Er nimmt den Sohn des Häuptlings, den kleinen Pepe, als Geisel mit nach Gallien und gibt ihn in die Obhut von Claudius Bockschus, der ihn nach Babaorum bringen soll. XV - Streit um Asterix
Diesmal gerät Cäsar im Senat sehr unter Beschuß, als der Senator Stradivarius Rechenschaft über das kleine gallische Dorf fordert, welches immer noch eisern Widerstand leistet. Julius berät sich daraufhin in seiner Zweitresidenz mit seinen Freunden und Anhängern. Ein Berater empfiehlt ihm, Tullius Destructivus, der durch seinen intriganten Charakter die Eintracht der Gallier zerstören und Zwietracht sähen soll. Cäsar erklärt Destructivus seinen Auftrag und bietet ihm, der zuvor im Gefängnis saß, die Freiheit und obendrein noch viel Gold an, wenn die Mission gelingt. XVI - Asterix bei den Schweizern
Weit weg von Rom besucht der Provinzschatzmeister und Sonderbeauftragte von Julius Cäsar, Quästor Claudius Incorruptus, den dekadenten Statthalter Agrippus Virus in Condate. Cäsar selbst hat diesen Abenteuer keinen Auftritt. XVII - Die Trabantenstadt
Cäsar plant eine Stadt anstelle des Waldes zu bauen, der das Dorf der Gallier umgibt. Dadurch soll das Dorf ein unbedeutender Vorort werden, der sich anpaßt oder verschwindet. Dabei redet er vor den Senatoren von sich in der dritten Person. Für das Projekt der Trabantenstadt beauftragt er den begabtesten Nachwuchsbaumeister Quadratus. Hier sieht man zum dritten Mal in den Asterix-Bänden die Szene, in der Vercingetorix vor Cäsar kapituliert und seine Waffen abgibt. Auf Seite 27 stellt Quadratus, nachdem das erste Gebäude fertiggestellt ist, im Beisein Cäsars die Kampagne vor, die um Mieter für die Trabantenstadt werben soll. XVIII - Die Lorbeeren des Cäsar
In diesem Abenteuer haben es Asterix und Obelix nicht direkt auf den Kopf Cäsars abgesehen, sondern auf das, was er darauf trägt: den Lorbeerkranz. Auf Seite 38 erwarten sie seine Gegenwart im Cicus Maximus, als sie wegen Hochverrats angeklagt, verurteilt und den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen werden. Da er sich nach Aussage des Kerkermeisters allerdings auf einem Feldzug gegen die Piraten befinde, wollen die Gallier nicht mehr auftreten. Auf der vorletzten Seite des Albums tritt er dann schließlich als großer Triumphator auf, der auf seinem Wagen stehend plötzlich bemerkt, daß er Appetit auf gegrillten Fisch mit Fenchel habe. Das ist wohl eine direkte Folge der Tatsache, daß der Sklave Kurzschlus, der seinen Lorbeerkranz halten sollte, diesen durch das andere Gewürz ersetzt hat, damit Majestix seine Wette einlösen kann. XIX - Der Seher
In dieser Geschichte wird Cäsar nur in einem Bild auf Seite 9 gezeigt, als die Aufgabe und Vorhersagen der Auguren und Seher erklärt wird. Einer dieser "Berater" empfiehlt ihm, dass er nichts zu befürchten habe, so lange Brutus bei ihm sei - wie wir alle wissen, eine tragische und geschichtliche Fehlentscheidung. XX - Asterix auf Korsika
Gänzlich unbeteiligt hat Cäsar in diesem Abenteuer keinen sichtbaren Auftritt. XXI - Das Geschenk Cäsars
Gleich zu Beginn dieses Albums verabschiedet Cäsar Legionäre, die ihre zwanzig Jahre Militärdienst abgeleistet haben, bei der honesta missio mit einem Geschenk. Dem Legionär Keinentschlus, der im Suff Cäsar beleidigt hatte, schenkt er als besondere "Dankesgabe" mit einem Stück Land am Ufer des Meeres in Aremorica, dem Dorf unserer unbeugsamen Gallier. XXII - Die große Überfahrt
