MethusalixMethusalix ist nach eigener Aussage im Abenteuer "Asterix bei den Olympischen Spielen" der älteste Bewohner des gallischen Dorfes und wird so auf Seite 35 in "Die Trabantenstadt" auch von Miraculix so genannt, als er als Dorfältester nach seiner Meinung über die Anwesenheit der Römer im Wald befragt wird. Zudem wird er in der Schlacht um das Dorf in "Streit um Asterix" in einer Fußnote auch als Dorfältester bezeichnet, als er sich im Zweikampf mit dem römischen Legionär Taubenus befindet.

fideler MethusalixAuf Seite 13 des Abenteuers "Asterix als Gladiator" ist zum ersten Mal ein Gallier zu sehen, der als Methusalix identifiziert werden könnte. Dort soll er Obelix' Vertretung für die Auslieferung der Hinkelsteine übernehmen, während Obelix auf Reisen ist. Ganz sicher ist sein erstes Auftreten in gewohnter Kleidung mit einem blauen Oberteil zu Beginn des Albums "Asterix bei den Olympischen Spielen", als er als Pilzsammler die Aufregung im befestigten Römerlager Aquarium mitbekommt und zurück im Dorf diesen Umstand dem Häuptling Majestix meldet, da es immer sehr verdächtig sei, wenn die Römer sehr guter Dinge wären.

In diesem Album erfährt der Leser auch, dass Methusalix 93 Jahre alt ist. Denn als dieser, beschwingt durch den griechischen Wein, sagt, dass er sich zehn Jahre jünger fühle, antwortet Asterix auf Seite 27: "Na schön! Dann wärst du 83 und solltest längst im Bett sein!". Dass er in diesem Alter trotzdem immer noch sehr rüstig ist, sieht man beim Tanz in der griechischen Taverne Invinoveritas, wobei er auch niemals einer Prügelei im Dorf abgeneigt ist, mischt er mit seinem Krückstock doch immer kräftig mit. Besonders Automatix gegenüber, der ihn eher für einen klapprigen Alten hält, verteidigt er sich vehement.

In "Das Geschenk Cäsars" entpuppt sich Methusalix als recht skeptisch gegenüber Fremden. Zwar habe er nichts gegen Fremde wie er betont, sogar einige seiner besten Freunde seien Fremde, doch diese Fremden, womit Orthopädix und dessen Familie gemeint ist, seien nicht von hier. Die Lage spitzt sich dann so zu, dass er im Wahlkampf um den Posten des Dorfchefs eine eigene Initiative startet ("Alle für mich!"). Zwar sieht er sich selbst als energisch, unerbittlich und unnachgiebig, doch wenn seine junge Frau ruft, kann er ihr kaum Widerstand leisten.

Offenbar schöpft er aus ihr seine Kraft, mit der er sich gegenüber den anderen Dorfbewohnern behauptet. Auch wenn sie mal seine Hosen anzieht und er im Album "Asterix und Maestria" in der Schürze den Abwasch machen muss. Als Hinkelsteinhändler kommt er im Abenteuer "Obelix GmbH & Co. KG" kurzfristig zu kleinem Reichtum, bis der Hinkelsteinmarkt zusammenbricht.

Weitere Details zu Methusalix erfährt der Leser im Album "Der Papyrus des Cäsar". Zu Beginn der Geschichte meldet sich Methusalix zu Wort, als das Horoskop der im Zeichen der Eiche geborenen vorgelesen wird. Fälschlicher Weise wird dort geschrieben, dass alle die Tatkraft derer bewundern würden und dass es Zeit für neue Eroberungen wäre. Diesen Teil des Horoskops, den Methusalix im Laufe des Abenteuers umzusetzen versucht, weiß seine Frau erfolgreich zu verhindern. Kurz vor der finalen Schlacht gegen die Römer, stellt Methusalix klar, dass Sputnix das Horoskop beim Vorlesen vertauscht habe und diese Vorhersage für Obelix gedacht war.

Methusalix wird in den Filmen "Asterix & Obelix gegen Cäsar" und "Asterix bei den Olympischen Spielen" vom französischen Schauspieler Sim verkörpert.

Frau MethusalixSein Name entstammt ursprünglich aus dem Alten Testament, wo ein Patriarch mit dem Namen Methusalem erwähnt wird. Der Originalname lautet in den französischen Bänden Agecanonix. Im Themenbereich "International" sind weitere Namen den jeweiligen Ländern zugeordnet.

Madame Methusalix

Sie, die zum ersten Mal in "Streit um Asterix" in Erscheinung tritt und bislang in keinem Asterix-Band einen Namen erhielt (im Asterix-Park jedoch Taillefine genannt wird, Wortspiel aus 'taille fine' = 'schlanke Figur', auch eine Marke eines Diätproduktes in Frankreich), ist ein Beispiel an Schönheit. Ihre Eleganz entspricht eher einer Dame aus Lutetia als einer einfachen Dorfbewohnerin und nimmt gerne am Dorfklatsch teil. Zudem trägt sie ihr Haar ganz damenhaft hochgesteckt nach "Holly Golightly"-Art von Audrey Hepburn aus dem Film "Frühstück bei Tiffany".

Sie darf dem Leser auf Seite 28 (bzw. Seite 26 in der ersten Auflage des Albums mit nur 14 statt später 15 Geschichten) der Kurzgeschichte "Mini, midi, maxi" in "Asterix plaudert aus der Schule" sogar die Kleidung der Gallierinnen präsentieren und wird von ihrem Mann im gleichen Abenteuer "Schnubbelschnäbelchen" genannt, wobei er sie gelegentlich auch "Wachtelchen" nennt.

Im Album "Asterix und Obelix feiern Geburtstag" beteiligt sie sich auch an den Überraschungen für die beiden Geburtstagskinder Asterix und Obelix. Ab Seite 10 beschreibt sie eine Kollektion von Bekleidungen für Obelix, die ihn nach ihren Worten zum Trendsetter in Sachen Mode in Lutetia machen werden. Tatsächlich zeigt die zeichnerische Umsetzung dieser Idee verschiedene Moden aus verschiedenen Epochen in einer jeweils zeitgenössischen Ausführung. Bei Asterix dachte sie eher an etwas Exotisches - verwunderlich ist, dass es sich hierbei um eine Hommage an die Figur des Marsupilami von André Franquin handelt.

In den Realfilmen wird Frau Methusalix von der französischen Schauspielerin und Chansonniere Arielle Dombasle (in "Asterix & Obelix gegen Cäsar") und dem 1,85 m großen slowakischen Model Adriana Karembeu (in "Asterix bei den Olympischen Spielen") verkörpert. Im Abspann des ersten Realfilms wird der Vorname "Arielle" der Schauspielerin auf die Rolle selbst übertragen, das jedoch nicht einer Namensgebung gleichzusetzen ist.