoch von Tuuns Raumschiff daran gehindert wird. Für den Fluch wird wieder die übliche Symbolik übernommen (Abbildung 23).
|