Da sich Asterix und Obelix in einem unbekannten Land auf der anderen Seite des Meeres befindet, ist Cäsar natürlich weit entfernt und entsprechend ohne eigene Szene in diesem Abenteuer. XXIII - Obelix GmbH & Co KG
Nachdem Obelix als Geburtstagsgeschenk die Römer rund um das Dorf angegriffen hat, machen diese Cäsar Meldung. Daraufhin erwartet er Vorschläge aus den Reihen seiner Berater wie er den Galliern Einhalt gebieten könnte. Hierzu macht Technokratus den Vorschlag, die Gallier dem Ruf des Goldes erliegen zu lassen. Das Beispiel seiner dekadenten Berater überzeugt Cäsar schließlich und er stellt Technokratus dafür unbeschränkte Geldmittel zur Verfügung. Mit diesen Finanzen kauft Technokratus Hinkelsteine auf und lagert sie im Palast von Julius Cäsar. Cäsar soll diese Hinkelsteine wiederum weiterverkaufen, damit die Staatskasse wieder etwas aufgefüllt wird. Technokratus hält vor Cäsar einen langen Vortrag über die Marktanalyse und überzeugt Cäsar so, daß der Weiterverkauf durchaus ein gutes Geschäft sein kann. Allerdings möchten römische Hinkelsteinproduzenten nun auch von diesem Boom profitieren. Daraufhin zitiert Cäsar den Hersteller Plagiatus in den Palast und beschwört so einen Streik. Cäsar befiehlt Technokratus daraufhin, alle Käufe von gallischen Hinkelsteinen zu stornieren. XXIV - Asterix bei den Belgiern
Julius Cäsar wird ohne sein Wissen von Majestix auf Seite 22 zum Schiedsrichter zwischen dem Kampf der Galliern und den Belgiern erkoren, welcher Stamm von beiden der mutigste sei. Nach den ersten zerstörten Römerlagern wird er während einer Sitzung des Senats in Rom von Legat Volfgangamadeus unterrichtet, daß sehr viele Lager und Vorposten zerstört seien. Folglich bricht er sofort auf, um nach dem Rechten zu sehen. Nachdem nun Schultze und Schulze ankündigen, daß Cäsar in Belgien (oder auch: Gelbien) angekommen sei, wird er von den Galliern mit einer Parlamentärsfahne aufgesucht. Als sie ihm eröffnen, daß er der Schiedsrichter sein soll, wirft er sie kurzerhand aus dem Zelt und kündigt seine Anwesenheit an, allerdings mit dem Ziel die Gallier massakrieren zu wollen. Als er danach noch von den Piraten aufgesucht wird, weil sie von einem Steingeschoß versenkt wurden, gerät er völlig außer sich. Er bereitet sich nun auf die große Entscheidungsschlacht gegen den vermeintlichen Aufstand vor. Im folgenden verliert Cäsars Legion den Kampf gegen die Belgier und kehrt nach Rom zurück, sich auf seine Legionäre verlassend, daß um diese kleine Affäre kein Aufhebens gemacht wird. Vorher noch wird er von den Belgiern und den Galliern aufgehalten und gefragt, wer denn nun das mutigste Volk wäre. Sein Zitat "Am tapfersten? Weiß ich nicht. Aber eins kann ich euch sagen! Ihr spinnt alle miteinander!" lässt den Wettkampf zwischen den beiden gallischen Volksstämmen vergessen. XXV - Der große Graben
Da sich das gesamte Abenteuer in und um dem Dorf mit dem großen Graben abspielt, hat Cäsar hier keinen Auftritt. XXVI - Die Odyssee
Julius Cäsar ist immer noch sehr ungehalten über die unbeugsamen Gallier, die die römische Staatsgewalt fortwährend der Lächerlichkeit preis gibt. Der Chef der Geheimpolizei Cajus Musencus hat den Vorschlag, den Druidenspion Nullnullsix in das Dorf zu schicken, um das Rezept des Zaubertranks in Erfahrung zu bringen. Nachdem dieser Plan gescheitert ist, läßt Nullnullsix übermitteln, daß die Gallier auf dem Weg nach Mesopotamien seien und das Schiff auf keinen Fall den Bestimmungshafen erreichen solle. Cäsar weist also seine Flottillenkommandanten an, alle Häfen des Binnenmeeres (Mittelmeer) zu blockieren. Ausserdem warnt Cäsar Musencus mit aller Nachdrücklichkeit vor dem Scheitern der heiklen Mission. Auf Seite 44 erhält Julius Cäsar die Nachricht, daß die Gallier nicht mehr in der Lage seien den Zaubertrank herzustellen. Augenblicklich gibt er den Befehl, das Dorf der unbeugsamen Gallier sofort anzugreifen und die Geschichte damit zu beenden. Ärgerlicherweise war die Herstellung auch ohne das Steinöl möglich, so dass der Angriff der Legionäre letztendlich wieder erfolglos bleibt. XXVII - Der Sohn des Asterix
Cäsar, gerade aus Obergermanien zurückgekehrt, rügt seinen Sohn Brutus, der die Legionen Cäsars auf der Suche nach einem Kind im Kampf gegen die Gallier dezimiert hat. Im folgenden Gespräch taucht auch Kleopatra auf und verkündet, daß dieses Kind, das Brutus entführen und töten wollte um einen weiteren Erben aus dem Weg zu schaffen, der Sohn von Kleopatra und Cäsar sei. Cäsar schwört, dass seine Pioniertruppen das Dorf der Gallier, das im Kampf durch Brutus zerstört wurde, wieder aufbauen. Das abschließende Bankett findet diesmal auf der prunkvollen Galeere von Kleopatra im Beisein von Cäsar statt. Immerhin ist er ja auch der Vater des jungen Helden, dem es im Traum nicht einfiele, dereinst in Ägypten zu herrschen, nämlich unter dem Namen Ptolemäus XVI. XXVIII - Asterix im Morgenland
Hier hat Julius Cäsar in drei Bildern auf Seite 17 einen kleinen Auftritt: An der asiatischen Grippe leidend, wird er von seinem Arzt auf den Balkon geleitet um etwas frische Luft schnuppern zu können, denn in seinen Fieberträumen habe er schon die unbeugsamen Gallier aus Aremorica gesehen. In diesem Augenblick kommen Asterix, Obelix und Troubadix auf dem Teppich von Erindjah auf dem Weg nach Indien vorübergeflogen. Cäsar und sein Arzt fallen daraufhin ins Delirium und sprechen von irgendwelchen unbeugsamen Galliern. Beim Wort "Gallier" käme Cäsar nun angeblich jedes Mal die Galle hoch... XXIX - Asterix und Maestria
Claudius Nimdenbus wird von Cäsar nach einer Super-Spezial-Zenturie gefragt, die dieser ausheben wolle. Diese Zenturie wartet jedoch nur noch auf den Befehl Cäsars, wobei dieser betont, daß er keine Zeugen bei dieser Operation haben wolle. Nach erfolgloser Aktion scheint eine gewisse Freude ganz Rom erfaßt zu haben: Rom lacht über Cäsar, der daraufhin für die nächste Zeit in seine Villa auf dem Lande reist. XXX - Obelix auf Kreuzfahrt
Julius Cäsar ist außer sich: seine kaiserliche Galeere wurde von einer handvoll Meuterer geentert. Er weist seinen Admiral Gracchus Submersus an, das Schiff so schnell wie möglich zurückzubringen, ansonsten dürfte dieser auf ewig bootfahren, als Galeerensklave. Submersus gelingt dies nicht, aber durch einen "Unfall" erstarrt er zu Granit, worauf Cäsar seine Statue mitten in den Circus Maximus mit folgender Inschrift stellen läßt: "Dem größten Hanswurst Roms zum Gedenken".
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